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Das Kästchen

Das Kästchen
Ihr alle wißt, wie häufig es geschieht,
Daß man ein Ding zunächst sehr schwierig sieht.
Dabei läg doch darin die ganze List,
zu sehn, wie einfach eine Sache ist.
Ein kleines Kästchen ging von Hand zu Hand.
Es war von einem Meister hergestellt-
So hübsch, daß es gleich in die Augen fällt.
Ein Mann, der von Mechanik was verstand,
Trat auch dazu, sieht hin, und er entdeckt,
Daß in dem Kästchen ein Geheimnis steckt.
Er sagt:"Nicht eine Spur von Schloß, doch ich
Brings auf, ob ihr auch grinst, ich sicherlich.
Ihr werdet sehn, ich komm gleich auf den Dreh,
Weil ich ja von Mechanik was versteh."
Ans Kästchen macht sich unser Mann,
Sieht es von allen Seiten an,
Um jeden Nagel, jeden Knopf
Zermartert er sich seinen Kopf.
Mit wachsendem Verwundern sehn
Die übrigen ihn ratlos stehn.
Man tuschelt, spötelt rings im Chor,
Ein Rauschen ist in seinem Ohr:
"Nicht so und auch nicht so..." Er plagt sich sehr
Und schwitzt und mag zuletzt nicht mehr.
Er legt das Kästchen aus der Hand.
Ein Mensch, der von Mechanik nichts verstand,
Greift zu. Nun gings. Es war einfach zum Lachen:
Man brauchte nur den Deckel aufzumachen.
Urheberrecht IWAN KRYLOW
09.07.2009, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: alte Meister | Tags: Alte Meister
Liebe

Die Liebe
Wenn ich die Liebe auch erklären will,
Soll ich darüber reden, werde ich still!
Erklärung mag erleuchten noch so sehr,
Doch still die Liebe leben leuchtet mehr.
Man liest sie in den Augen derer, die sie tragen
Ein liebevoller Blick beantwortet dir deine Fragen
Sie lässt das Lächeln auch durch Trauer scheinen
In Tränen sieht man sie oft um Verlorenes weinen
Wenn richtig ich bedenk, könnt ich jetzt viel berichten
Doch sagt mein innerstes Gefühl ich soll darauf verzichten
Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du ihr wirst, begegnen
Dann ist`s an dir schweigend genießen oder lauthals drüber reden
Urheberrecht Celine Rosenkind
09.07.2009, 17.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: In Lyrik und Reime gepackt | Tags: Liebe
Zeiterscheinung
Zeiterscheinung…..
Jedes Ding braucht einen Namen
Das haben wir Menschen beschlossen
Passt auch manches in keinen Rahmen
Wir schreinern dran unverdrossen
Den Engeln dichten wir Flügel an
Lassen vom Himmel sie fliegen
Unsere Gebete schicken wir einem Mann
Sein Zuhause im Himmel soll liegen
Auch wie die Erde entstanden ist
Dass haben wir längst schon begriffen
Dass man im Weltall den „Herrgott“ nicht trifft
Hat den Glauben der Menschen zerrissen
Es gibt natürlich auch keine Wunder
Die darf es einfach nicht geben
Die Medizin nur macht Kranke gesunder
Menschen erhalten und schenken das Leben
Wir bestimmen wie groß unsere Früchte sind
Haben lang an den Formeln gegrübelt
In Reagenzgläsern züchten wir das perfekte Kind
Sind uns sicher, dass es uns niemand verübelt
Was für uns Menschen wichtig ist
Wird kompromisslos entwickelt, erschaffen
Damit der Gegner das nicht vergisst
Erfanden wir grausame, chemische Waffen
So wird experimentiert, gedacht und erfunden
Es gibt kein Geheimnis mehr was uns verwirrt
Wir Menschen sind schlau, an nichts mehr gebunden
Was aber wird sein, wenn wir uns in allem geirrt?
Urheberrecht Celine Rosenkind
09.07.2009, 17.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten | Tags: nachdenklich
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Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
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Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

Zufallsspruch:
Für manche Eltern sind Kinder Teil ihres Lebensplans und für ihr wackeliges seelisches Gleichgewicht bedeutet die Unabhängigkeit der Kinder das größte Risiko.
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Für manche Eltern sind Kinder Teil ihres Lebensplans und für ihr wackeliges seelisches Gleichgewicht bedeutet die Unabhängigkeit der Kinder das größte Risiko.
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