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Trübe Tage

Trübe Tage

Die Fröhlichkeit sie ging in Trümmer
erloschen lag der Mut im Staub,
sogar des Regenbogens Schimmer
fiel dunkler Wolkenwand zum Raub .

Wenn das Herz erst ist gebrochen
ein stummer Schrei im Wind verhallt,
Lippen die voll Zuversicht gesprochen
nun sind sie blutleer, stumm und kalt.

Alles was Licht erscheint nun dunkel
Erinnerung bringt Angst und Schmerz,
vergeblich such ich Sternengefunkel
lauschend ob es noch schlägt mein Herz.

Zu oft lauf ich durch solche Zeiten
kämpf mich hinauf zum Sonnenlicht
wissend dass Schatten mich begleiten
auch wenn ich ruf – ihr kriegt mich nicht!

Die Fröhlichkeit werd ich besser bewachen
behüten was wichtig und teuer mir ist,
versuch die Vergangenheit auszulachen
der Traurigkeit grinse ich ins Gesicht!

Urheberrecht Celine Rosenkind

 

Nickname 22.11.2009, 18.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: eine Hand voll Mut | Tags: Lebensermunterung

Erkanntes Leben



Erkanntes Leben

Das will was heißen, auch in grauen Tagen
Das Gute tun, froh und zufrieden sein!
Verkraftest viel, vom Glauben stets getragen,
Still schlägt die Trauer ihre Flügel ein.

Was aber wenn das Heer der Leiden
Vernichtend über unser Leben geht?
In Dunkelheit lautlos auch die Engel scheiden
Wenn kein Gebet mehr helfend bei uns steht?

Doch keine Nacht wird ohne Sterne bleiben,
Auch ohne Wärme keine Einsamkeit.
Mut wird die bösen Wolken schnell vertreiben,
Wenn man zum Neubeginn aufrichtig bereit.

Die Tränen welche Augen machten blind,
Der Glaube an das Gute bringt sie zum versiegen.
Hast du die Fähigkeit zur Freude wie ein Kind,
Wirst du auch in dunklen Tagen dieses Leben lieben!

Urheberrecht Celine Rosenkind


Nickname 22.11.2009, 18.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: eine Hand voll Mut | Tags: Hoffnung

An Eurem Grab



An Eurem Grab

Unter grünem Blättermeer seh ich sie verbleichen
Schwarz ist der Stein, den schlichte Lettern tragen
Lese eure Namen;  tief im Herzen tausend Fragen
In meinen Träumen aber kann ich euch erreichen.

Dort kann ich euch begegnen, mit euch sprechen,
Schau in Gesichter und in Mimik die ich oft gelesen,
Noch ungeboren, seid ihr um mich besorgt gewesen,
Als man mich wegnahm, mussten eure Herzen brechen.

Ich denk so oft an euch, sehne mich zurück in jene Zeit,
In jene Kindheitstage, die ich konnt bei euch verbringen.
Ihr brachtet mir das Beten bei, das Lesen und das Singen
Wenn undankbar ich war, glaubt mir ich habe es bereut.

Lasst uns im Leben nicht am Grab die Blumen schenken,
Ein Herzenswunsch von euch, den ich hab umgesetzt im Leben,
Auch hab verstanden ich, wie schön auf Nehmen reichlich Geben
Was ihr mich lehrtet wird mein Leben stets in rechte Bahnen lenken!

Urheberrecht Celine Rosenkind

Nickname 22.11.2009, 18.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Am Ufer meines Lebens | Tags: Trauer

Mein Lied




Mein Lied

Vor langer Zeit sang ich ein Lied,
Die Melodie ging mir leider verloren.
Den Text auf einer Wiese ich schrieb
In der Kälte des Alltags ist es erfroren.

Fort ist der Garten wo ich es gesungen,
Wie auch das Haus, was ich Heimat genannt.
Vergeblich hab ich mit dem Vergessen gerungen,
Was mir blieb, wird wohl Heimweh genannt.

Mein Herz sucht Zuflucht, trauert im Traum
In vergilbten Fotos  versteckt  Erinnerungen.
Dort seh ich mich unter dem knorrigen Baum,
Denn da habe ich es als Kind stets gesungen.

© Celine Rosenkind

Nickname 22.11.2009, 18.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Am Ufer meines Lebens | Tags: Trauer

Lebenszeit

Lebenszeit

Wie ich sie hasse, diese weißen sterilen Räume,
in diesen kasernenartigen Bauten, die man Hospiz nennt.

Nun liegst du hier, hilflos mit großen flehenden Augen
in welchen ich lesen kann wie in einem Buch was so vertraut.
Warum hast du nicht auf mich gehört, würde ich dich jetzt so
gerne fragen obwohl ich doch weiß, wie sinnlos das wäre.
Immer bist du durch das Leben gerannt, auf der Jagd nach Geld
und Ruhm. Zeit zum leben, hast du dir niemals genommen, nein
du hast das was man Leben nennt, nicht begreifen wollen.

Wie ich sie hasse, diese weißen sterilen Räume
in diesen kasernenartigen Bauten, die man Hospiz nennt.

Nun sitze ich an deinem Bett um deine welke Hand zu halten
und ich lese dir vor von Sonnenuntergängen die du nie bewundert,
von Gefühlen die wir Menschen Liebe nennen, von all jenen Dingen
für die du dir nie Zeit genommen. Deine Bemühungen zu reden treiben
mir Tränen in die Augen während ich deine sanft trockne.
Was würde ich dafür geben wenn ich nur ein wenig Zeit - Lebenszeit für
dich borgen könnte.

Wie ich sie hasse, diese weißen sterilen Räume
In diesen kasernenartigen Bauten, die man Hospiz nennt.

Wie gerne hätte ich dir alles gesagt was ich mich nie getraut denn
gewichen ist die Angst welche mir jahrelang die Kehle abschnürte.
Gewichen wie der Ausdruck in deinem Gesicht welcher rechthaberisch,
höhnisch und zynisch Gespräche im Keim erstickte.
Wie hilflos du aussiehst und ängstlich. Das warten auf den letzten Atemzug
ist unerträglich – von dir heiß ersehnt, gefürchtet von mir.

Wie ich mich hasse, dass ich diese Verschwendung zugelassen habe.
Eine ganze Lebenszeit geht ungenutzt dem Ende entgegen.

Ein tiefer Seufzer reißt mich aus meinen Gedanken.
Ich schließe dir die Augen und öffne das Fenster um deine Seele fliegen zu lassen mit
den Worten: “Wir sehen uns in einem anderen Leben!“

Urheberrecht Celine Rosenkind

Nickname 22.11.2009, 17.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten | Tags: Trauer

Auf den Gräbern





Auf den Gräbern…..


Auf den Gräbern leuchten Kerzen
vom Tal her mahnt der Glocke Klang
wir tragen Trauer in unseren Herzen
für all Jene die uns gingen voran

Besuchen die letzten Ruhestätten
wo Menschen nun schlafen die wir geliebt
wünschen dass wie sie wiederhätten
weinen weil Gott sie zu sich rief

Am Himmel ziehn vom Wind getragen
die grauen Wolken gemächlich dahin,
es ist mir, als hörte ich sie uns fragen
ob wir vergessen den Lebenssinn

Wir haben nur leblose Hüllen begraben
die Seelen flogen zum Schöpfer zurück
wenn wir es im Herzen begriffen haben
erkennen wir auch im Tod Sinn und Glück

Auf den Gräbern leuchten Kerzen
vom Tal her mahnt uns der Glocke Ruf
entzündet die Lichter in euren Herzen
 akzeptiert wenns auch schwerfällt des Herrgotts Entschluss

© Celine Rosenkind
 

Nickname 22.11.2009, 17.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: In Lyrik und Reime gepackt | Tags: Trauer

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Nicht nur

nach Kalendertagen

planen,lachen,

lieben,scherzen,

lasse dich

durchs Leben tragen,

mit Datenspeicherung

im Herzen

© Celine Rosenkind




Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint

© Celine Rosenkind






Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen

©Celine Rosenkind




Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen

© Celine Rosenkind



Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel

©Celine Rosenkind







Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein

© Celine Rosenkind




Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...

© Celine Rosenkind





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