Das Wortkarussell
 

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Lyrikecke - Lyrik-Linkliste


Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Natur

Die Brennnessel

Die Brennnessel
 
Es ist noch gar nicht lange her
da säte ich in meinem Garten,
Blumen bunt wie Lichtermeer
konnt`s blühen kaum erwarten.
 
Neugierig ging am Tag ich oft
zu diesem Fleckchen Erde,
hab jedes mal dabei gehofft,
dass meine Saat aufgehen werde.
 
Mit Pflänzchen bald schon übersät
Beweis , dass es was werde,
hab sie gegossen und gepflegt,
gedüngt den Boden der sie nährte.
 
Mitten drin in dieser Pracht
wuchs stolz und unbemerkt,
im Schutz der Sonne und der Nacht
ein wildes Etwas ungestört.
 
Ich sah die Brennnessel zu spät,
die meine Ordnung störte,
der Wind hatte sie wohl gesät
ihr Stolz mich arg betörte.
 
Hab sie nur aus Versehen berührt
was schmerzvoll ich bereute,
sie hat sich ehrenvoll gewehrt
mir weh zu tun sie nicht scheute.
 
Wütend und zornig beschloss ich spontan,
ihr nun den gar aus zu machen,
stolz und unschuldig sah sie mich an,
erinnerte mich an manche Sachen.
 
Ich musste an all die Menschen denken
denen ungewollt auch ich tat weh,
mir weiter ihre Freundschaft schenkten,
die niemals zornig sagten: “Geh!“
 
In diesem Moment habe ich begriffen,
was wahre Freundschaft wirklich ist,
nie um Verzeihung betteln müssen,
auch wenn man mal die Regeln vergisst.
 
Nun sah ich die Nessel mit anderen Augen
hab ihr das Brennen längst verziehn,
weil auch solche Pflanzen etwas taugen
eigene Fehler durch die “Blume“ zu sehn!

© Celine Rosenkind

Nickname 09.08.2010, 14.57 | PL

Zu früh gefreut




Zu früh gefreut
 
Der Frühling zu früh aus dem Schlaf erwacht,
meinte wohl seine Zeit sei gekommen,
so hat er sich auf den Weg gemacht,
meinte den Ruf der Natur  vernommen.
 
So ließ er die ersten Knospen sprießen
an manchem Strauch und Baum,
in Glauben sanfter Regen würde sie gießen,
doch Schnee schickte zurück sie in weißen Traum.
 
Nun stöhnt unter dickem Schnee die Erde
der Winter  hat`s sich anders überlegt,
er kam zurück über  die hohen Berge
mit einer Kälte die alles zerschlägt.
 
So geht es oft auch zu im Leben,
man erwacht viel zu früh aus manchem Traum,
kann oft nur bedauernd die Schulter heben,
zuversichtlich auf kommende  Zeiten bau`n.
 
Auch drückt uns oft zu schwer das Leben,
mit Last und Ungerechtigkeit,
gar mancher meint so sei es eben,
erträumt sich Zuversicht und  Freud.
 
Der Winter gehört zur Natur und zum Leben,
mit blühen und welken , Kummer und Leid,
es ist ein Nehmen und ein Geben,
alles ist richtig zu gegebener Zeit.
 
Dies alles sollte man akzeptieren,
im Herzen Dankbarkeit und Freud,
dann kann uns wirklich nichts passieren,
glaubt niemals sich zu früh gefreut.!
 
Urheberrecht Celine Rosenkind

Nickname 11.03.2010, 16.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Zeit der Träume





Die Zeit der Träume

Eine Geschichte von Celine Rosenkind

Im Winter, wenn das Holz gemütlich in den Kaminen
knistert, der heiße Tee zusammen mit frischen Plätzchen
ein wohliges Gefühl verbreitet, dann ist sie da – die Zeit der Träume.

Die Zeit der Träume ist aber nicht nur in warmen Stuben zu Hause.
Sie ist immer auf der Suche nach Menschen, die noch Träume haben.
Es ist eben diese Zeit des, Jahres wo sie viel zu tun hat, viel herumkommt
und in die Herzen klettert, welche ihnen Einlass gewährt.

Um träumen zu können, ist der Winter die richtige Jahreszeit.
Die Bäume ragen ihre kahlen Äste in den Himmel. Schnee und Kälte
lassen wundervolle Blumen an den Fensterscheiben wachsen, malen Wangen und Nasen rot.
Jeder Mensch erlebt diese Zeit anders, ja manche bemerken sie nicht einmal.
Ich muss gestehen, dass ich diese Menschen bedauere.
Sie haben ganz andere Dinge im Kopf. Für sie ist der Winter die Zeit der Feste, die organisiert
werden wollen.
Die Zeit der Träume aber ist dankbar für jeden Traum, den sie erhaschen kann.
Die Träume der Menschen gestalten das kommende Jahr.
Ohne Träume gäbe es keinen Frühling, Sommer oder Herbst.
Im Frühling beginnen die Träume Knospen zu tragen und bald darauf blühen sie
in den unterschiedlichsten Farben.

Träume müssen reifen und werden von der Weisheit gut durchleuchtet, bevor sie zur Erfüllung
freigegeben werden. Das kann manchmal einige Jahre dauern. Ja und manchmal ist es besser,
wenn ein Traum nur ein Traum bleibt.
Die restlichen Träume aber tragen Früchte. Sie reifen heran unter den Strahlen der Sonne,
des Wassers,welches der Regen spendet und dem Streicheln des Windes.
Sie werden gehegt und gepflegt, bis sie reif zur Ernte sind.
Dann kommt die Zeit der Lese.

Mittlerweile ist es Herbst geworden – so wie jetzt – wo ich diese Geschichte schreibe.
Die Bäume tragen ein wunderschönes Blätterkleid.
Rot, gelb braun – alles Farben, die uns Menschen wohl bekannt sind. Und doch sind die Farben der Blätter im Herbst für uns Menschen unnachahmbar. Sie sind wie alles auf dieser Erde ein Wunder.
Ich denke mir, dass die Farbenpracht der Blätter den Zustand und die Erfüllung unserer Träume widerspiegelt.
So laufe ich vorsichtig und andächtig durch die Natur auf diesem Blätterteppich.
Einem Teppich, der erfüllten Träume.
Ich mache mir Gedanken und ziehe Bilanz, welcher sich von meinen Träumen in diesem Jahr erfüllt hat.
Geduldig und dankbar sehe ich dem Winter entgegen – der Zeit in der die Träume geboren werden.

© Celine Rosenkind

Nickname 05.09.2009, 18.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Herbstanfang



Herbstanfang



Wenn die ersten Blätter zur Erde fallen,
Die Rose blüht in schwindender Pracht,
Das Tal morgens verhüllt vom Nebelwallen,
Hat sich der Sommer auf den Heimweg gemacht!

Wenn die Sonnenstrahlen heimelig wärmen,
Als wolle sie trösten Mensch, Tier und Natur,
Wir staunend über die Farbenpracht schwärmen
 Die der Herbst uns malt in  Wälder und Flur.

Wenn die Vögel sich auf die Reise machen,
Um in warmen Gefilden zu machen Quartier,
Beim Drachensteigen die Kinder laut lachen,
Bin ich glücklich denn ich, erlebe es mit dir.

Die Herbstsonne spiegelt sich in deinen Augen,
 Sonnenstrahlen tanzen in deinem grauen Haar,
Wir gehen Hand in Hand können kaum glauben,
Wie schnell doch verging schon wieder ein Jahr!

@ Celine Rosenkind


Nickname 05.09.2009, 18.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

meine Herbst-Elfchen

 

Nickname 05.09.2009, 18.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unser Eden



Unser Eden

Das Himmelszelt dient mir als Dach,
Wie Bäume mit den Blatterkronen,
Beim Duft der Blumen werd ich schwach,
In der Natur ist´s schön zu wohnen.

So schön und so facettenreich
Hat unser Herr die Welt geschaffen,
Ein kunterbuntes Königreich
Kein Platz für Krieg, mit seinen Waffen!

„Macht euch die Erde untertan“,
Den Auftrag hat man uns gegeben,
Es kommt nur auf uns Menschen an,
Ob es Bestand hat „Unser Eden“…

© Celine Rosenkind


Nickname 12.07.2009, 13.56 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Auch ich.....

Nickname 12.07.2009, 12.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glücksgefühle



Meine Glücksgefühle

Wenn das Tal noch im Morgendunst verborgen,
die Sonne an der Oberfläche der undurchdringlichen
Finsternis unseres kleinen Waldes ruht und nur einzelne
Strahlen sich in das innere Heiligtum stehlen, dann bin ich glücklich.
Im Einklang mit der Natur zu sein, ist ein unbezahlbares Glücksgefühl.
Im Gras zu liegen und dem immer lebendigen, quirligen kleinen Bach
zuzuschauen, erkennen wie viel kleine Lebewesen sich zwischen den
Grashalmen tummeln, sich am Gesang der Vögel erfreuen können,
das ist für mich jeden Tag aufs Neue ein Geschenk.
Aber auch die grauen und trüben Tage haben soviel Schönheit.
Das Prasseln des Regens, das Betrachten dieser kleinen Regentropfen
wenn sie von den Fensterscheiben purzeln, der Bass des Donners und das Leuchten des
Blitzes , alles Teile eines großartigen Planes.
Mittendrin darf ich sein und staunen. Dankbarkeit im Herzen und voller Ehrfurcht
für das Prinzip, welches all das geschaffen.
Über viele Dinge aber schweige ich, sammle sie mit den Augen ein denn
man kann vieles nicht in Worte kleiden.
Ich stelle immer wieder fest, dass unausgesprochene Momente, schweigend im Herzen
aufbewahrt es sind, die uns auch in den schlimmsten Zeiten, ein Lächeln auf die Lippen
zaubern. Das sind für mich die Zinsen meiner geheimen Güter, Früchte die sie getragen haben.

Urheberrecht Celine Rosenkind

Nickname 02.07.2009, 11.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unser Eden



Unser Eden

Das Himmelszelt dient mir als Dach,
Wie Bäume mit den Blatterkronen,
Beim Duft der Blumen werd ich schwach,
In der Natur ist´s schön zu wohnen.

So schön und so facettenreich
Hat unser Herr die Welt geschaffen,
Ein kunterbuntes Königreich
Kein Platz für Krieg, mit seinen Waffen!

„Macht euch die Erde untertan“,
Den Auftrag hat man uns gegeben,
Es kommt nur auf uns Menschen an,
Ob es Bestand hat „Unser Eden“…

© Celine Rosenkind

Nickname 02.07.2009, 10.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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© Celine Rosenkind



Glückmomente sammle ich

lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen 

© Celine Rosenkind








Ganz privat erlebt man mich :





Gefühle muss man sorgsam hegen

mit Liebe wie mit Ehrlichkeit
es ist ein gar aufwendiges Pflegen
doch sicher ist´s es lohnt die Zeit

©Celine Rosenkind






Ist der Himmel grau
und trübe

glaub mir nur
die Sonne scheint

vom Strahlen ist sie
manchmal müde

wie auch ein Mensch
der einmal weint

© Celine Rosenkind


Online seit dem: 30.06.2009
in Tagen: 430