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Auf dem Flohmarkt
Auf dem Flohmarkt
Gefühle verstaubt, in alten Kartons begraben
zum Wühlen für ein paar Cents frei gegeben und doch
ist jedes kleine Ding ein Zeitzeuge.
Die Kaffeekanne, von Tante Gisela,
welche zur Hochzeit einst geschenkt und zu hässlich befunden
auf dem Dachboden verstaubte, jetzt ist sie hier gelandet!
Könnte sie reden, würde sie uns verraten,
was aus diesem einst jungen Glück geworden ist.
Ein alter verschnörkelter Kerzenleuchter aus Zinn,
wohl einst benutzt um schummriges Licht mit wechselnden Kerzen,
einem Liebespaar in einer kleinen Dachkammer zu spenden,
ihnen beim Liebesspiel zuzusehen – hier gefunden
und ich kaufe ihn für 20 Cent.
Alt ist der Teddy, zerzaust mit dicken Knopfaugen,
Stroh wird sichtbar an seinen zerschlissenen Stellen, welche von
Liebkosungen kleiner Hände zeugen und ich lasse mich ein auf ein Zwiegespräch
zwischen ihm und mir, zwischen uns die Zeit, in welcher er geliebt wurde.
Dann, je unterbrochen, ganz ohne Vorwarnung,
reißt eine grobe Männerhand
ihn hoch, um ihn einer grell geschminkten Dame, eingehüllt in dicken Pelz
zu übergeben.
Bedauernd sehe ich ihm nach, welch Schicksal mag ihn wohl erwarten?
So lauf ich oft von Stand zu Stand, hab manches Kleinod schon eingeheimst,
zu kleinen Preisen.
Dinge, die ich jetzt mein Eigen nenne.
Mein Herz hängt an all diesen Zeitzeugen und doch
jetzt, wo auch für mich der Herbst des Lebens angebrochen ist,
frage ich mich mehr denn je,
wo werden sie landen –
meine kleinen gesammelten und erworbenen Kostbarkeiten –
meine Zeitzeugen!
Auf dem Flohmarkt,
verstaubt gegen ein paar Cents, in alten Kisten,
Händen zum Wühlen frei gegeben?
Zeitzeugen meines Lebens
© Celine Rosenkind
Gefühle verstaubt, in alten Kartons begraben
zum Wühlen für ein paar Cents frei gegeben und doch
ist jedes kleine Ding ein Zeitzeuge.
Die Kaffeekanne, von Tante Gisela,
welche zur Hochzeit einst geschenkt und zu hässlich befunden
auf dem Dachboden verstaubte, jetzt ist sie hier gelandet!
Könnte sie reden, würde sie uns verraten,
was aus diesem einst jungen Glück geworden ist.
Ein alter verschnörkelter Kerzenleuchter aus Zinn,
wohl einst benutzt um schummriges Licht mit wechselnden Kerzen,
einem Liebespaar in einer kleinen Dachkammer zu spenden,
ihnen beim Liebesspiel zuzusehen – hier gefunden
und ich kaufe ihn für 20 Cent.
Alt ist der Teddy, zerzaust mit dicken Knopfaugen,
Stroh wird sichtbar an seinen zerschlissenen Stellen, welche von
Liebkosungen kleiner Hände zeugen und ich lasse mich ein auf ein Zwiegespräch
zwischen ihm und mir, zwischen uns die Zeit, in welcher er geliebt wurde.
Dann, je unterbrochen, ganz ohne Vorwarnung,
reißt eine grobe Männerhand
ihn hoch, um ihn einer grell geschminkten Dame, eingehüllt in dicken Pelz
zu übergeben.
Bedauernd sehe ich ihm nach, welch Schicksal mag ihn wohl erwarten?
So lauf ich oft von Stand zu Stand, hab manches Kleinod schon eingeheimst,
zu kleinen Preisen.
Dinge, die ich jetzt mein Eigen nenne.
Mein Herz hängt an all diesen Zeitzeugen und doch
jetzt, wo auch für mich der Herbst des Lebens angebrochen ist,
frage ich mich mehr denn je,
wo werden sie landen –
meine kleinen gesammelten und erworbenen Kostbarkeiten –
meine Zeitzeugen!
Auf dem Flohmarkt,
verstaubt gegen ein paar Cents, in alten Kisten,
Händen zum Wühlen frei gegeben?
Zeitzeugen meines Lebens
© Celine Rosenkind
15.07.2009, 17.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten | Tags: nachdenklich
Schutzengel gesucht

Jedes Mal,
wenn auf unserer Erde ein neues Leben entstehen soll,
herrscht im Himmel reges Treiben,
denn Gott alleine muss entscheiden
wer dieses neue Leben soll begleiten.
Einen guten Schutzengel aufzutreiben,
erfordert oft viel Arbeit und Müh,
dem Herrgott geht die Geduld nicht aus, nie ----
So schaut er streng nach seinem Plan
sich alle seine Engel an.
Er hat viel Liebe investiert,
das kleine Menschlein bei guten Eltern deponiert,
Vater und Mutter unter die Lupe genommen,
damit sie das Menschlein auch gerne bekommen.
Nun fehlt nur noch der kleine Engel,
mal schauen ob er ihn findet, den Bengel.
Der Petrus schaut nachdenklich vor sich hin,
zupft sich an seinem Doppelkinn.
Nachdenklich schaut er die Milchstraße runter
da spielen die Englein vergnügt und munter.
Doch keiner scheint recht Lust zu haben,
besitzt auch nicht die notwendigen Gaben,
die für jedes Erdenkind bestimmt,
ein Schutzengel sehr ernst doch nimmt.
Der Mond schaukelt vor sich hin ganz leise
und flüstert: „Ich schick ein Sternlein mit auf die Reise,
das soll für es strahlen, dem Menschlein noch klein,
damit es keine Angst hat, alleine zu sein.
Während Gottvater noch nachdenklich ist,
erscheint vor ihm ein kleines Gesicht.
Die Nase voll Ruß, der reicht bis zum Ohr,
die Beinchen zerschrammt von Angst keine Spur,
die Flügel verbogen, stotternd erklärte es:
„Zu schnell bin ich geflogen,
als ich davon hörte,
weil ich so gerne ein Schutzengel würde.
Zerschrammt sah der kleine Kerl wahrlich aus
aber in seinen Augen war soviel Glanz Zuhause,
als er bat und bettelte: „Schick mich doch oh Herr,
weil ich so ein prima Schutzengel währ!”
Gott hat ihn gesandt,
mir ist der Ort wohl bekannt.
Wohin das wird mein Geheimnis stets sein,
sein Schutzengelchen lässt es niemals allein!
Der Herrgott hat noch ganz viel mit ihm vor,
das flüsterte mir der kleine Engel ins Ohr.
Urheberrecht Celine Rosenkind
15.07.2009, 17.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonnenstrahlen für die Seele | Tags: Engel
Seele putzen
Seele putzen
Wenn der Abend herein bricht
das Grau der Dämmerung
Natur Mensch und Tier
vorbereiten will auf
die Schwärze der Nacht
dann beginnt
meine Seele zu fliegen
Das ist meine persönliche Zeit
frei vom Alltagsstress
andächtig schweigt mein Telefon
das Pochen meines Herzens
mein Begleiter beim täglichen Ausflug
Ich klettere die
ausgetretenen Stufen hinunter
um mein ICH zu besuchen
Zwiesprache halten
mich neu zu erkunden
Geschlossene Augen
vor denen die Bilder meines
gelebten Tages vorüberziehen
mein ganz privates Fernsehprogramm
in allen Farben ~~ ohne Kabel
Ich höre sie ab
die eingefangen Laute
wie Vogelgezwitscher
und Kinderlachen
versuche zu analysieren
gespeichertes Stimmengewirr
Meine eigentliche Arbeit
beginnt in diesen Stunden
ich muss Platz schaffen in mir
mit mir im Reinen sein
um mich auf das Morgen
freuen zu können
Denn
das Morgen fängt schon heute an!
Urheberrecht Celine Rosenkind
Wenn der Abend herein bricht
das Grau der Dämmerung
Natur Mensch und Tier
vorbereiten will auf
die Schwärze der Nacht
dann beginnt
meine Seele zu fliegen
Das ist meine persönliche Zeit
frei vom Alltagsstress
andächtig schweigt mein Telefon
das Pochen meines Herzens
mein Begleiter beim täglichen Ausflug
Ich klettere die
ausgetretenen Stufen hinunter
um mein ICH zu besuchen
Zwiesprache halten
mich neu zu erkunden
Geschlossene Augen
vor denen die Bilder meines
gelebten Tages vorüberziehen
mein ganz privates Fernsehprogramm
in allen Farben ~~ ohne Kabel
Ich höre sie ab
die eingefangen Laute
wie Vogelgezwitscher
und Kinderlachen
versuche zu analysieren
gespeichertes Stimmengewirr
Meine eigentliche Arbeit
beginnt in diesen Stunden
ich muss Platz schaffen in mir
mit mir im Reinen sein
um mich auf das Morgen
freuen zu können
Denn
das Morgen fängt schon heute an!
Urheberrecht Celine Rosenkind
15.07.2009, 16.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten | Tags: nachdenklich
Wertigkeiten
Wertigkeiten
Für jeden Menschen auf der Welt
zählen andere Wertigkeiten
wir sammeln was berührt und gefällt
es soll durchs Leben uns begleiten
Manch einer ist von Gemälden entzückt
auch gibt es Sammler von alten Dingen
schöne Figuren wenn gut sie geglückt
dankt man dem Künstler für gutes Gelingen
Begeisterungsfähig und glücklich zu sein
unterscheidet uns von steifen Marionetten
das Kreuz erinnert Gott starb allein
wie arm wenn wir seine Liebe nicht hätten
Das Leben gleicht einem Bilderband
man muss ihn nur zu lesen wissen
Gefühl braucht man Herz und Verstand
glücklich wer sagen kann:
“Ich hab es begriffen!“
© Celine Rosenkind
Für jeden Menschen auf der Welt
zählen andere Wertigkeiten
wir sammeln was berührt und gefällt
es soll durchs Leben uns begleiten
Manch einer ist von Gemälden entzückt
auch gibt es Sammler von alten Dingen
schöne Figuren wenn gut sie geglückt
dankt man dem Künstler für gutes Gelingen
Begeisterungsfähig und glücklich zu sein
unterscheidet uns von steifen Marionetten
das Kreuz erinnert Gott starb allein
wie arm wenn wir seine Liebe nicht hätten
Das Leben gleicht einem Bilderband
man muss ihn nur zu lesen wissen
Gefühl braucht man Herz und Verstand
glücklich wer sagen kann:
“Ich hab es begriffen!“
© Celine Rosenkind
15.07.2009, 16.46 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten | Tags: erkannt
Ein besonderer Brief
Aufforderung an einen geliebten Menschen
Sehr geehrter Empfänger dieses Briefes!
Solch eine Aufforderung werden Sie nie wieder bekommen. Denn es ist Ihre letzte Chance.
Ich fordere Sie hiermit auf, einmal in die verstaubte Ecke Ihres Herzens zu sehen.
Da stehe ich, längst eingestaubt zusammen mit der Liebe, dem Glauben und der Hoffnung --- Ihr Leben!
Irgendeinmal haben Sie sich entschlossen, uns nicht mehr in Anspruch zu nehmen.
Irgendeinmal verstummte Ihr Lachen und Traurigkeit zog in Ihr Herz ein.
Irgendeinmal haben Sie sich entschlossen, innerlich zu sterben.
Aber es gibt uns noch und wir haben lange beratschlagt,
was wir, dagegen tun können.
Deshalb heute dieser Brief.
Wenn Sie einmal über sich nachdenken,
werden Sie feststellen, dass wir Recht haben.
Deshalb fordern wir Sie letztmalig auf uns endlich zu entstauben und in Anspruch zu nehmen.
Die Liebe, den Glauben und die Hoffnung.
Mit freundlichen Grüssen und offenen Armen
erwarte ich Sie
Ihr Leben
© Celine Rosenkind
Sehr geehrter Empfänger dieses Briefes!
Solch eine Aufforderung werden Sie nie wieder bekommen. Denn es ist Ihre letzte Chance.
Ich fordere Sie hiermit auf, einmal in die verstaubte Ecke Ihres Herzens zu sehen.
Da stehe ich, längst eingestaubt zusammen mit der Liebe, dem Glauben und der Hoffnung --- Ihr Leben!
Irgendeinmal haben Sie sich entschlossen, uns nicht mehr in Anspruch zu nehmen.
Irgendeinmal verstummte Ihr Lachen und Traurigkeit zog in Ihr Herz ein.
Irgendeinmal haben Sie sich entschlossen, innerlich zu sterben.
Aber es gibt uns noch und wir haben lange beratschlagt,
was wir, dagegen tun können.
Deshalb heute dieser Brief.
Wenn Sie einmal über sich nachdenken,
werden Sie feststellen, dass wir Recht haben.
Deshalb fordern wir Sie letztmalig auf uns endlich zu entstauben und in Anspruch zu nehmen.
Die Liebe, den Glauben und die Hoffnung.
Mit freundlichen Grüssen und offenen Armen
erwarte ich Sie
Ihr Leben
© Celine Rosenkind
15.07.2009, 16.42 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: eine Hand voll Mut | Tags: Lebensermunterung
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Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

Zufallsspruch:
Mutlosigkeit überfällt uns dann, wenn wir zu sehr auf uns und zu wenig auf Gott vertrauen.
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Mutlosigkeit überfällt uns dann, wenn wir zu sehr auf uns und zu wenig auf Gott vertrauen.
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