
- Mein Wortkarussell
- In Lyrik und Reime gepackt
- Leseproben Kurzgeschichten
- Mein Gedankengarten
- gelesene, gefundene Perlen
- Bildergeschichten
- Am Ufer meines Lebens
- Buchwussels Märchenwelt
- Buchwussels Gedichtewelt
- Hinter den Wolken
- Sonnenstrahlen für die Seele
- Den Tieren gewidmet
- Der Zaubervogel
- Balladen
- gegen Gewalt und Rassismus
- erlebte Geschichten
- Bahnhofstraße 41
- Annies Tochter
- Audiobücher
- NEWS/Aktuell
- Wuensche zum neuen Jahr
- Lachen ist gesund
- meine Drabbles
- Meine Bücher bei Bookrix
- Eigene Bücher und Anthologien
- Märchen für Kinder
- Märchen für Erwachsene
- In Anthologien bei Bookrix ve
- Leseperlen auf Bookrix
- aus dem Bauch heraus
- eine Hand voll Mut
- Adventszeit
- Gastautoren
- alte Meister
Ausgewählter Beitrag
Fremde Schuhe
Fremde Schuhe
(Eine wahre Episode aus meine Kindheit)
Die wichtigsten Jahre meines Lebens habe ich in fremden Schuhen laufen müssen.
Das war sehr schmerzhaft zumal die Schuhe entweder zu klein oder zu groß gewesen.
Wenn ich Schuhe brauchte, kletterte meine Mutter auf den Dachboden, um in ihrer großen Kiste zu wühlen. Allerlei wunderliche Schätze flogen mir, während sie stöberte um die Ohren.
Zerfledderte Notenblätter, wundervoll weiche Stoffe und zusammen mit vergilbten Fotos die geheimnisvollen alten Bücher.
Meistens wurde sie schnell fündig auf ihrer Suche nach Schuhen, die sie mir grinsend übereignete.
Immer mit den Worten, „es wird schon für eine Weile gehen.“
Dann sammelte sie in Windeseile ihre Schätze wieder ein, um die Truhe zu verschließen.
Davon abgesehen, dass die Schuhe mir nie gepasst haben, tröstete mich die Gewissheit, eines Tages einmal das Geheimnis der alten Kiste lösen zu können.
Die Schuhe gehörten nicht zu mir, meine Füße fühlten sich darin nicht zuhause.
Jeder Schritt tat unheimlich weh und die Tränen kullerten, ohne dass ich sie zurückhalten konnte. Das machte mich oft wütend, denn keiner durfte sehen, dass ich und ob ich traurig war oder Schmerzen hatte. Meistens musste ich meine Fußzehen umklappen, um laufen zu können. Die Schuhe waren meistens zu klein. Oft trug ich aber auch große schwere Skistiefel, in denen meine Füße keinen Halt hatten. Ich rutsche darin haltlos hin und her und bekam große Blasen beim Laufen.
Aber ich bin gelaufen, ich bin nicht stehen geblieben und habe niemals aufgegeben.
Oft stand ich in unserem kleinen Dorf vor dem einzigen Schuhladen und bewunderte diese blank polierten wundervollen Schuhe. Ich las die Preise und träumte davon, ganz schnell groß zu werden, um Geld zu verdienen. Dann wollte ich mir auch eigene Schuhe kaufen.
Ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Ich lernte darin, auch unter Schmerzen Würde zu bewahren. Jammern vor anderen Kindern oder gar den Erwachsenen, habe ich niemals getan. Das Einzigste, was mir sehr schwer fiel. war meine Gangart zu beherrschen.
Dann kam der große Tag in meinem Leben.
Ich hatte mein erstes Lehrlingsgehalt bekommen. und ich kaufte mir die ersten eigenen Schuhe. Ich weiß noch, dass sie aus schwarzem Lack waren, und ich gerade 14 Jahre alt.
Sie passten, sie waren bequem und ich war so stolz.
Für mich war es eigentlich das erste Mal, wo ich erfahren durfte, wie sehr es sich lohnt warten zu können, wenn man sein Ziel nicht aus den Augen verliert.
Übrigens das Geheimnis der Kiste habe ich niemals lösen können.
Man hat mir später nur versichert es sei besser gewesen.
Und ich habe von vielen Menschen in dem kleinen Dorf Anerkennung eingeheimst.
Eigentlich bin ich dankbar, diese schmerzvolle Erfahrung gemacht zu haben.
Man hat mir wehtun wollen, in dem man mir zeigte, dass ich nicht mal ein paar Schuhe wert sei - nur mit dem Ergebnis hat keiner gerechnet.
(aus meiner Biografie: "Annies Tochter"
Urheberrecht Celine Rosenkind
Kommentare hinzufügen
Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.
Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden
| 2012 | ||
| <<< | Februar | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 |
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Utopien sind Wahrheiten, die nur etwas zu früh daher kommen.
powered by BlueLionWebdesign
















