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Kunterbunte Bloggerwelt
Ausgewählter Beitrag
Liebe ohne Ende

Liebe ohne Ende
In einem kleinen verträumten Dörfchen lebte zu meiner Jugendzeit ein altes Ehepaar.
Es unterschied sich vom Äußeren kaum von den Dorf- bewohnern.
Beide waren schon hochbetagt und gingen immer noch Hand in Hand ihren täglichen Besorgungen nach.
Abends, wenn die Bauern sich müde unter unserer alten Dorfkastanie einfanden, saßen auch die beiden Alten in ihrer Mitte.
Händchen haltend und mit einem ganz besonderen Lächeln in den gütigen Augen und auf den Lippen.
Angeregt unterhielten sie sich mit den Dorfbewohnern, während wir Kinder ausgelassen um den Kastanienbaum tanzten.
Ich selbst hatte keine Eltern und kannte Wärme und Geborgenheit nur durch meine damaligen Pflegeeltern.
Froh und dankbar war ich, wenn ich wieder einmal >zu Hause< sein durfte.
Ich konnte mich an diesen beiden Menschen nicht satt sehen.
SIE war klein und zierlich. Von der vielen Arbeit war ihr Rücken leicht gekrümmt und sie himmelte IHN aus wunderschönen graublauen gütigen Augen an.
Sie musste zu ihm aufsehen, denn er war so groß und von schlanker Gestalt.
Er schaute liebevoll auf sie hinab und drückte verstohlen ihre kleine Hand.
Ob sie wohl je gemerkt haben, wie sehr ich sie verehrte und beobachtete?
Für mich stand fest, so wollte ich auch sein, so eine Liebe wie die beiden wollte ich erleben!
Meine Pflegemutter verriet mir nach langem Drängen, dass die Beiden sich sehr spät gefunden hatten. Für eigene Kinder war es zu spät.
Der Krieg hatte in ihrem Leben eine wichtige und traurige Rolle gespielt.
Dass hinter dem Rücken getuschelt wurde, war den beiden Liebenden egal.
Sie gingen unbeirrt Hand in Hand durch unser Dorf. Man sah sie stets zusammen.
Oft sah ich sie beide wartend an der Haltestelle sitzen Hand in Hand.
Er strich ihr sanft das graue lange Haar zurück und oft küssten sie sich, ganz versunken in ihrer eigenen Welt.
Ich nahm jede Gelegenheit war, den beiden Alten zu begegnen.
Ein fröhliches "Guten Tag" und ein lieber Blick aus ihren Augen und die Welt war für mich in Ordnung.
Ich werde niemals den Tag vergessen, der mein Leben verändern sollte.
Unser Pfarrer teilte uns ein, die Erntedankspenden abzuholen. Ich hatte das große Glück die Straße zugewiesen bekommen, wo die beiden lieben Menschen wohnten.
Das Herz klopfte mir bis zum Hals, als ich zitternd und mit weichen Knien vor ihrer Haustür stand um zu klingeln.
Es dauerte eine Weile, bis die Tür geöffnet wurde.
Da standen sie beide eng umschlungen, in weiße Bademäntel gehüllt und lächelten mich an.
Diesen Ausdruck in ihren Gesichtern, diese Liebe, die aus Ihren Augen strahlten, werde ich niemals vergessen.
Zum ersten Mal hatte ich die Gelegenheit, mich mit den Beiden alleine unterhalten.
Bei anregendem Gespräch wurden Kekse geknabbert und Saft getrunken. Ich war unbeschreiblich glücklich.
Dieses kleine zu Hause der Beiden war mit, so viel Wärme und Liebe ausgefüllt, dass es mir schwer fiel, zu gehen.
Ich war ohne es zu merken, ein bisschen erwachsener geworden.
War ich oft aus Trauer über mein Schicksal schüchtern und stumm, so konnte ich jetzt selbstbewusster durch die Gassen meines Dorfes laufen.
Ich war stolz, stolz darauf, solche Menschen zu meinen Freunden zählen zu dürfen.
Wir haben oft zusammen geredet. Manche Weisheit über das Leben, die Liebe und Erwachsen werden gaben sie mir mit auch meinen Lebensweg.
Aber auch die schönsten Zeiten gehen vorbei.
Ohne Vorwarnung griff das Schicksal ein und versuchte die Beiden zu trennen.
Ich sah meine Freunde nie wieder zusammen in den Straßen oder an der Haltestelle.
Sie lief gramgebeugt allein zum täglichen Einkauf, denn er war sehr krank geworden.
Ich ahnte, dass unsere kurze, wunderschöne, gemeinsam verbrachte Zeit zu Ende war.
Nie wieder hat die kleine zierliche Frau mir zugelächelt und ich hatte Angst etwas Wunderschönes zu verlieren.
Wir alle machten uns Sorgen um das Pärchen, nur helfen konnten wir nicht.
Da war jedes tröstende Wort überflüssig.
Ich war so traurig und fühlte mich so ohnmächtig. Ich war zornig auf meinen persönlichen Gott und wollte das nicht verstehen.
Dann an einem wunderschönen Sonntagmorgen ging es wie ein Lauffeuer durchs Dorf.
Man hatte die Beiden gefunden, tot sich an den Händen haltend, in ihrem Schlafzimmer.
Beide sahen aus, als würden sie schlafen und ein friedliches Lächeln umspielte ihre bleichen Lippen.
Sie hatten den gemeinsamen Tod gewählt, um nicht getrennt zu werden.
Aus Ihrem Testament ging hervor, dass beide in einem Sarg beerdigt werden wollten und wenn man mich nicht beschwindelt hat, kam man dieser Bitte nach.
Sicher habe ich niemals wieder so geweint wie in diesen schrecklichen Tagen.
Ich hatte etwas verloren und erst viel später begriffen, dass ich eine wunderschöne Erbschaft angetreten hatte.
Der Tag der Beerdigung glich einer einzigen Prozession.
Das ganze Dorf war auf den Beinen, um den Beiden die letzte Ehre zu erweisen.
Damals sang ich im Kirchenchor. Mühsam versuchte ich es jedenfalls dieses Lied;
"So nimm den meine Hände und führe mich" zu singen.
Ich schaute in den Himmel und bildete mir ein, die beiden Hand in Hand dort oben zu sehen, mit dem ihnen ureigenem, liebevollen Lächeln.
Das Leben ging weiter, aber es war still unter unserer Dorfkastanie. Keiner hat dort jemals Ihren Platz eingenommen und oft sahen unsere Bauern verstohlen zu den beiden leeren Plätzen.
Wir Kinder tobten nicht mehr so unbekümmert herum wie einst.
Es war, als hätte dieses kleine alte Ehepaar mit seinem stillen Dasein die Liebe in unser Dorf gebracht, die uns nun so fehlte.
Zwei Menschen, unscheinbar und doch so strahlend -- es war, als hätten wir ein wichtiges Kleinod verloren.
Diese beiden Menschen haben etwas sehr Wichtiges in mir geprägt.
Die Erkenntnis wie schön Liebe sein kann und wie sie sein sollte.
Das war ihr Erbe, welches sie an mich weitergegeben hatten!
In mein Tagebuch habe ich geschrieben, nicht eher ruhen zu wollen, bis auch ich solch eine große Liebe gefunden habe.
Inzwischen habe ich sie gefunden, diese große Liebe, von der ich immer nur geträumt habe.
Ich habe den wundervollsten Mann der Welt und nun bin ich die kleine Frau, die IHN anbetet und ohne ihn nicht leben will und kann.
Wenn unsere Lebensuhr abgelaufen ist, dann will ich auch Hand in Hand mit ihm zusammen dorthin gehen, wo nur noch die Liebe regiert.
Urheberrecht Celine Rosenkind
In einem kleinen verträumten Dörfchen lebte zu meiner Jugendzeit ein altes Ehepaar.
Es unterschied sich vom Äußeren kaum von den Dorf- bewohnern.
Beide waren schon hochbetagt und gingen immer noch Hand in Hand ihren täglichen Besorgungen nach.
Abends, wenn die Bauern sich müde unter unserer alten Dorfkastanie einfanden, saßen auch die beiden Alten in ihrer Mitte.
Händchen haltend und mit einem ganz besonderen Lächeln in den gütigen Augen und auf den Lippen.
Angeregt unterhielten sie sich mit den Dorfbewohnern, während wir Kinder ausgelassen um den Kastanienbaum tanzten.
Ich selbst hatte keine Eltern und kannte Wärme und Geborgenheit nur durch meine damaligen Pflegeeltern.
Froh und dankbar war ich, wenn ich wieder einmal >zu Hause< sein durfte.
Ich konnte mich an diesen beiden Menschen nicht satt sehen.
SIE war klein und zierlich. Von der vielen Arbeit war ihr Rücken leicht gekrümmt und sie himmelte IHN aus wunderschönen graublauen gütigen Augen an.
Sie musste zu ihm aufsehen, denn er war so groß und von schlanker Gestalt.
Er schaute liebevoll auf sie hinab und drückte verstohlen ihre kleine Hand.
Ob sie wohl je gemerkt haben, wie sehr ich sie verehrte und beobachtete?
Für mich stand fest, so wollte ich auch sein, so eine Liebe wie die beiden wollte ich erleben!
Meine Pflegemutter verriet mir nach langem Drängen, dass die Beiden sich sehr spät gefunden hatten. Für eigene Kinder war es zu spät.
Der Krieg hatte in ihrem Leben eine wichtige und traurige Rolle gespielt.
Dass hinter dem Rücken getuschelt wurde, war den beiden Liebenden egal.
Sie gingen unbeirrt Hand in Hand durch unser Dorf. Man sah sie stets zusammen.
Oft sah ich sie beide wartend an der Haltestelle sitzen Hand in Hand.
Er strich ihr sanft das graue lange Haar zurück und oft küssten sie sich, ganz versunken in ihrer eigenen Welt.
Ich nahm jede Gelegenheit war, den beiden Alten zu begegnen.
Ein fröhliches "Guten Tag" und ein lieber Blick aus ihren Augen und die Welt war für mich in Ordnung.
Ich werde niemals den Tag vergessen, der mein Leben verändern sollte.
Unser Pfarrer teilte uns ein, die Erntedankspenden abzuholen. Ich hatte das große Glück die Straße zugewiesen bekommen, wo die beiden lieben Menschen wohnten.
Das Herz klopfte mir bis zum Hals, als ich zitternd und mit weichen Knien vor ihrer Haustür stand um zu klingeln.
Es dauerte eine Weile, bis die Tür geöffnet wurde.
Da standen sie beide eng umschlungen, in weiße Bademäntel gehüllt und lächelten mich an.
Diesen Ausdruck in ihren Gesichtern, diese Liebe, die aus Ihren Augen strahlten, werde ich niemals vergessen.
Zum ersten Mal hatte ich die Gelegenheit, mich mit den Beiden alleine unterhalten.
Bei anregendem Gespräch wurden Kekse geknabbert und Saft getrunken. Ich war unbeschreiblich glücklich.
Dieses kleine zu Hause der Beiden war mit, so viel Wärme und Liebe ausgefüllt, dass es mir schwer fiel, zu gehen.
Ich war ohne es zu merken, ein bisschen erwachsener geworden.
War ich oft aus Trauer über mein Schicksal schüchtern und stumm, so konnte ich jetzt selbstbewusster durch die Gassen meines Dorfes laufen.
Ich war stolz, stolz darauf, solche Menschen zu meinen Freunden zählen zu dürfen.
Wir haben oft zusammen geredet. Manche Weisheit über das Leben, die Liebe und Erwachsen werden gaben sie mir mit auch meinen Lebensweg.
Aber auch die schönsten Zeiten gehen vorbei.
Ohne Vorwarnung griff das Schicksal ein und versuchte die Beiden zu trennen.
Ich sah meine Freunde nie wieder zusammen in den Straßen oder an der Haltestelle.
Sie lief gramgebeugt allein zum täglichen Einkauf, denn er war sehr krank geworden.
Ich ahnte, dass unsere kurze, wunderschöne, gemeinsam verbrachte Zeit zu Ende war.
Nie wieder hat die kleine zierliche Frau mir zugelächelt und ich hatte Angst etwas Wunderschönes zu verlieren.
Wir alle machten uns Sorgen um das Pärchen, nur helfen konnten wir nicht.
Da war jedes tröstende Wort überflüssig.
Ich war so traurig und fühlte mich so ohnmächtig. Ich war zornig auf meinen persönlichen Gott und wollte das nicht verstehen.
Dann an einem wunderschönen Sonntagmorgen ging es wie ein Lauffeuer durchs Dorf.
Man hatte die Beiden gefunden, tot sich an den Händen haltend, in ihrem Schlafzimmer.
Beide sahen aus, als würden sie schlafen und ein friedliches Lächeln umspielte ihre bleichen Lippen.
Sie hatten den gemeinsamen Tod gewählt, um nicht getrennt zu werden.
Aus Ihrem Testament ging hervor, dass beide in einem Sarg beerdigt werden wollten und wenn man mich nicht beschwindelt hat, kam man dieser Bitte nach.
Sicher habe ich niemals wieder so geweint wie in diesen schrecklichen Tagen.
Ich hatte etwas verloren und erst viel später begriffen, dass ich eine wunderschöne Erbschaft angetreten hatte.
Der Tag der Beerdigung glich einer einzigen Prozession.
Das ganze Dorf war auf den Beinen, um den Beiden die letzte Ehre zu erweisen.
Damals sang ich im Kirchenchor. Mühsam versuchte ich es jedenfalls dieses Lied;
"So nimm den meine Hände und führe mich" zu singen.
Ich schaute in den Himmel und bildete mir ein, die beiden Hand in Hand dort oben zu sehen, mit dem ihnen ureigenem, liebevollen Lächeln.
Das Leben ging weiter, aber es war still unter unserer Dorfkastanie. Keiner hat dort jemals Ihren Platz eingenommen und oft sahen unsere Bauern verstohlen zu den beiden leeren Plätzen.
Wir Kinder tobten nicht mehr so unbekümmert herum wie einst.
Es war, als hätte dieses kleine alte Ehepaar mit seinem stillen Dasein die Liebe in unser Dorf gebracht, die uns nun so fehlte.
Zwei Menschen, unscheinbar und doch so strahlend -- es war, als hätten wir ein wichtiges Kleinod verloren.
Diese beiden Menschen haben etwas sehr Wichtiges in mir geprägt.
Die Erkenntnis wie schön Liebe sein kann und wie sie sein sollte.
Das war ihr Erbe, welches sie an mich weitergegeben hatten!
In mein Tagebuch habe ich geschrieben, nicht eher ruhen zu wollen, bis auch ich solch eine große Liebe gefunden habe.
Inzwischen habe ich sie gefunden, diese große Liebe, von der ich immer nur geträumt habe.
Ich habe den wundervollsten Mann der Welt und nun bin ich die kleine Frau, die IHN anbetet und ohne ihn nicht leben will und kann.
Wenn unsere Lebensuhr abgelaufen ist, dann will ich auch Hand in Hand mit ihm zusammen dorthin gehen, wo nur noch die Liebe regiert.
Urheberrecht Celine Rosenkind
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Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
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Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
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Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
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Glückmomente sammle ich
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beutelt dann das Böse mich
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Dem Negativen
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nicht sehen will
erreicht man
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das will ich erreichen
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Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
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Zufallsspruch:
Mancher gesteht kleinere Fehler nur ein, um die größeren zu überdecken.
powered by BlueLionWebdesign
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