
- Gedichte und Lyrik
- Prosa
- Geschichten
- Märchen
- Weisheiten
- Gedankensplitter
- Leseproben
- Gastlyrik
- einst schieb....
- aus meinemTagebuch
- Fotogeschichten
- Gedankenwelten
- Fantasie und Wunschdenken
- Märchen für Erwachsene
- Kinder - Reime- und Gedichte
- Gegen Gewalt und Rassismus
- Unsere Erde
- Bahnhofstraße 41
- Annies Tochter
- Audiobücher
- NEWS/Aktuell
- Der Buchwussel/Kinderbuch
- Balladen
- Jahreszeiten
- Autorenkollegen/innen
- Drabbles
- Songtexte
- Meine Lichtwiese
Vagabundenherz
Oceans Notes
Sprottenpaula
Kinderbetreuung Sternenfänger
Follygirl
Hofgeschnatter
ALLes allTÄGLICH
Julimond strickt
Teeblog
Pfotologische Erzählungen
Meine Handarbeitsecke
Woermchen
Pfoten-Anekdoten
Katerchen
Beas Fotoatelier
powered by BlueLionWebdesign
Zufallsspruch:
Vornehmheit und ein gewisses Benehmen sind nicht alles, aber schon recht viel.
powered by BlueLionWebdesign
Vornehmheit und ein gewisses Benehmen sind nicht alles, aber schon recht viel.
powered by BlueLionWebdesign
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Erinnerung
Mein nächtlicher Besucher

Mein nächtlicher Besucher
Ich habe mich in einer lauen Sommernacht mit Herrn Goethe getroffen!
Glaubt ihr mir das nicht?
Es war wirklich so und ich kann mich nicht erinnern,
wann ich das letzte Mal so ungern wach werden wollte.
Na ja, also irgendwann muss man ja die Augen aufmachen aber ich versichere, dass ich es nicht gerne tat.
Wir hatten schließlich ein sehr interessantes Gespräch, also Herr Goethe und ich.
Er war recht lustig gekleidet. Lange graue Kniestrümpfe trug er, eine kurze Pluderhose. Seine grüne Jacke sah trachtenähnlich aus und sein wallendes graues Haar wurde von einem kecken Dreieckshut bedeckt.
Er fragte mich, ob ich denn einige seiner Werke gekauft hätte.
Ich begann, in meinem Arbeitszimmer zu suchen. Glaubt nur, ich habe meinen ganzen Bücherschrank auf den Kopf gestellt und fand – nicht einen Gedichteband von ihm.
Dabei hatte ich sie doch am Tag noch recht sorgsam ausgepackt und einsortiert.
Eifrig versuchte ich, ihn zu überzeugen, dass sie wahrscheinlich durch unseren Umzug noch in einer der wenigen, unausgepackten Kisten sein müssten.
Herr Goethe zeigte sich sehr hilfsbereit.
So kam es, dass wir nebeneinander auf den Knien liegend, gemeinsam nach seinen Büchern suchten. Nebenbei wurde kräftig gefachsimpelt.
Draußen war herrlicher Sonnenschein.
Ich bat ihn, kurz zu warten damit ich meine Wäsche schnell aufhängen kann.
Für meinen Gast war das kein Problem.
Ihr werdet es nicht glauben --- Herr Johann Wolfgang von Goethe half mir eifrig beim Wäsche aufhängen --- echt.
Wir haben uns über Waschmittel unterhalten.
Ich empfahl ihm eifrig mein Persil-Megaperls und natürlich diese rosarote Dose mit dem Fleckentferner.
Beschwert habe ich mich über meine Waschmaschine und meine Angst kundgetan, sie würde wohl nicht mehr lange ihren Dienst tun.
Interessant fand ich seine Tipps, die er mir gab, was das Schreiben betraf.
Auch seine Naturbetrachtungen haben mich sehr beeindruckt.
Ich wusste zum Beispiel nicht, wie gerne er Spekulatius mag und um seine Vorliebe für Himbeertee. Komischerweise hatte ich beides in meinem Küchen- schrank.
Während Herr Goethe genüsslich seinen Himbeertee schlürfte, ließ ich es mir nicht nehmen, weiter nach einem Gedichtsband von ihm zu suchen.
Ich hatte Glück und hob stolz meinen alten Goetheband in die Luft, drehte mich um und schaute in die lustigen Augen von - meinem Schatz.
Dem habe ich dann am folgenden Sonntagmorgen meinen Traum erzählt.
Wir lachten beide um die Wette und sind ausgelassen in den neuen Tag gestartet.
Ist das nicht herrlich, wem man in seinen Träumen über den Weg laufen kann?
Übrigens Himbeertee und Spekulatius beherbergt mein Küchenschrank nicht, aber in meinem Bücherschrank stehen mehrere alte und neue Ausgaben von meinem nächtlichen Besucher.
© Celine Rosenkind

19.07.2009, 17.24 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Der Pflastermaler

Der Pflastermaler
Dein Arbeitsmaterial
die Strasse,
nackt,
glatt,
Kreide in allen Farben -
Bilder im Herzen und
in der Seele
bereits fertig gemalt!
Auf Knien bist du
über diese
nackte, glatte Strasse
gerutscht
hast zu malen angefangen
mit
den Farben deiner Kreide
und
den Bildern deiner Seele.
Es gab keinen Farbton den
du nicht erfunden hast
unter
dem Klatschen der Hände
welche
dir Beifall zollten!
Unter
deinen Bewunderern stand
auch ich -
jeden Tag!
An meiner Hand ein
kleines blasses Mädchen mit
langen blonden Haaren.
Stundenlang haben wir dir
zugeschaut
und oft kam ein
Regenschauer
um es
hinweg zu spülen
dieses
Meisterwerk aus
bunten Kreiden und
Bildern deiner Seele gemalt.
Deine Trauer
war
auch seine Trauer,
die
Trauer, des
kleinen blassen Mädchens,
mit
den langen, blonden Haaren
an
meiner Hand.
Ein Regenschauer hatte
zwar
dein Bild weg gespült
doch
in
seinem Herzen
hast
du
Spuren hinterlassen
und
heute
malt es.
Das einst
blasse, kleine Mädchen
mit
den noch
immer langen, blonden Haaren!
Sein
Arbeitsmaterial
die
Strasse nackt und glatt,
Kreide in allen Farben
und
fertigen Bildern
im
Herzen und
der Seele!
Urheberrecht für Text und Lesung
Celine Rosenkind
18.07.2009, 16.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL
| 2010 | ||
| <<< | September | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 |
Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind
Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Ganz privat erlebt man mich :

Gefühle muss man sorgsam hegen
mit Liebe wie mit Ehrlichkeit
es ist ein gar aufwendiges Pflegen
doch sicher ist´s es lohnt die Zeit
©Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind


in Tagen: 430
















