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Zufallsspruch:
Die Ehe ist ein Drehbuch, das vom Mann stammt, der auch die Regie führt. Der Beitrag der Frau liegt in den Dialogen und im Ton.
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Die Ehe ist ein Drehbuch, das vom Mann stammt, der auch die Regie führt. Der Beitrag der Frau liegt in den Dialogen und im Ton.
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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Glaube
Beten

Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
Es gibt manche schweren Tage
Die ich nicht verstehen mag,
Wenn ich sie zum Herrgott trage,
Hör ich manchen guten Rat.
Mag es nicht das Herden beten
Wie man es vorschreiben will,
Nein das ist kein innig reden
Darum schweig ich lieber still.
Die Natur ist meine Kirche,
Vogelsang der schönste Chor
Zwischen Hase, Reh und Hirsche
Kehr mein Innerstes hervor!
© Celine Rosenkind
20.07.2009, 15.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Blauäugig
Blauäugig
An Hoffnung hat es mir niemals gefehlt
auf meinem Wandel durch`s Leben
hab immer geglaubt, dass Wahrheit nur zählt,
das konnte mir niemand ausreden
Oft musste ich begreifen wie`s andersrum ist
wie mächtig auch unehrliche Worte
sie schlugen wie Peitschenhieb mir ins Gesicht
von Menschen gar übelster Sorte
Aus Weiß wurde Schwarz, aus Rot wurde Gelb
vielleicht hab ja falsch ich gesehen
Glaubte nur immer als ehrlicher Held
aufrecht durchs Leben zu gehen
Auch glaubte ich, mich kann man nicht schrecken,
weil doch Liebe und Wahrheit stet´s nur siegt
hab nie heimlich getuschelt in dunklen Ecken
war gern in der Sonne, wo jeder mich sieht
Ich liebte die Menschen egal wie sie waren
ob gut oder böse, ich wollt sie verstehn
nun musste ich lernen in all den Jahren
hab blauäugig Wichtiges übersehn
Doch werd ich mit meinem Gott nicht hadern
jammern gar schimpfen auf all sein Gebot
werd meinen Glauben niemals verraten
und sei ich in noch so großer Not
Hab Menschen getroffen die nachdenklich stimmen
sie leben die Liebe im Handeln und Tun
werd weiter gegen den Strom gerne schwimmen
hab noch vieles zu lernen, keine Zeit auszuruhn
An Hoffnung hat es mir niemals gefehlt
auf meinem Wandel durch´s Leben
glaub immer noch dran, dass nur Wahrheit zählt
werd niemals geschlagen mich geben
Urheberrecht Celine Rosenkind

An Hoffnung hat es mir niemals gefehlt
auf meinem Wandel durch`s Leben
hab immer geglaubt, dass Wahrheit nur zählt,
das konnte mir niemand ausreden
Oft musste ich begreifen wie`s andersrum ist
wie mächtig auch unehrliche Worte
sie schlugen wie Peitschenhieb mir ins Gesicht
von Menschen gar übelster Sorte
Aus Weiß wurde Schwarz, aus Rot wurde Gelb
vielleicht hab ja falsch ich gesehen
Glaubte nur immer als ehrlicher Held
aufrecht durchs Leben zu gehen
Auch glaubte ich, mich kann man nicht schrecken,
weil doch Liebe und Wahrheit stet´s nur siegt
hab nie heimlich getuschelt in dunklen Ecken
war gern in der Sonne, wo jeder mich sieht
Ich liebte die Menschen egal wie sie waren
ob gut oder böse, ich wollt sie verstehn
nun musste ich lernen in all den Jahren
hab blauäugig Wichtiges übersehn
Doch werd ich mit meinem Gott nicht hadern
jammern gar schimpfen auf all sein Gebot
werd meinen Glauben niemals verraten
und sei ich in noch so großer Not
Hab Menschen getroffen die nachdenklich stimmen
sie leben die Liebe im Handeln und Tun
werd weiter gegen den Strom gerne schwimmen
hab noch vieles zu lernen, keine Zeit auszuruhn
An Hoffnung hat es mir niemals gefehlt
auf meinem Wandel durch´s Leben
glaub immer noch dran, dass nur Wahrheit zählt
werd niemals geschlagen mich geben
Urheberrecht Celine Rosenkind

20.07.2009, 15.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Kirchgängerin
Die Kirchgangerin
Pünktlich Sonntags um halb zehn
sah ich sie zur Kirche gehen.
Eingehüllt in schwarz ganz züchtig,
denn sie nahm die Kirche wichtig.
Mit kalten Augen und einem Lächeln
kam sie oft auch an mir vorbei,
ich grüßte sie leise fast ehrerbietig,
doch sie sah durch mich hindurch,
so, als ob ich ein niemand sei.
Klein kam ich mir vor und ich fragte mich:
“Hat sie unseren Gott lieber als ich?“
In der Kirche da saß sie in der Reihe ganz vorn,
damit ihr kein Wort der Predigt ihr ginge verlorn.
Ja, so erlebte ich sie an heiligen Tagen,
glaubte fest, sie würde viel Liebe in sich tragen,
doch eines Tages, da wurde mir klar,
dass alles nur Maskerade war.
Es war im Sommer, im Schlussverkauf,
ich ging durch ein Kaufhaus,
sah die Menschen im Rausch,
mit Gier in den Augen auf Schnäppchenjagd,
die wohl keiner verpassen mag.
Auch ich stand am Wühltisch und fand dort ein Stück,
doch plötzlich zog jemand dran, riss es wieder zurück!
Erstaunt sah ich auf, wollte höflich was sagen,
doch da traf mich ein Blick, kaum zu ertragen,
aus jenen Augen, die beim Kirchgang so warm,
sie riss weiter und ich zog zurück meinen Arm.
Blieb sprachlos nur stehn, um sie anzuschaun,
sie bebte vor Zorn, ich glaubte es kaum,
versuchte vergeblich, sie zu verstehen,
um dann wortlos ihr den Rücken zu drehen.
An jenem Tag hab ich endlich begriffen,
dass fromm aussehende Menschen nicht gut sein müssen.
Im Alltag zu strahlen und gütig zu sein
ist mehr wert, als nur Sonntags ein Christ zu sein!
© Celine Rosenkind

Pünktlich Sonntags um halb zehn
sah ich sie zur Kirche gehen.
Eingehüllt in schwarz ganz züchtig,
denn sie nahm die Kirche wichtig.
Mit kalten Augen und einem Lächeln
kam sie oft auch an mir vorbei,
ich grüßte sie leise fast ehrerbietig,
doch sie sah durch mich hindurch,
so, als ob ich ein niemand sei.
Klein kam ich mir vor und ich fragte mich:
“Hat sie unseren Gott lieber als ich?“
In der Kirche da saß sie in der Reihe ganz vorn,
damit ihr kein Wort der Predigt ihr ginge verlorn.
Ja, so erlebte ich sie an heiligen Tagen,
glaubte fest, sie würde viel Liebe in sich tragen,
doch eines Tages, da wurde mir klar,
dass alles nur Maskerade war.
Es war im Sommer, im Schlussverkauf,
ich ging durch ein Kaufhaus,
sah die Menschen im Rausch,
mit Gier in den Augen auf Schnäppchenjagd,
die wohl keiner verpassen mag.
Auch ich stand am Wühltisch und fand dort ein Stück,
doch plötzlich zog jemand dran, riss es wieder zurück!
Erstaunt sah ich auf, wollte höflich was sagen,
doch da traf mich ein Blick, kaum zu ertragen,
aus jenen Augen, die beim Kirchgang so warm,
sie riss weiter und ich zog zurück meinen Arm.
Blieb sprachlos nur stehn, um sie anzuschaun,
sie bebte vor Zorn, ich glaubte es kaum,
versuchte vergeblich, sie zu verstehen,
um dann wortlos ihr den Rücken zu drehen.
An jenem Tag hab ich endlich begriffen,
dass fromm aussehende Menschen nicht gut sein müssen.
Im Alltag zu strahlen und gütig zu sein
ist mehr wert, als nur Sonntags ein Christ zu sein!
© Celine Rosenkind

20.07.2009, 15.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Auf der Suche
Auf der Suche
Ich hab dich in großen Kirchen gesucht,
in Menschen mit schwarzen Talaren,
hab zu dir gebetet und dich auch verflucht,
weil Tränen zu dir, so oft umsonst waren.
Ich war so klein und angstvoll mein Herz,
doch sie sagten, ich soll zu dir beten,<font;_italic>
das Bänkchen war hart, meine Knie voller Schmerz
ich tat alles, um mit dir zu reden!
Doch wunderte ich mich über die Pracht,
in welcher du angeblich wohnst,
ich hatte oft Hunger und Angst in der Nacht,
schlagende Hände haben mich nie verschont.
Dann wurde ich groß und begann zu denken,
das konnte doch nicht alles sein,
ich versuchte meinen Kontakt zu dir selbst zu lenken,
und plötzlich fühlte ich mich nicht mehr allein.
Ich las die Bibel unterm Kirschbaum im Garten,
betete leise zu dir ganz allein,
bekam stets Antwort auf all meine Fragen,
musste nur still sein und hören in mich hinein.
Es begann eine Freundschaft und ein Vertrauen,
dass immer mehr wuchs und gewachsen ist,
ich lernte durch dich, ins Leben zu schauen,
zu verstehen, dass Leben und Liebe du bist.
Sie nennen dich Gott und beten in Kirchen,
knien vor Figuren, die dir angeblich ähnlich sind,
ich rede leise zu dir mit dem Herzen
und höre dich sagen: "auch du bist mein Kind."
Einst habe ich dich in Kirchen gesucht,
in Menschen mit schwarzen Talaren,
verzeih mir, wenn ich geschimpft und geflucht,
weil Menschen nicht aufrichtig waren.
Ich weiß jetzt, du wohnst in der Natur,
dem Leben, was du gegeben,
so ist meine Kirche in Wald und Flur,
nun kann ich mit dir ungestört reden!
© Celine Rosenkind

Ich hab dich in großen Kirchen gesucht,
in Menschen mit schwarzen Talaren,
hab zu dir gebetet und dich auch verflucht,
weil Tränen zu dir, so oft umsonst waren.
Ich war so klein und angstvoll mein Herz,
doch sie sagten, ich soll zu dir beten,<font;_italic>
das Bänkchen war hart, meine Knie voller Schmerz
ich tat alles, um mit dir zu reden!
Doch wunderte ich mich über die Pracht,
in welcher du angeblich wohnst,
ich hatte oft Hunger und Angst in der Nacht,
schlagende Hände haben mich nie verschont.
Dann wurde ich groß und begann zu denken,
das konnte doch nicht alles sein,
ich versuchte meinen Kontakt zu dir selbst zu lenken,
und plötzlich fühlte ich mich nicht mehr allein.
Ich las die Bibel unterm Kirschbaum im Garten,
betete leise zu dir ganz allein,
bekam stets Antwort auf all meine Fragen,
musste nur still sein und hören in mich hinein.
Es begann eine Freundschaft und ein Vertrauen,
dass immer mehr wuchs und gewachsen ist,
ich lernte durch dich, ins Leben zu schauen,
zu verstehen, dass Leben und Liebe du bist.
Sie nennen dich Gott und beten in Kirchen,
knien vor Figuren, die dir angeblich ähnlich sind,
ich rede leise zu dir mit dem Herzen
und höre dich sagen: "auch du bist mein Kind."
Einst habe ich dich in Kirchen gesucht,
in Menschen mit schwarzen Talaren,
verzeih mir, wenn ich geschimpft und geflucht,
weil Menschen nicht aufrichtig waren.
Ich weiß jetzt, du wohnst in der Natur,
dem Leben, was du gegeben,
so ist meine Kirche in Wald und Flur,
nun kann ich mit dir ungestört reden!
© Celine Rosenkind

20.07.2009, 15.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind
Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Ganz privat erlebt man mich :

Gefühle muss man sorgsam hegen
mit Liebe wie mit Ehrlichkeit
es ist ein gar aufwendiges Pflegen
doch sicher ist´s es lohnt die Zeit
©Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind


in Tagen: 430
















