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		<title>Das Wortkarussell - DesignBlog</title>
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		<description>Ganz ohne Geld und Eintrittskarten
Geschichten hier aufs Lesen warten.
Gedichte verfasst in Lyrik und Reim,
Auch ist das Märchen hier daheim.</description>
		<copyright>Copyright 2010 - Celine Rosenkind</copyright>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010  14:33:09  +0100</pubDate>
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				<title>Die wundersame Reise des positiven Gedankens</title>
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				<pubDate>Wed, 24 Feb 2010  14:33:25  +0100</pubDate>
				<category>no categorie</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify; font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Die wundersame Reise des positen Gedankens<br /><br />Die Artenvielfalt der Gedanken ist unermesslich.<br />So wie es negative, lähmende Gedanken gibt, existieren aber auch positive welche ungeahnte Kräfte haben. Leider haben viele Menschen die Macht des positiven Denkens längst verdrängt. Es scheint einfacher und interessanter, allem Schönen misstrauisch und argwöhnisch gegenüberzustehen. Dabei hatte alles einst so schön und vielversprechend begonnen.<br />Einst schwebte der positive Gedanke über die Erde, um nach einem geeigneten Ruheplatz Ausschau zu halten.. Auch war er auf der Suche nach einem Wesen, was sich Mensch nannte. Er ließ sich auf einer leuchtend roten Blüte nieder. Doch diese schwankte nur im Winde und puderte ihn mit Blütenstaub. So verließ er sie. Er bewunderte die Schöpfung in all ihrem Facettenreichtum. So sah er die emsige, fleißige, kleine Ameise, bewunderte die Spinne welche in feinster Kleinstarbeit ihr Netz webte und freute sich an den Kreaturen, die in Wald, Wiese und Wasser zu Hause waren. Es schien, als wären alle rundherum zufrieden und glücklich. Der positive Gedanke flog weiter und fand ein sonderbares Wesen, welches lustlos und traurig auf dem Boden hockte. Es schien Langeweile zu haben und stocherte ohne aufzuschauen in der Erde herum. Das also war die Krone der Schöpfung? Dieses Wesen nannte der Schöpfer Mensch. &quot;Lass mich in dein Herz!&quot; sagte der Gedanke. &quot;Als Belohnung werde ich dir die Lebensfreude schenken, den Spaß und den Genuss.&quot; So zog der Gedanke in das ihm unbekannte Wesen ein. Der Mensch aber wurde neugierig und begann sich umzusehen. Alles, was er fand und tat, bereitete ihm große Freude. Dankbarkeit und Frieden zogen in sein vormals unruhiges Herz ein. Er freute sich an den Blumen. Er genoss den Anblick der Wolken. Er liebte es, umherzugehen und innezuhalten. Er aß mit Freude und trank das Wasser mit Wonne. Leider  genoss er es auch, die Blumen zu zertreten, das Wasser zu verschmutzen, und die schwachen Kreaturen zu fangen um sie zu quälen. Er entdeckte die Gewalt und den Hass, mit welchem er glaubte, sein Eigentum verteidigen zu müssen. Da gebot ihm der positive Gedanke Einhalt: &quot;Ich werde dich das Zweifeln lehren, damit du bereit bist, über alles, was du tust, vor dir Rechenschaft abzulegen.&quot; Nicht lange, da saß der Mensch wieder auf dem Boden, zerrissen zwischen dem, was er tun wollte, und der Furcht davor, etwas zu zerstören. Er war darauf bedacht, alles zu vermeiden, was er nicht ausführlich bedacht und vorhergesehen hatte. &quot;So ist das nicht gut&quot;, sagte der Gedanke. &quot;Als ich dich traf, warst du lustlos und ohne Ziel. Doch jetzt weißt du, was Lebensfreude ist, und versagst sie dir aus Angst, dein Ziel zu verfehlen. So will ich dir die Hoffnung schenken, die dich aus der eisernen Umklammerung von Lust und Zweifel befreien soll!&quot; Mutig geworden richtete sich der Mensch wieder auf. Er sammelte und zimmerte sich eine Welt, von der er glaubte, dass sie lebenswert sei. Auch sammelte er Blumensamen, säte und hoffte, sich an ihrem Duft und ihrer Schönheit zu laben. Er er erfand köstliche Speisen und  unterhaltsame Spiele. Doch er konnte die Zeit nicht vergessen, wo er nur pure Lust empfand; wo alles, was er tat, ihm Spaß bereitete, ohne dass Zeifel an ihm nagten. Die Hoffnung , dass es, so sehr er sich auch mühte, je wieder so sein würde, schwand immer mehr. Ja der Zweifel drohte, ihn wieder Trübsal versinken zu lassen. Jedes Misslingen schien ihm ein Zeichen, Schmerz brannte sich in seine Seele Jedes Scheitern ließ ihn verzweifeln. Die Hoffnung schwand und verwandelte sich in Sehnsucht. Da schaute ihn der  positive Gedanke ein letztes Mal an und sagte: &quot;Ich werde dir eine letzte Tugend schenken. &quot;Du sollst vergessen können, damit die Hoffnung nicht stirbt und die Freude ungetrübt sein kann.&quot;<br />Schnell geriet der positive Gedanke mit all seinen wundervollen Kräften in Vergessenheit. So kam es, dass der Mensch seine größte Chance leider nicht erkannte, und sie auch bis zum heutigen Tage leider nur selten wahrnimmt.<br />Ich habe dem positiven Gedanken in meinem Herzen ein großes helles Zimmer eingerichtet.<br />Wir haben uns viel zu erzählen, erleben gemeinsam große Wunder.<br />Falls dich diese Geschichte neugierig gemacht hat, probiere seine Wirkung doch einfach einmal aus. Er ist einfach zu bekommen, lässt sich leicht einfangen, mit offenem Herzen und einem strahlenden Blick. Ich bin mir sicher, seine Anhängerschaft wird bald mächtig ansteigen denn schließlich kostet er nicht einen einzigen Cent.<br />Noch eine Nachdenklichkeit sei erlaubt; sind wir nicht alle Teil eines einzigen, großen und unbegreiflich positiven Gedankens...<br />Ich habe für mich eine Antwort gefunden und du lieber Leser?<br /><br />@Celine Rosenkind<br /></div><br />
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				<title>Die Schoene</title>
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				<pubDate>Fri, 19 Feb 2010  16:41:46  +0100</pubDate>
				<category>Drabbles</category>		
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				<description><![CDATA[<font size="2" style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich bewunderte sie  oft wegen ihrer Stärke und Schönheit.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Auch lies ihre glitzernde Gestalt mich ins Träumen versinken.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Sie funkelte stets in den allerschönsten Farben egal, mit was man sie füllte. Auch genoss ich es, um sie beneidet zu werden.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Die Bemerkungen, dass sie einzigartig in ihrer Schöpfung sei, tat mir gut.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">In meinen Augen war sie etwas ganz Besonderes.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Dann kam jener Morgen der auf recht ungewöhnliche Art, so erlebte ich es,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">alles veränderte.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Lautlos, glitt sie mir aus den Händen, fiel zu Boden, zerbrach in tausende kleiner Splitter!</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Was sie mir wohl damit sagen wollte, meine stabile</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Kristallschale?<br /><br />© Celine Rosenkind<br /></span></font><br />
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				<title>Nicht eingeplant</title>
				<link>http://www.wortkarussell.de/index.php?id=192</link>
				<pubDate>Fri, 19 Feb 2010  16:34:33  +0100</pubDate>
				<category>Drabbles</category>		
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				<description><![CDATA[<font size="2" style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Auf meinem Einkaufszettel </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">an erster Stelle stand es jenes verhängnisvolle Wort </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Eigentlich war es gar nicht eingeplant und nun habe ich den Salat!</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Unmöglich dich im Badezimmer durch den Wassernebel zu sichten </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Während das Sprudelbad höllische Geräusche macht die unseren Hund unter dem Teppich verschwinden lassen, trällerst du fröhlich vor dich hin.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Hättest du dir nicht wenigstens eine andere Duftnote aussuchen können? </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Nun trete ich entnervt den Rückzug an, weil meine Augen brennen, </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">mein Nase zu laufen beginnt und überhaupt;</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich frage mich, wie wirst du erst riechen, wenn du aus der Wanne kommst? </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Blöde Frage, natürlich nach diesem </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Fichtennadelbadesalz!</span></font><br /><br /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;">© Celine Rosenkind</span><br />]]></description>
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				<title>Der Umweltschuetzer</title>
				<link>http://www.wortkarussell.de/index.php?id=191</link>
				<pubDate>Fri, 19 Feb 2010  16:25:05  +0100</pubDate>
				<category>Drabbles</category>		
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				<description><![CDATA[
<br /><font size="2" style="font-weight: bold;"><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Gerhard Obermann erwartete in seinem neuen Haus Besuch. Seine Spendenfreudigkeit zur Erhaltung von Arten- und Naturschutz war im ganzen Ort bekannt. Da sein Freund, der Bürgermeister persönlich vorbeikommen wollte, konnte er diesem sein neues Haus präsentieren. Der ersehnte Moment war gekommen. Stolz bat er Johann herein. Während Gerhard Obermann den Scheck noch unterschrieb, meinte er erklären zu müssen, dass die Treppe aus wundervollem Regenwaldholz gearbeitet sei nicht, ohne dabei zu erwähnen, dass sein Briefbeschwerer aus echtem Elfenbein geschnitzt und das Fell vor dem Kamin von einem echten Eisbären stammte. </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">In seiner Begeisterung bemerkte er nicht, dass sein Gast längst gegangen….</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /></font><br /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);">© Celine Rosenkind</span><br />]]></description>
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				<title>Was ist ein Drabble</title>
				<link>http://www.wortkarussell.de/index.php?id=190</link>
				<pubDate>Fri, 19 Feb 2010  16:20:50  +0100</pubDate>
				<category>Drabbles</category>		
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				<description><![CDATA[<span style="color: rgb(153, 0, 0); font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Eine sehr schöne Form des Schreibens habe ich für mich entdeckt durch das Drabbeln.</span><br /><br style="color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-weight: bold; font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Ein Drabble ist eine Geschichte aus genau 100 Wörtern und besitzt meist eine Pointe. Die Überschrift wird nicht mitgezählt</span>.<br /><br /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Also wird es künftig bei mir Drabbles zu lesen geben u. a.</span><br style="font-weight: bold; font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><br /><font size="2"><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Wie z.B. das folgende  hier~~~~ein erster Versuch</span></font>.....<br /><br /><div style="text-align: center;"><img src="/images/kunde/Trenner_und_kleine_Bilder/schnecke.gif" /><br /></div>]]></description>
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				<title>Mit dabei auch......</title>
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				<pubDate>Thu, 11 Feb 2010  13:58:56  +0100</pubDate>
				<category>NEWS/Aktuell</category>		
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				<description><![CDATA[
 <table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td><a target="_blank" href="http://www.bookrix.de/_mybookpid-de-seewald_1256668885.3017508984-schreibfederchen"><img border="0" src="http://www.bookrix.de/prsmedia/_bxripic_196x2000-seewald_1256668885.3017508984.jpg" /></a></td></tr><tr><td><a target="_blank" href="http://www.bookrix.de"><img border="0" src="http://www.bookrix.de/prsmedia/_bxmedia_196x240-blackbar.jpg" /></a></td></tr></tbody></table>]]></description>
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				<title>Hier bin ich auch dabei</title>
				<link>http://www.wortkarussell.de/index.php?id=188</link>
				<pubDate>Thu, 11 Feb 2010  13:54:06  +0100</pubDate>
				<category>NEWS/Aktuell</category>		
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				<description><![CDATA[
 <table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td><a target="_blank" href="http://www.bookrix.de/_mybookpid-de-projektgruppe_1265797667.3600530624-schreibfederchen"><img border="0" src="http://www.bookrix.de/prsmedia/_bxripic_196x2000-projektgruppe_1265797667.3600530624.jpg" /></a></td></tr><tr><td><a target="_blank" href="http://www.bookrix.de"><img border="0" src="http://www.bookrix.de/prsmedia/_bxmedia_196x240-blackbar.jpg" /></a></td></tr></tbody></table>]]></description>
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				<title>Der Apfel</title>
				<link>http://www.wortkarussell.de/index.php?id=187</link>
				<pubDate>Fri, 22 Jan 2010  15:56:14  +0100</pubDate>
				<category>aus meinemTagebuch</category>		
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				<description><![CDATA[
<font size="3" style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);"><span style="font-weight: bold;">Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm oder doch?</span></font><font size="3" style="color: rgb(153, 0, 0);"><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, ist eines der schrecklichsten Sprichwörter,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">die mich, nicht nur durch meine Kindheit begleitet haben.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich bin der festen Überzeugung, dass man mit solchen Schlussfolgerungen vorsichtig umgehen sollte.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich rede hier von Erfahrungen, die ich in meiner Kindheit gemacht habe.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Es war z. B. selbstverständlich, dass wenn Geld in der Haushaltskasse fehlte, nur ICH daran schuld gewesen sein musste.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich hatte einen Vater, der wohl nicht gerade ein ehrlicher Mensch gewesen sein muss.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Also war ich bereits verurteilt, ohne zu wissen, wofür und warum.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Nun war ich bereits im Schulalter wie viele Mädchen, auch ein niedliches Mädchen. Klar doch, dass mich jedes männliche Wesen mich auf unangenehme Art anfassen durfte, denn; „der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm!“</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Meine Mutter hatte sich im Dörfchen einen Ruf eingehandelt, der automatisch auf mich übertragen wurde.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Wie oft wurde alles was man mit unterstellte oder mir antat, mit diesem furchtbaren Sprichwort, gerechtfertigt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Meine Schwester hatte da wirklich die besseren Karten. Sie war eben von einem anderen Stamm, hatte einen anderen Vater und doch hatten wir eine gemeinsame Mutter.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich weiß noch, wie ängstlich ich morgens zur Schule geschlichen bin. Jeden Feldweg habe ich ausgenutzt um nicht meinen Schulkameraden mit ihrem Gelächter, auf der Straße ausgesetzt zu sein. Im Sommer ging ich sogar schon ganz früh aus dem Haus. Dann setzte mich, auf dem noch leeren Schulhof, in die Sonne. Bauchschmerzen machte mir die Angst vor dem Klassenzimmer. Ich hatte keine anständigen Hefte noch eine hübsche Federtasche, von meiner Kleidung mal ganz abgesehen. Aber etwas hatte ich in mir. Stolz, Kampfgeist und viel Fantasie.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">&nbsp;</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">So entwickelte ich die Fähigkeit mir vorzustellen, wie es wäre….oder was passieren würde…</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">gar, wie die Leute staunen würden wenn ….</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Mein Lieblingsfach in den ersten Klassen war Religion. Hier hatte ich das Gefühl, etwas wert zu sein. Hier denke ich, begann eigentlich meine Reise mit Gott. Ich glaubte nicht nur einfach, ich wusste, dass alles, was ich dort lesen durfte, gut für mich war.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich lernte, meine Trauer und meinen Trotz in den Griff zu bekommen. Ein liebevoller Mensch wollte ich werden und für alle, ein offenes Ohr haben. </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich ging nun nicht mehr die kleinen Feldwege, um zur Schule zu gelangen.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Mutig reihte ich mich ein in die Kinderschar, die jeden Morgen die Dorfstraße entlangliefen.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Auch meine Schularbeiten versuchte ich so sauber zu erledigen, dass es egal war, ob sie in einem schönen Heft standen oder auf einem stibitzten Blatt Papier. Und ich begann zu lernen, aus allen Büchern, die ich in unserer kleinen Dorfbücherei bekommen konnte.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Damals musste man sich oft die Schulbücher teilen. Manchmal hatten zwei Kinder zusammen ein Rechenbuch. Man war darauf angewiesen, sich untereinander auszutauschen.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich lernte wie meine Klassenkameraden sehr früh, was es heißt, Kompromisse einzugehen.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Das alles hatte ich ganz alleine für mich. Meine Zeugnisse wurden immer besser und ich setzte mir in den Kopf, Klassenbeste zu werden. Im Schul- und Kirchenchor war ich sehr beliebt. Meine Schulkameraden ließ ich oft abschreiben, wenn sie nicht weiter wussten.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Das alles sprach sich in der kleinen Gemeinde herum. Ich war plötzlich nicht mehr nur ein Apfel. Ich wurde zu einem Teil der Gemeinde und meinen Namen kannte man auch.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Gerätselt wurde auch in der Verwandtschaft, wie so etwas möglich sei.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Keiner in meiner Familie war musikalisch oder las gerne. </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich lernte, mit den Augen zu stehlen. Oft genug war ich bei einer Tante und sah ihr beim Kochen und Backen über die Schulter. Bei ihr war es immer sehr sauber und gemütlich.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Da mein zu Hause das Gegenteil war, versuchte ich alles Gesehene dort anzuwenden.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ja, ich könnte jetzt noch Seiten weiterschreiben aber was ich eigentlich sagen wollte, ist,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">dass ich ganz weit weg von meinem Stamm gefallen bin.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ich habe keinerlei Ähnlichkeit mit dem Stamm oder dem Ast, von welchem ich gefallen sein soll. Ich habe meine Gedanken einmal niedergeschrieben, um anderen Menschen Mut zu machen. Wir sind keine Äpfel, die an unserem Stamm gemessen werden. </span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Das was wir aus uns selbst machen durch Erkennen und Umdenken ist alleine wichtig.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Erinnerungen von © Celine Rosenkind</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /></font><br />]]></description>
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				<title>Ein Menschenleben</title>
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				<pubDate>Thu, 21 Jan 2010  20:03:27  +0100</pubDate>
				<category>no categorie</category>		
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				<description><![CDATA[
<br /><font size="2" style="color: rgb(153, 0, 0);"><font size="3" style="font-weight: bold;"><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Ein Menschenleben</span></font><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Zweiundsiebzig lange Jahre</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">ist durchs Leben sie gerannt,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">zweiundsiebzig lange Jahre,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">man hat ihr soviel abverlangt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Immer nur im Lärm der Großstadt</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">zog sie sieben Kinder auf,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">schlechte Luft, die ihr nicht gut tat,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">nahm sie all die Zeit in Kauf.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Heute ist sie alt und müde,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">allein ist sie tagein tagaus.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Der Mann, den sie ein Leben liebte,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">liegt auf dem Friedhof hinterm Haus.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Die Kinder gehen eigene Wege,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">zum Rasten fehlt ihnen die Zeit,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">sie haben keine Lust zur Pflege,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">wissen nicht mal, was Mutter noch bleibt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Zweiundsiebzig lange Jahre</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">wünschte sie sich insgeheim,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">dass nur ein wenig Zeit sie habe,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">manchmal ganz allein zu sein. </span><br /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Nur, um einmal abzuschalten</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">wünschte sie ein wenig Ruh’,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">die Stille ist kaum auszuhalten,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">die Tür des Lebens, sie schlug zu.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Am Fenster sitzend sieht sie traurig</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">die Kinder toben, hört Hundegebell,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">wünscht sich die lauten Tage zurück,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">denn sie vergingen viel zu schnell.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">So hat ein jedes Ding zwei Seiten,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">wie alles hier auf dieser Welt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Man muss es nur erst mal begreifen,</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">bevor der letzte Vorhang fällt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;">Urheberrecht Celine Rosenkind</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif;" /></font><br />]]></description>
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				<title>Die kleine Nonne</title>
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				<pubDate>Thu, 21 Jan 2010  19:58:19  +0100</pubDate>
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: center;"><img src="/images/kunde/Bildergeschichten/engel0042.gif" /><br /></div><br /><br /><font size="2"><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Die kleine Nonne</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Eine wahre Begebenheit</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Es war an einem jener grauen Novembertage, die ich eigentlich so liebte.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Der Regen trommelte leise an die Scheiben, während der Wind ungeduldig</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">und erbarmungslos den Bäumen das letzte verwelkte Laub entriss.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Zu dieser Zeit lag ich im Krankenhaus und teilte mir das kleine Zimmer</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">mit zwei liebenswerten alten Damen. Es war ein katholisches Krankenhaus, in welchem die größte Anzahl der Schwestern noch aus Nonnen bestand. Stets waren sie gut gelaunt und zum Scherzen aufgelegt.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Die Arbeit auf dieser Station erforderte viel Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen, was ihnen aber nichts auszumachen schien.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Eine der Nonnen fiel mir besonders auf, ja ich habe mir sogar ihren Namen gemerkt. Sie hieß Ludovika und war schon hochbetagt. Ihr Rücken war durch das hohe Alter und die schwere Arbeit leicht gekrümmt und sie war von zierlicher, kleiner Statur.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Wenn sie über den Gang huschte an unserem Zimmer vorbei, war es immer ein leichter Windhauch, der uns wissen ließ, dass sie da gewesen.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Sie hatte wunderschöne Augen, aus denen so viel Liebe und Güte strahlten, wie ich es noch nie bei einem Menschen gesehen. Niemals redete sie mit den Patienten, ohne dass ihre kleinen Hände tröstend deren Körper streichelten. Sie war für mich ein Wunder und ist es immer noch.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Das Allerschönste, was sie besaß, war eine glockenhelle Stimme, die sie - wann immer ihr danach war - erklingen ließ. Keiner konnte das Ave Maria so schön singen wie sie. Lustige Volkslieder wurden durch ihre Stimme zum Choral.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Ich habe, so oft es ging, mit ihr geredet. Wir sprachen über Gott, über Jesus, dem sie ihr Leben bereits als junge Frau geweiht hatte und über ihr Leben als Nonne. Sie hat mich tief beeindruckt und mir Weisheit mit auf meinen Weg gegeben. Wir waren zwar lt. unserer Taufe in unterschiedlichen Kirchen aber im Glauben eins.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Stolz trug sie ihre immer gut sitzende schwarze Tracht, aber sie war sehr weltlich und offen. Ihr Wissen um das Thema Politik, Arbeitslosigkeit usw. bewies, dass auch solche Menschen durchaus nicht weltfremd sind. Was sie für mich zu einem besonderen Menschen machte, war aber ihre Einstellung zu Partnerschaft  und Liebe, Kindern und Eltern. Sie redete nicht nur, sie strahlte jene Liebe aus, die ich so gerne mit vollen Händen verteilen möchte.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Neulich musste ich noch einmal in die Klinik, um meine Befunde abzuholen. Was glaubt Ihr wohl, wer da ganz stolz am Empfang saß und mit leuchtenden Augen den Menschen Auskunft erteilte? Meine &quot;kleine Nonne&quot;. Sie zwinkerte mir zu und sagte: &quot;Nun hat der Herrgott mir einen neuen Wirkungskreis gegeben, denn hier habe ich alles im Auge - ich sitze am Empfang!&quot;</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Vielleicht wird sie mir eines Tages, wenn meine Erdenzeit vorbei ist, auch mit ihren leuchtenden Augen Einlass gewähren, weil sie ganz bestimmt auch dort am Empfang genau richtig ist.</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Diese kleine Begebenheit ist für manche, denke ich, nicht so wichtig - bei mir aber hat sie tiefe Spuren hinterlassen, und ich muss schmunzeln, weil ich sie wieder vor mir sehe meine „kleine Nonne“!</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /><span style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);">Urheberrecht Celine Rosenkind</span><br style="font-family: georgia,times new roman,times,serif; color: rgb(153, 0, 0);" /></font><br />]]></description>
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