
Themen
- Mein Wortkarussell
- In Lyrik und Reime gepackt
- Leseproben Kurzgeschichten
- Mein Gedankengarten
- gelesene, gefundene Perlen
- Bildbetrachtungen
- Am Ufer meines Lebens
- Buchwussels Märchenwelt
- Buchwussels Gedichtewelt
- Hinter den Wolken
- Sonnenstrahlen für die Seele
- Den Tieren gewidmet
- Der Zaubervogel
- Balladen
- gegen Gewalt und Rassismus
- erlebte Geschichten
- Audiobücher
- NEWS/Aktuell
- Wuensche zum neuen Jahr
- Lachen ist gesund
- meine Drabbles
- Meine Bücher bei Bookrix
- Eigene Bücher und Anthologien
- Märchen für Kinder
- Märchen für Erwachsene
- In Anthologien bei Bookrix ve
- Leseperlen auf Bookrix
- einfach Gedanken
- eine Hand voll Mut
- Frühling
- Adventszeit
- Gastautoren
- alte Meister
- Naturwunder
Kunterbunte Bloggerwelt
- Andrea-die Waldameise
- Christa--Eiskristall
- Gelis Bilder und Gedanken
- Inge aus HH
- Liz--elisamara
- Ingrid-Hexerls schöne Seiten
- Bea im www
- Die Gedankenfee
- Katja Heimberg
- Bärbel das Sonntagskind
- Norbert van Tiggelen
- Das Schreibernetzwerk
- Miluna -mein Geheimtip
- Angela
- Beas Märchenblog
- Geistige Nahrung
- Rene Deter
- Katharinas Buchstabenwelt
Seine wichtigste Entscheidung
Seine wichtigste Entscheidung
Karl hatte sich mit seinem seelischen Durcheinander und dem Stückchen
Papier in der Hosentasche auf den Balkon geflüchtet. Unbemerkt war es ihm gelungen, die Party zu verlassen.
Plötzlich war seine kleine Welt nicht mehr so heil und er fühlte sich mies und unbehaglich. Mit ein paar lumpigen Zahlen hatte dieser Mensch im Nadelstreifenanzug ihm einen dicken roten Strich durch sein bisheriges Leben gemacht. Seine Gefühle schlugen Purzelbäume, fuhren Achterbahn und lösten in ihm ein Chaos aus, welches er bisher nicht kannte. Verzweifelt blickte er in den sternenklaren Himmel und glaubte auf dem Vollmond ein breites Grinsen zu entdecken.
Verdammt, warum musste gerade ihm das passieren und warum gerade jetzt. Jetzt wo sein Glück doch rundherum perfekt war. In einem Lebensabschnitt, auf den er und seine Frau Laura 15 Jahre hingearbeitet hatten.
Es war nicht immer einfach gewesen aber sie fühlten sich unendlich reich. Hatten einander, liebten einander. Zusammen hatten sie diesen Traum von der Eigentumswohnung wahr gemacht. Die Tatsache, dass Felix sich auf dem Weg zum Ziel dazwischengedrängelt hatte, war nur eine überaus angenehme Überraschung. Er war es, der allen Dingen noch einen tieferen Sinn gab.
Nein und nochmals nein! Niemals würde er dieses Glück aufs Spiel setzen.
Nicht er, Karl Petersen, der stolze Vater eines siebenjährigen Jungen. Nicht er, Karl Petersen, der stolze Ehemann einer liebenswürdigen und reizenden Frau deren Liebe er sicher sein konnte.
Nicht er, Karl Petersen, der sein Leben, so wie es wahr als ausgefüllt und beglückend empfand.
Sicher, wenn er diesem kleinen Stück Papier nun die Oberhand über sein Leben abtreten würde, wäre er für die Finanzwelt ein gemachter Mann. Ein sogenannter dicker Fisch den zu ködern man gerne bereit war.
Wie ferngesteuert kramte er aus seiner Hosentasche den verhassten Lottoschein hervor. "Ich werde dich das Fliegen lehren," murmelte er, während er ihn zu einem millionenschweren Papierflugzeug umdeklarierte. Der Nachtwind schien, um die nicht gewollte Kostbarkeit zu wissen, und trug es sanft davon.
Erleichtert rückte Karl seine Krawatte zurecht, um zur Party zurückzukehren.
Nichts konnte sein Glück nun mehr stören.
Übrigens hat er nie wieder Lotto gespielt; denn der Einsatz erscheint ihm noch heute zu hoch!
Urheberrecht Celine Rosenkind
Karl hatte sich mit seinem seelischen Durcheinander und dem Stückchen
Papier in der Hosentasche auf den Balkon geflüchtet. Unbemerkt war es ihm gelungen, die Party zu verlassen.
Plötzlich war seine kleine Welt nicht mehr so heil und er fühlte sich mies und unbehaglich. Mit ein paar lumpigen Zahlen hatte dieser Mensch im Nadelstreifenanzug ihm einen dicken roten Strich durch sein bisheriges Leben gemacht. Seine Gefühle schlugen Purzelbäume, fuhren Achterbahn und lösten in ihm ein Chaos aus, welches er bisher nicht kannte. Verzweifelt blickte er in den sternenklaren Himmel und glaubte auf dem Vollmond ein breites Grinsen zu entdecken.
Verdammt, warum musste gerade ihm das passieren und warum gerade jetzt. Jetzt wo sein Glück doch rundherum perfekt war. In einem Lebensabschnitt, auf den er und seine Frau Laura 15 Jahre hingearbeitet hatten.
Es war nicht immer einfach gewesen aber sie fühlten sich unendlich reich. Hatten einander, liebten einander. Zusammen hatten sie diesen Traum von der Eigentumswohnung wahr gemacht. Die Tatsache, dass Felix sich auf dem Weg zum Ziel dazwischengedrängelt hatte, war nur eine überaus angenehme Überraschung. Er war es, der allen Dingen noch einen tieferen Sinn gab.
Nein und nochmals nein! Niemals würde er dieses Glück aufs Spiel setzen.
Nicht er, Karl Petersen, der stolze Vater eines siebenjährigen Jungen. Nicht er, Karl Petersen, der stolze Ehemann einer liebenswürdigen und reizenden Frau deren Liebe er sicher sein konnte.
Nicht er, Karl Petersen, der sein Leben, so wie es wahr als ausgefüllt und beglückend empfand.
Sicher, wenn er diesem kleinen Stück Papier nun die Oberhand über sein Leben abtreten würde, wäre er für die Finanzwelt ein gemachter Mann. Ein sogenannter dicker Fisch den zu ködern man gerne bereit war.
Wie ferngesteuert kramte er aus seiner Hosentasche den verhassten Lottoschein hervor. "Ich werde dich das Fliegen lehren," murmelte er, während er ihn zu einem millionenschweren Papierflugzeug umdeklarierte. Der Nachtwind schien, um die nicht gewollte Kostbarkeit zu wissen, und trug es sanft davon.
Erleichtert rückte Karl seine Krawatte zurecht, um zur Party zurückzukehren.
Nichts konnte sein Glück nun mehr stören.
Übrigens hat er nie wieder Lotto gespielt; denn der Einsatz erscheint ihm noch heute zu hoch!
Urheberrecht Celine Rosenkind
09.09.2009, 19.15 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Leseproben Kurzgeschichten | Tags: nachdenklich
Die Ballade vom guten Menschen

Die Ballade vom guten Menschen
Will euch erzählen die Geschichte
Von einem Menschen gut und lieb
Las nie eine Regung in seinem Gesichte
Weiß nicht was zu guten Taten ihn trieb
Er wollte viele Freunde haben
Denn er war reich und hatte Geld
An Dankbarkeit tat er sich laben
Feierte sich jeden Tag als Held
Er führte penibel eine Liste
Von allem was er gut getan
Verwahrte sie in einer Kiste
Damit er es stets belegen kann.
Die Achtung die man ihm hier zollte
War ihm nicht wichtig war nichts Wert
Auch Freunden die er einst gern wollte
Hat er den Rücken stolz gekehrt.
Aus seiner Liste wurden Listen
Für ihn der allergrößte Schatz
Aus seiner Kiste wurden Kisten
Für seinen Himmelsehrenplatz
So blieb der Erdenmensch allein
Stets lauernd, wo er helfen konnte
War auch sein Dasein trist und klein
Er sich in seinen Taten sonnte
Dann kam der Tag wo Gott ihn rief
Sein Erdenleben musste enden
Bereits bepackt er sie verließ
Die Kisten stolz in beiden Händen.
Die stellt er stolz dem Herrgott hin
Siegesgewiss mit stolzem Blick
Er hatte doch erfüllt des Lebens Sinn
er schenkte so vielen Menschen Glück.
Umringt von seiner Engelschar
Hörte er verdutzt Gottvater fragen
Wo denn die Freude zu finden war
Bei all den aufgeschriebenen Taten
Auch Dankbarkeit würde er vermissen
Erklärte ihm der Herrgott dann
Auch die gehöre in die Kisten
Wenn man von Herzen schenken kann
Nur wer mit reinem Herzen gibt
Und Freude hat am schenken
Beweist, dass er die Menschen liebt
Fremd ist ihm Vorteilsdenken
Er achtet Freud und Dankbarkeit
Bewahrt sie tief im Herzen
die führen ihn zur Seligkeit
leuchten wie tausend Kerzen!
So sprach der Schöpfer wollt ich noch berichten
Und traf einen weisen Entschluss
Die Koffer samt Listen befahl er zu vernichten
Weil man mit Gepäck dort nicht anreisen muss!
~*~*~*~
© Celine Rosenkind
09.09.2009, 19.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Balladen | Tags: nachdenklich
Mein Märchen .......
...weiterlesen
05.09.2009, 19.18 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Meine Bücher bei Bookrix | Tags: Information
Die Zeit der Träume

Die Zeit der Träume
Eine Geschichte von Celine Rosenkind
Im Winter, wenn das Holz gemütlich in den Kaminen
knistert, der heiße Tee zusammen mit frischen Plätzchen
ein wohliges Gefühl verbreitet, dann ist sie da – die Zeit der Träume.
Die Zeit der Träume ist aber nicht nur in warmen Stuben zu Hause.
Sie ist immer auf der Suche nach Menschen, die noch Träume haben.
Es ist eben diese Zeit des, Jahres wo sie viel zu tun hat, viel herumkommt
und in die Herzen klettert, welche ihnen Einlass gewährt.
Um träumen zu können, ist der Winter die richtige Jahreszeit.
Die Bäume ragen ihre kahlen Äste in den Himmel. Schnee und Kälte
lassen wundervolle Blumen an den Fensterscheiben wachsen, malen Wangen und Nasen rot.
Jeder Mensch erlebt diese Zeit anders, ja manche bemerken sie nicht einmal.
Ich muss gestehen, dass ich diese Menschen bedauere.
Sie haben ganz andere Dinge im Kopf. Für sie ist der Winter die Zeit der Feste, die organisiert
werden wollen.
Die Zeit der Träume aber ist dankbar für jeden Traum, den sie erhaschen kann.
Die Träume der Menschen gestalten das kommende Jahr.
Ohne Träume gäbe es keinen Frühling, Sommer oder Herbst.
Im Frühling beginnen die Träume Knospen zu tragen und bald darauf blühen sie
in den unterschiedlichsten Farben.
Träume müssen reifen und werden von der Weisheit gut durchleuchtet, bevor sie zur Erfüllung
freigegeben werden. Das kann manchmal einige Jahre dauern. Ja und manchmal ist es besser,
wenn ein Traum nur ein Traum bleibt.
Die restlichen Träume aber tragen Früchte. Sie reifen heran unter den Strahlen der Sonne,
des Wassers,welches der Regen spendet und dem Streicheln des Windes.
Sie werden gehegt und gepflegt, bis sie reif zur Ernte sind.
Dann kommt die Zeit der Lese.
Mittlerweile ist es Herbst geworden – so wie jetzt – wo ich diese Geschichte schreibe.
Die Bäume tragen ein wunderschönes Blätterkleid.
Rot, gelb braun – alles Farben, die uns Menschen wohl bekannt sind. Und doch sind die Farben der Blätter im Herbst für uns Menschen unnachahmbar. Sie sind wie alles auf dieser Erde ein Wunder.
Ich denke mir, dass die Farbenpracht der Blätter den Zustand und die Erfüllung unserer Träume widerspiegelt.
So laufe ich vorsichtig und andächtig durch die Natur auf diesem Blätterteppich.
Einem Teppich, der erfüllten Träume.
Ich mache mir Gedanken und ziehe Bilanz, welcher sich von meinen Träumen in diesem Jahr erfüllt hat.
Geduldig und dankbar sehe ich dem Winter entgegen – der Zeit in der die Träume geboren werden.
© Celine Rosenkind
05.09.2009, 18.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten | Tags: Natur
meine Herbst-Elfchen
05.09.2009, 18.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bildbetrachtungen | Tags: Natur
Mitten in Berlin

Heimweh nach Spandau bei Berlin
Vieles könnte ich über Berlin schreiben.
Vielleicht liegt es ja an meinen Heimwehattacken, die mich ab und zu noch überfallen.
Niemals hätte ich gedacht, dass ich dieser Stadt mit ihren Menschen einmal nachtrauern würde.
Wenn ich an Berlin denke, dann erzähle ich oft und gerne folgende kleine Begebenheit.
In unserem Stadtteil Spandau entstand Mitte der 80er Jahre ein wunderschönes kleines Einkaufzentrum. Es war ein kleine Einkaufsoase inmitten einer neuen großen Plattenbausiedlung. Bequem war das Einkaufen geworden, und es dauert nicht lange, bis ein großes Metallhäuschen in der Fußgängerzone auftauchte.
Rote Plakate vermittelten den Käufern, dass hier Imbissläden eröffnet würden. "Dette iss ja echt dufte", meinten wir Anwohner und rätselten, was man dort wohl kaufen könnte.
Des Rätsels Lösung ließ nicht lange auf sich warten.
Nur wenige Tage später pries auf der einen Seite Achmed seine türkischen Spezialitäten an, während auf der anderen Seite Kalle mit seiner echten Berliner Currywurst in hausgemachter Zwiebelsoße lockte.
Döner und Currywurst unter einem kleinen Imbissdach zusammen mit Achmed und Kalle das geht gar nicht?
Das haben wir anfangs auch gedacht aber die Beiden haben sich super verstanden.
Achmed hatte für seine kleinen hungrigen Besucher sogar eine immer gut gefüllte Eis-Truhe angeschafft.
Es war eine familienfreundliche kleine Ecke vor der man sich gerne
auf einen Snack und ein Schwätzchen traf. Eitel Freude Sonnenschein könnte man nun denken.
Aber die Zeit blieb nicht stehen und der Ideenreichtum unserer Stadtväter auch nicht brach liegen.
Schließlich musste das Einkaufszentrum ja attraktiv gestaltet Käufer anziehen.
Es dauerte nicht lange, da zog Pedro mit seinem Eiskaffee ein, Yang Li eröffnete genau um die Ecke ein prächtiges Chinarestaurant, und genau auf der anderen Straßenseite, konnte man bei Alfredo, Pizza und Muscheln verzehren.
Das war wirklich ein breit gefächertes Angebot.
Wer nun denkt, einer der genannten Personen habe umsatzmäßig einen Nachteil gehabt der irrt sich.
Genau das Gegenteil war der Fall. Im Eiskaffee wurde der Gast nach Verzehren seines Eisbechers freundlich auf die umliegenden deftigen Nahrungsquellen hingewiesen. Bei Achmed und Kalle machte man den Kunden auf das leckere Eis bei Pedro aufmerksam. Das war nach einem herzhaften Döner oder einer scharfen Currywurst für manchen eine richtige Erlösung.
Kalle verkaufte in seinem Imbiss kein kaltes Bier mehr, nein er schickte seine durstigen Gäste zu Pedro, nicht ohne dessen Salatteller in den höchsten Tönen zu loben. Auch erzählte man so nebenbei, wie lecker man bei Yang Li Sake schlürfen könne oder dass der Lycheewein etwas ganz besonders sei.
Nicht lange danach feierten wir alle den Fall der Berliner Mauer und bekamen noch unser Gretchen mit ihrem Quarkbällchenstand dazu.
Nun hatten wir ein kleine, kulinarische Insel, inmitten eines der schönsten Stadtteile Berlins .
Während ich diese Geschichte schreibe, kommt mein Heimweh zurück und mir wird klar; "Icke liebe mein Spandau immer noch…….."
© Celine Rosenkind
Vieles könnte ich über Berlin schreiben.
Vielleicht liegt es ja an meinen Heimwehattacken, die mich ab und zu noch überfallen.
Niemals hätte ich gedacht, dass ich dieser Stadt mit ihren Menschen einmal nachtrauern würde.
Wenn ich an Berlin denke, dann erzähle ich oft und gerne folgende kleine Begebenheit.
In unserem Stadtteil Spandau entstand Mitte der 80er Jahre ein wunderschönes kleines Einkaufzentrum. Es war ein kleine Einkaufsoase inmitten einer neuen großen Plattenbausiedlung. Bequem war das Einkaufen geworden, und es dauert nicht lange, bis ein großes Metallhäuschen in der Fußgängerzone auftauchte.
Rote Plakate vermittelten den Käufern, dass hier Imbissläden eröffnet würden. "Dette iss ja echt dufte", meinten wir Anwohner und rätselten, was man dort wohl kaufen könnte.
Des Rätsels Lösung ließ nicht lange auf sich warten.
Nur wenige Tage später pries auf der einen Seite Achmed seine türkischen Spezialitäten an, während auf der anderen Seite Kalle mit seiner echten Berliner Currywurst in hausgemachter Zwiebelsoße lockte.
Döner und Currywurst unter einem kleinen Imbissdach zusammen mit Achmed und Kalle das geht gar nicht?
Das haben wir anfangs auch gedacht aber die Beiden haben sich super verstanden.
Achmed hatte für seine kleinen hungrigen Besucher sogar eine immer gut gefüllte Eis-Truhe angeschafft.
Es war eine familienfreundliche kleine Ecke vor der man sich gerne
auf einen Snack und ein Schwätzchen traf. Eitel Freude Sonnenschein könnte man nun denken.
Aber die Zeit blieb nicht stehen und der Ideenreichtum unserer Stadtväter auch nicht brach liegen.
Schließlich musste das Einkaufszentrum ja attraktiv gestaltet Käufer anziehen.
Es dauerte nicht lange, da zog Pedro mit seinem Eiskaffee ein, Yang Li eröffnete genau um die Ecke ein prächtiges Chinarestaurant, und genau auf der anderen Straßenseite, konnte man bei Alfredo, Pizza und Muscheln verzehren.
Das war wirklich ein breit gefächertes Angebot.
Wer nun denkt, einer der genannten Personen habe umsatzmäßig einen Nachteil gehabt der irrt sich.
Genau das Gegenteil war der Fall. Im Eiskaffee wurde der Gast nach Verzehren seines Eisbechers freundlich auf die umliegenden deftigen Nahrungsquellen hingewiesen. Bei Achmed und Kalle machte man den Kunden auf das leckere Eis bei Pedro aufmerksam. Das war nach einem herzhaften Döner oder einer scharfen Currywurst für manchen eine richtige Erlösung.
Kalle verkaufte in seinem Imbiss kein kaltes Bier mehr, nein er schickte seine durstigen Gäste zu Pedro, nicht ohne dessen Salatteller in den höchsten Tönen zu loben. Auch erzählte man so nebenbei, wie lecker man bei Yang Li Sake schlürfen könne oder dass der Lycheewein etwas ganz besonders sei.
Nicht lange danach feierten wir alle den Fall der Berliner Mauer und bekamen noch unser Gretchen mit ihrem Quarkbällchenstand dazu.
Nun hatten wir ein kleine, kulinarische Insel, inmitten eines der schönsten Stadtteile Berlins .
Während ich diese Geschichte schreibe, kommt mein Heimweh zurück und mir wird klar; "Icke liebe mein Spandau immer noch…….."
© Celine Rosenkind
05.09.2009, 18.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Leseproben Kurzgeschichten | Tags: erlebt
| 2012 | ||
| <<< | Mai | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | |
| 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 |
Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind




















