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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Jahreszeiten
Endlich Mai

Der Mai der schönste Monat ist
jetzt zeigt der Frühling sein Gesicht
die Bäume blüh'n die Wiesen sind grün
man kann so manches Blümchen sehn
was lange in der Erde schlief,
bis Vogelsang es weckte und rief
Auch Herzen die schliefen an grauen Tagen
hört man jetzt wieder hoffnungsvoll schlagen
manch düstere Mine wird wieder hell
verzeihen und vergeben macht man schnell
die Sonnenstrahlen so warm und gut
schenken allen Lebewesen Power und Mut!
Im Mai die Liebe auch oft erblüht
macht sensibel manch hartes Gemüt
der Mai ein Geheimnis in sich trägt
was kein anderer Monat uns verrät
Ich liebe den Mai der alles macht neu
wünsch sehnslichst er ginge niemals vorbei
hab in mein Herz einen Maibaum gepflanzt
um den meine Seele das ganze Jahr tanzt
So lauf ich auch durch Regenzeiten
und wird’s mal düster tut es nicht weh
ein Lächeln kann so viel vertreiben
weil ich auch hinter den Wolken die Sonne seh
Urheberrecht Celine Rosenkind
30.04.2010, 17.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der verliebte Maikäfer
Der verliebte Maikäfer
Glühwürmchen, steck's Laternchen an!
ich will ein Ständchen bringen,
zur roten Tulpe führ' mich hin,
da wohnt meine schöne Fliege drin,
die hört so gern mich singen!"
Maikäfer spricht's, der eitle Geck;
er knüpft nach Stutzerweise
sein braunes Röckchen zierlich auf,
zieht kraus die Flügel draus herauf,
und macht sich auf die Reise.
Auf gold'nem Stühlchen saß daheim
schön' Fliege gar app'titlich,
trank ihren Tau in guter Ruh,
aß etwas Blumenstaub dazu
und war so recht gemütlich.
Da leuchtet's durch die rote Wand,
sie war gar fein gewoben;
da summt es drauß,
da wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäferchen saß oben.
Schön' Fliege denkt: "Du alter Narr,
du kommst mir recht zu passe!"
Sie fliegt zum Dach und giesset schlau
einen ganzen großen Tropfen Tau
dem Käfer auf die Nase.
Kalt Wasser, von so zarter Hand
auf heißes Blut gegossen,
das kühlt ein ewnig heftig ab,
Maikäfer stürzt im Nu herab,
als wär' er tot geschossen.
Doch kaum erholt er sich vom Schreck,
da spricht er ohn' Verdriessen:
"Das Zuckerkind! wie denkt sie mein!
wollt' mich mit süßem Trank erfreu'n,
tät nur zu viel vergiessen!"
Schön' Fliege macht die Äuglein zu
und meint: der kommt nich wieder;
da summt es drauß, da brummt es drauß,
es wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäferchen kam wieder.
Schön' Fliege denkt: "Nun warte, Wicht!
Ich will im Takt dich rütteln!"
Sie fliegt vom Wand zu Wand herum,
daß sich die ganze Tulpenblum',
als wär ein Sturm, muß schütteln.
Wer hoch in Liebesträumen schwebt,
sieht nicht auf Steg und Wegen;
die Tulpenwände waren glatt,
und eh's der Käfer merken tat,
hat unden er gelegen.
Doch kaum erholt er sich vom Schreck,
vergessen war das Leiden:
"O je! wie bin ich doch beglückt,
mein Ständchen hat sie so entzückt,
daß hoch sie sprang vor Freuden!"
Schön' Fliege, bald im Schlummer schon,
sie denkt: der kommt nicht wieder;
da summt es drauß, da brummt es drauß,
es wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäferchen kam wieder.
"Jetzt hab' ich den Gesellen satt,
soll mir nicht wieder kommen;
ist nur die Sonne erst erwacht
und hat mein Häuschen aufgemacht,
dann soll's ihm schlecht bekommen!"
Und wie die liebe Sonne
durch die ersten Fügen blinket,
da stürmt im Fluge sie hervor,
schlägt mit den Flügeln ihm um's Ohr,
daß tief ins Gras er sinket.
Doch bald erholt er sich vom Schreck:
"Nun ist mein Glück vollkommen!
Sie wollt' mich küssen offenbar,
da mußte grad ich dummer Narr
ihr untern Flügel kommen!
Glühwürmchen! Glühwürmchen!
Glühwürmchen, lisch dein Lichtchen aus,
mußt nicht so viel vergeuden!
wir brauchen's heute Abend doch,
da kommen wir viel früher noch!
es macht ihr tausend Freuden!
© Robert Reinick
30.04.2010, 17.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Maiglöckchen und die Blümelein

Maiglöckchen läutet in dem Tal,
das klingt so hell und fein,
so kommt zum Reigen allzumal,
ihr lieben Blümelein!
Die Blümchen, blau und gelb und weiß
Sie kommen all herbei,
Vergißmeinnicht und Ehrenpreis
und Veilchen sind dabei.
Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu
und alle tanzen dann.
Der Mond sieht ihnen freundlich zu,
hat seine Freude dran.
Den Junker Reif verdroß das sehr,
Er kommt ins Tal hinein;
Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr.
Fort sind die Blümelein.
Doch kaum der Rief das Tal verläßt,
da rufet wieder schnell
Maiglöckchen auf zum Frühlingsfest
und leuchtet doppelt hell.
Nun hält's auch mich nicht mehr zu Haus
Maiglöckchen ruft auch mich.
Die Blümchen gehn zum Tanze aus,
zum Tanzen geh auch ich!
© Hoffmann von Fallersleben
30.04.2010, 17.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Mein Geschenk zum neuen Jahr

Ich schenke dir zum neuen Jahr
ne Wundertüte ist doch klar !
Hoffend, dass sie bis zum Ende
dir lauter schöne Dinge schenke
So schenke dir der Januar
genau so wie der Februar
wie auch der Frühlingsbote März
Glücksgefühl und frohes Herz !
Zaubern soll April und Mai
die schönste Frühlingszeit herbei.
Auch Juni, Juli und August
schenkt Sommer dir mit Reiselust
September und Oktoberzeit
schenkt Farben und Besinnlichkeit
so läßt der November sich ertragen
froh kannst du im Dezember sagen
in Rückschau auf das ganze Jahr:
"Hab Dank, weil alles wunderbar!"
Urheberrecht Celine Rosenkind
12.01.2010, 15.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zum Jahreswechsel
Gedanken zum Jahreswechsel
Das alte Jahr hat sein Büdel geschnürt
mit allem was gut war und dem was nicht schön,
stumm schaut es zurück zu Tränen gerührt,
nun kommt bald ein neues und es muss gehn!
Da war, so viel Freude und auch so viel Leid
die Angst vor Hass, Krankheit und Kriegen,
Menschen die wollten verhindern den Streit,
sie konnten durch Bitten und Beten nicht siegen.
Und doch war auch Hoffnung und Liebe zugegen,
stolz denkt unser Jahr auch an dieses zurück,
jene Menschen die versuchten das Gute zu leben
sie verschenkten mit vollen Händen das Glück!
Das alte Jahr hat sein Bündel geschnürt,
mit allem was gut war und dem was nicht schön,
hab den Hauch des neuen Jahres gespürt
mit Neugier im Herzen, was nun wird geschehen.
Doch soll ich Euch eine Botschaft verkünden
die auftrug mir das Jahr, welches nun muss gehn,
es kann alles nur sich zum besseren wenden,
wenn aus Fehler wir lernen und mit dem Herzen verstehn.
Urheberrecht Celine Rosenkind
12.01.2010, 13.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zwiesprache mit dem Winter
Nun hast Du wieder Einzug gehalten
auf unserer Erde.
Hast über Nacht mit Deinem weißen Gewand
alles zugedeckt mit einer dicken Schneedecke,
damit er beginnen kann, der erholsame und lange
Schlaf der Natur.
Weist Du eigentlich, dass Du für mich die zärtlichste
und sensibelste aller Jahreszeiten bist?
Gerade so, wie auch wir Menschen eigentlich sein sollten.
Nichts was Du tust, geschieht ohne Ankündigung.
Eisige Winde und frostige Erde sind Deine Boten !
So kann man sich vorbereiten, auf deine Ankunft.
Berechenbar bist Du und zuverlässig,
was uns Menschen oft fehlt.
Du bist wie das Alter in unserem Menschenleben,
nicht nur durch die weiße Farbe, nein auch durch
die Weisheit mit der Du Deine Aufgaben erledigst.
All jenes das Ergebnis wundervoller sich abwechselnder Jahreszeiten,
bei uns Menschen Lebensabschnitte genannt.
Weiß ist auch die Farbe bei uns Menschen in diesem
Abschnitt unseres Lebens gepaart mit Erfahrungen
die wir sammeln konnten, so wir es denn genutzt haben, in
Zeiten, die wir ähnlich Frühling, Sommer und Herbst durchlaufen.
Du bist ein Vorbild an Romantik und dieser melodischen Stille
die Du verbreitest. Schaffst es niemals langweilig zu sein.
Wir Menschen geben uns im Alter oft traurig unseren Erinnerungen hin-
sind lustlos, mutlos und launisch.
Warten auf den großen Schlaf der uns von der Bürde des Lebens befreien soll.
Du dagegen spielst mit tanzenden Schneeflocken, malst die herrlichsten Bilder
an Fensterscheiben, bist ein Vorbild an Kreativität und Lebendigkeit.
Es gelingt Dir sogar wärmende Sonnenstrahlen zu schicken, alles in Silberglanz
zu tauchen.
So erreichst Du immer wieder, uns auch Deine Unannehmlichkeiten als
etwas Schönes zu vermitteln.
Aus all diesen Gründen bist Du für mich ein Vorbild
weil ich in meinem Lebenswinter so sein will wie Du:
„Immer für eine Überraschung gut und fähig kleine Sternchen
in Augen zu zaubern.“
Wenn ich nur ein wenig von dem erreiche was ich mir zum Ziel
gesetzt, dann werde ich mich freuen auf die Zeit danach…
Urheberrecht Celine Rosenkind
04.11.2009, 18.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Winterwolken
vom Wind zart getragen
wattebauschähnlich
wechselnde Farbe weiss grau schneebeladen
und doch
die Wintersonne durchlassend
ziehen sie gemächlich
fast schwer fällig über
kahlen Bäumen die nicht tot
Gewässern die sanft vor sich hin plätschern
rauchenden Schornsteinen die Wärme kündend
dunklen Russ in klare kalte Luft schleudern
Herab schauend auf eine Erde
die sich vorbereitet auf den grossen Schlaf
und doch vermitteln hell erleuchtete Fenster
dass da Freude ist
Geborgenheit und Zuversicht
Winterwolken
vom Wind zart getragen
was sie wohl alles sehen auf ihrer weiten Reise
durch diese Jahreszeit
Verträumt schaue ich ihnen nach
schicke Wünsche Grüsse und Gebete mit
und Licht
für Jene um die es dunkel geworden ist
Wenn ich nur ein wenig mehr tun könnte...
© Celine Rosenkind
04.11.2009, 18.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Herbst

Herbstanfang
Wenn die ersten Blätter zur Erde fallen,
Die Rose blüht in schwindender Pracht,
Das Tal morgens verhüllt vom Nebelwallen,
Hat sich der Sommer auf den Heimweg gemacht!
Wenn die Sonnenstrahlen heimelig wärmen,
Als wolle sie trösten Mensch, Tier und Natur,
Wir staunend über die Farbenpracht schwärmen
Die der Herbst uns malt in Wälder und Flur.
Wenn die Vögel sich auf die Reise machen,
Um in warmen Gefilden zu machen Quartier,
Beim Drachensteigen die Kinder laut lachen,
Bin ich glücklich denn ich, erlebe es mit dir.
Die Herbstsonne spiegelt sich in deinen Augen,
Sonnenstrahlen tanzen in deinem grauen Haar,
Wir gehen Hand in Hand können kaum glauben,
Wie schnell doch verging schon wieder ein Jahr!
Urheberrecht Celine Rosenkind
24.09.2009, 13.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Zeit der Träume

Im Winter, wenn das Holz gemütlich in den Kaminen
knistert, der heiße Tee zusammen mit frischen Plätzchen
ein wohliges Gefühl verbreitet, dann ist sie da – die Zeit der Träume.
Die Zeit der Träume ist aber nicht nur in warmen Stuben zu Hause.
Sie ist immer auf der Suche nach Menschen, die noch Träume haben.
Es ist eben diese Zeit des, Jahres wo sie viel zu tun hat, viel herumkommt
und in die Herzen klettert, welche ihnen Einlass gewährt.
Um träumen zu können, ist der Winter die richtige Jahreszeit.
Die Bäume ragen ihre kahlen Äste in den Himmel. Schnee und Kälte
lassen wundervolle Blumen an den Fensterscheiben wachsen, malen Wangen und Nasen rot.
Jeder Mensch erlebt diese Zeit anders, ja manche bemerken sie nicht einmal.
Ich muss gestehen, dass ich diese Menschen bedauere.
Sie haben ganz andere Dinge im Kopf. Für sie ist der Winter die Zeit der Feste, die organisiert
werden wollen.
Die Zeit der Träume aber ist dankbar für jeden Traum, den sie erhaschen kann.
Die Träume der Menschen gestalten das kommende Jahr.
Ohne Träume gäbe es keinen Frühling, Sommer oder Herbst.
Im Frühling beginnen die Träume Knospen zu tragen und bald darauf blühen sie
in den unterschiedlichsten Farben.
Träume müssen reifen und werden von der Weisheit gut durchleuchtet, bevor sie zur Erfüllung
freigegeben werden. Das kann manchmal einige Jahre dauern. Ja und manchmal ist es besser,
wenn ein Traum nur ein Traum bleibt.
Die restlichen Träume aber tragen Früchte. Sie reifen heran unter den Strahlen der Sonne,
des Wassers,welches der Regen spendet und dem Streicheln des Windes.
Sie werden gehegt und gepflegt, bis sie reif zur Ernte sind.
Dann kommt die Zeit der Lese.
Mittlerweile ist es Herbst geworden – so wie jetzt – wo ich diese Geschichte schreibe.
Die Bäume tragen ein wunderschönes Blätterkleid.
Rot, gelb braun – alles Farben, die uns Menschen wohl bekannt sind. Und doch sind die Farben der Blätter im Herbst für uns Menschen unnachahmbar. Sie sind wie alles auf dieser Erde ein Wunder.
Ich denke mir, dass die Farbenpracht der Blätter den Zustand und die Erfüllung unserer Träume widerspiegelt.
So laufe ich vorsichtig und andächtig durch die Natur auf diesem Blätterteppich.
Einem Teppich, der erfüllten Träume.
Ich mache mir Gedanken und ziehe Bilanz, welcher sich von meinen Träumen in diesem Jahr erfüllt hat.
Geduldig und dankbar sehe ich dem Winter entgegen – der Zeit in der die Träume geboren werden.
© Celine Rosenkind

19.07.2009, 13.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Wenn dir jemand berichtet, dir sage jemand Böses nach, ist es am besten, dich nicht zu rechtfertigen, sondern zu antworten: "Er kannte wohl meine anderen Fehler nicht; denn sonst würde er nicht nur diese hier erwähnen."
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