
- Mein Wortkarussell
- In Lyrik und Reime gepackt
- Leseproben Kurzgeschichten
- Mein Gedankengarten
- gelesene, gefundene Perlen
- Bildergeschichten
- Am Ufer meines Lebens
- Buchwussels Märchenwelt
- Buchwussels Gedichtewelt
- Hinter den Wolken
- Sonnenstrahlen für die Seele
- Den Tieren gewidmet
- Der Zaubervogel
- Balladen
- gegen Gewalt und Rassismus
- erlebte Geschichten
- Bahnhofstraße 41
- Annies Tochter
- Audiobücher
- NEWS/Aktuell
- Wuensche zum neuen Jahr
- Lachen ist gesund
- meine Drabbles
- Meine Bücher bei Bookrix
- Eigene Bücher und Anthologien
- Märchen für Kinder
- Märchen für Erwachsene
- In Anthologien bei Bookrix ve
- Leseperlen auf Bookrix
- aus dem Bauch heraus
- eine Hand voll Mut
- Adventszeit
- Gastautoren
- alte Meister
Ausgewählter Beitrag
Gelebtes Leben
Gelebtes Leben
Es war an einem dieser wundervoll sonnendurchfluteten Tagen.
Alles schien perfekt, meine Stimmung war der Natur angepasst.
Hochsommer in meiner Seele, hoffnungsvoll, zuversichtlich überlegte ich meine Ziele die ich mir gesteckt.
Während ich zufrieden mit mir so vor mich hinträumte, genüsslich meinen Kaffee schlürfte, kam SIE in unseren Garten, warf sich auf den Stuhl, der mir gegenüberstand, und begann nervös in ihrer Hosentasche zu kramen.
„Verdammt, ich habe sie doch eingesteckt oder doch nicht,“ flüsterte SIE verärgert.
Resigniert saß SIE mir gegenüber, die Frau, die ihr Leben bereits gelebt und für die alles hier auf Erden keinen Sinn mehr machte.
Unbehagen machte sich in mir breit wie das bei mir eben so ist, wenn ich in Gesellschaft von negativen Menschen bin.
Dabei hatte ich mir doch vorgenommen, ganz fest vorgenommen, IHR zu sagen, wie sehr mich diese Gespräche mit IHR belasten. Mir gar die Luft zum Atmen nahmen.
Nur, wie sollte ich das IHR antun. Ihr, dieser Frau, die das Leben bereits gelebt hatte?
Ihr, die ich weder für die Natur noch den Sommer begeistern konnte, weil sie das schon zu oft erlebt als langweilig empfand?
Ihr, die sich über Kinderlachen und Hundegebell genau so wenig freuen konnte, wie über einen kleinen Blumengruß, der meinen Frühstückstisch zierte?
Es ist wirklich nicht leicht mit Menschen, die ihr Leben bereits gelebt, und damit abgeschlossen haben.
Auch sei Sex in ihrem Alter so was von öde - versuchte sie mir an diesem Sommermorgen eindringlich zu erklären.
Dass es keine Liebe gäbe, davon versuchte sie mich lauthals zu überzeugen, obwohl ich doch zuhörte - IHR doch gar nicht dazwischen geredet habe.
Hoffnungslos sei die Lage in unserem Land, weil wir doch so viele soziale Ungerechtigkeiten hätten.
Ich kam mir dumm und unerfahren vor und doch,
vielleicht werde ich das ja auch so sehen,
wenn ich mein Leben gelebt habe, wer weiß das schon?
Die Worte: „Na, dann geh ich mal wieder und vergiss die Feier zu meinen 21. Geburtstag nicht,“ rissen mich aus meinen Gedanken.
Während ich dieses „Bis bald" erwiderte, versuchte ich mich zu erinnern, wie das den damals
bei mir gewesen ist, damals... vor 38 Jahren
Urheberrecht Celine Rosenkind
Kommentare hinzufügen
Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.
Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden
| 2012 | ||
| <<< | Februar | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 |
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

















