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Ausgewählter Beitrag
Eine gute Frage ....

Was ist das Leben
An einem schönen Sommertage war um die Mittagszeit
eine Stille im Wald eingetreten.
Die Vögel steckten ihre Köpfe unter die Flügel.
Alles ruhte.
Da reckte der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte:
Was ist eigentlich das Leben?
Alle waren betroffen über diese schwierige Frage.
Die Rose entfaltete gerade ihre Knospe
und schob behutsam ein Blatt nach dem anderen
heraus. Sie sprach:
Das Leben ist eine Entwicklung.
Weniger tief veranlagt war der Schmetterling.
Lustig flog er von einer Blume zur anderen, er sagte:
Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein.
Drunten am Boden schleppte sich eine Ameise
mit einem Strohhalm, zehnmal länger als sie selbst,
und war der Meinung:
Das Leben ist nichts anderes als Mühe und Arbeit.
Geschäftig kam eine Biene von einer honighaltigen Blume
zurück und wisperte:
Das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und Vergnügen.
Wo so weise Reden geführt wurden,
steckte der Maulwurf seinen Kopf aus der Erde
und sagte:
Das Leben ist ein Kampf im Dunkeln.
Es hätte nun fast einen Streit gegeben,
wenn nicht ein feiner Regen eingesetzt hätte,
der war der Ansicht:
Das Leben besteht aus Tränen, nichts als Tränen.
Dann zog er weiter zum Meer.
Dort brandeten die Wogen und warfen sich mit
aller Gewalt gegen die Felsen und stöhnten:
Das Leben ist ein stets vergebliches Ringen nach Freiheit.
Hoch über ihnen zog majestätisch ein Adler
seine Kreise, der frohlockte:
Das Leben, das Leben ist ein Streben nach oben.
Nicht weit davon stand eine Weide, die hatte der Sturm
schon zur Seite gebogen. Sie ächzte:
Das Leben ist ein Sich neigen unter eine höhere Macht.
Dann kam die Nacht.
Mit lautlosem Flug glitt ein Uhu durch das Geäst des
Waldes und krächzte: Das Leben heißt:
die Gelegenheit nutzen, wenn die anderen schlafen.
Und schließlich wurde es still im Wald.
Nach einer Weile ging ein junger Mann durch die
menschenleeren Strassen nach Hause;
er kam von einer Lustbarkeit und murmelte vor sich hin:
"Das Leben ist das ständige Suchen nach Glück
und eine Kette von Enttäuschungen."
Auf einmal stand die Morgenröte in ihrer vollen Pracht
auf und sprach:
Wie ich, die Morgenröte, der Beginn des kommenden
Tages bin, so ist das Leben der Anbruch der Ewigkeit.
ein altes Märchen aus Skandinavien
An einem schönen Sommertage war um die Mittagszeit
eine Stille im Wald eingetreten.
Die Vögel steckten ihre Köpfe unter die Flügel.
Alles ruhte.
Da reckte der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte:
Was ist eigentlich das Leben?
Alle waren betroffen über diese schwierige Frage.
Die Rose entfaltete gerade ihre Knospe
und schob behutsam ein Blatt nach dem anderen
heraus. Sie sprach:
Das Leben ist eine Entwicklung.
Weniger tief veranlagt war der Schmetterling.
Lustig flog er von einer Blume zur anderen, er sagte:
Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein.
Drunten am Boden schleppte sich eine Ameise
mit einem Strohhalm, zehnmal länger als sie selbst,
und war der Meinung:
Das Leben ist nichts anderes als Mühe und Arbeit.
Geschäftig kam eine Biene von einer honighaltigen Blume
zurück und wisperte:
Das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und Vergnügen.
Wo so weise Reden geführt wurden,
steckte der Maulwurf seinen Kopf aus der Erde
und sagte:
Das Leben ist ein Kampf im Dunkeln.
Es hätte nun fast einen Streit gegeben,
wenn nicht ein feiner Regen eingesetzt hätte,
der war der Ansicht:
Das Leben besteht aus Tränen, nichts als Tränen.
Dann zog er weiter zum Meer.
Dort brandeten die Wogen und warfen sich mit
aller Gewalt gegen die Felsen und stöhnten:
Das Leben ist ein stets vergebliches Ringen nach Freiheit.
Hoch über ihnen zog majestätisch ein Adler
seine Kreise, der frohlockte:
Das Leben, das Leben ist ein Streben nach oben.
Nicht weit davon stand eine Weide, die hatte der Sturm
schon zur Seite gebogen. Sie ächzte:
Das Leben ist ein Sich neigen unter eine höhere Macht.
Dann kam die Nacht.
Mit lautlosem Flug glitt ein Uhu durch das Geäst des
Waldes und krächzte: Das Leben heißt:
die Gelegenheit nutzen, wenn die anderen schlafen.
Und schließlich wurde es still im Wald.
Nach einer Weile ging ein junger Mann durch die
menschenleeren Strassen nach Hause;
er kam von einer Lustbarkeit und murmelte vor sich hin:
"Das Leben ist das ständige Suchen nach Glück
und eine Kette von Enttäuschungen."
Auf einmal stand die Morgenröte in ihrer vollen Pracht
auf und sprach:
Wie ich, die Morgenröte, der Beginn des kommenden
Tages bin, so ist das Leben der Anbruch der Ewigkeit.
ein altes Märchen aus Skandinavien
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| 28 | 29 | 30 | 31 |
Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
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Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
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Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
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Ich nehme
gerne Platz
auf
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so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
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Zufallsspruch:
Kein Mensch kann sich der Umwelt verschließen, in der er lebt.
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Weises Märchen! Alle Antworten stimmen!
vom 14.04.2011, 15.55