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Ausgewählter Beitrag
Die Zeit der Träume

Die Zeit der Träume
Eine Geschichte von Celine Rosenkind
Im Winter, wenn das Holz gemütlich in den Kaminen
knistert, der heiße Tee zusammen mit frischen Plätzchen
ein wohliges Gefühl verbreitet, dann ist sie da – die Zeit der Träume.
Die Zeit der Träume ist aber nicht nur in warmen Stuben zu Hause.
Sie ist immer auf der Suche nach Menschen, die noch Träume haben.
Es ist eben diese Zeit des, Jahres wo sie viel zu tun hat, viel herumkommt
und in die Herzen klettert, welche ihnen Einlass gewährt.
Um träumen zu können, ist der Winter die richtige Jahreszeit.
Die Bäume ragen ihre kahlen Äste in den Himmel. Schnee und Kälte
lassen wundervolle Blumen an den Fensterscheiben wachsen, malen Wangen und Nasen rot.
Jeder Mensch erlebt diese Zeit anders, ja manche bemerken sie nicht einmal.
Ich muss gestehen, dass ich diese Menschen bedauere.
Sie haben ganz andere Dinge im Kopf. Für sie ist der Winter die Zeit der Feste, die organisiert
werden wollen.
Die Zeit der Träume aber ist dankbar für jeden Traum, den sie erhaschen kann.
Die Träume der Menschen gestalten das kommende Jahr.
Ohne Träume gäbe es keinen Frühling, Sommer oder Herbst.
Im Frühling beginnen die Träume Knospen zu tragen und bald darauf blühen sie
in den unterschiedlichsten Farben.
Träume müssen reifen und werden von der Weisheit gut durchleuchtet, bevor sie zur Erfüllung
freigegeben werden. Das kann manchmal einige Jahre dauern. Ja und manchmal ist es besser,
wenn ein Traum nur ein Traum bleibt.
Die restlichen Träume aber tragen Früchte. Sie reifen heran unter den Strahlen der Sonne,
des Wassers,welches der Regen spendet und dem Streicheln des Windes.
Sie werden gehegt und gepflegt, bis sie reif zur Ernte sind.
Dann kommt die Zeit der Lese.
Mittlerweile ist es Herbst geworden – so wie jetzt – wo ich diese Geschichte schreibe.
Die Bäume tragen ein wunderschönes Blätterkleid.
Rot, gelb braun – alles Farben, die uns Menschen wohl bekannt sind. Und doch sind die Farben der Blätter im Herbst für uns Menschen unnachahmbar. Sie sind wie alles auf dieser Erde ein Wunder.
Ich denke mir, dass die Farbenpracht der Blätter den Zustand und die Erfüllung unserer Träume widerspiegelt.
So laufe ich vorsichtig und andächtig durch die Natur auf diesem Blätterteppich.
Einem Teppich, der erfüllten Träume.
Ich mache mir Gedanken und ziehe Bilanz, welcher sich von meinen Träumen in diesem Jahr erfüllt hat.
Geduldig und dankbar sehe ich dem Winter entgegen – der Zeit in der die Träume geboren werden.
© Celine Rosenkind
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Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
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Meistens bete ich ganz leise
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© Celine Rosenkind

















