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Der einsame Maikäfer

Der einsame Maikäfer
Maikäferkönig Augustinus der Zweite,
knabberte genüsslich am Birkenblatt.
Er träumte von einem Maikäferweibe
denn er hatte das Alleinsein so satt !
Nur wer nicht sucht, kann nicht finden,
diese alte Weisheit war ihm bekannt.
So klappt es nicht mit Familie gründen,
drum beschloss er zu reisen durchs Land.
Die Kunde verbreitete sich in Windeseile,
so erfuhr es auch Julia vom Birkenhain.
Diese lebte verwitwet schon eine Weile,
fühlte sich einsam und schrecklich allein.
Hirschkäfer Ambrosius klug kombinierte,
diese beiden waren füreinander gedacht.
Mann müsste sorgen dass etwas passierte,
flugs hat er sich dann auf den Weg gemacht.
Er lotste Ambrosius den Ahnungslosen,
zu Julias Schlösschen am Birkenhain.
Nun sind sie zusammen, lieben und kosen,
und keiner von beiden ist mehr allein.
Auf Kinder mussten sie nicht lange warten,
der erste Familienausflug steht vor der Tür.
Du siehst sie bestimmt in Wiese und Garten,
wenn du einen siehst, sag ihm Grüße von mir.
© Celine Rosenkind
knabberte genüsslich am Birkenblatt.
Er träumte von einem Maikäferweibe
denn er hatte das Alleinsein so satt !
Nur wer nicht sucht, kann nicht finden,
diese alte Weisheit war ihm bekannt.
So klappt es nicht mit Familie gründen,
drum beschloss er zu reisen durchs Land.
Die Kunde verbreitete sich in Windeseile,
so erfuhr es auch Julia vom Birkenhain.
Diese lebte verwitwet schon eine Weile,
fühlte sich einsam und schrecklich allein.
Hirschkäfer Ambrosius klug kombinierte,
diese beiden waren füreinander gedacht.
Mann müsste sorgen dass etwas passierte,
flugs hat er sich dann auf den Weg gemacht.
Er lotste Ambrosius den Ahnungslosen,
zu Julias Schlösschen am Birkenhain.
Nun sind sie zusammen, lieben und kosen,
und keiner von beiden ist mehr allein.
Auf Kinder mussten sie nicht lange warten,
der erste Familienausflug steht vor der Tür.
Du siehst sie bestimmt in Wiese und Garten,
wenn du einen siehst, sag ihm Grüße von mir.
© Celine Rosenkind
01.05.2012, 14.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Frühling
Wochenstart

Wochenstart
Ich brauche keine kalte Dusche
weiß selber dass es Montag ist,
eifrig ich durch den Alltag husche
trag Lächeln pur nur im Gesicht.
Brauche auch keine teure Schminke
zum übertünchen von Traurigkeiten,
fröhlich dem Wochenziel ich winke,
positiv Denken wird mich begleiten.
Wie schön dass es den Sonntag gibt
genieße ihn jede Woche aufs neu,
er sorgt dafür dass Frust nicht siegt,
weil ich mich darauf heute schon freu!
© Celine Rosenkind
23.04.2012, 12.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: In Lyrik und Reime gepackt
Wortmalerei

Wortmalerei
Ich male dir Bilder, ganz ohne Farben,
Ich brauche auch keine Leinwand nicht.
Ich schenke dir Worte, musst nicht warten,
Ich schenke dir ganz einfach ein Gedicht!
Male so die Natur, in ihrer Pracht,
Male Menschen, die mir begegnet,
Male jedoch langsam, voller Bedacht,
Male bei Sonne, und wenn es regnet.
Die Menschen, die ich im Leben getroffen,
Die Hast, macht Kennenlernen oft schwer,
Die Hartnäckigkeit, sie lehrt Trauernde hoffen,
Die Freude und Liebe, füllt Herzen die leer.
Das versöhnende Wort, niemals ausgesprochen,
Das Grab ungepflegt, zeigt Lieblosigkeit,
Das empfindsame Herz, vom Kummer gebrochen,
Das Bild unvollendet, aus Mangel an Zeit.
Die Muschel, einst in den Dünen gefunden,
Die Wellen, wie sehr liebe ich dieses Blau,
Die Stundengläser, zeigen verbleibende Stunden,
Die Morgenstunde schenkt Wiesen mit Tau.
Ein Liebesbrief, noch unvollendet,
Ein Tagebuch, mit Seiten noch leer,
Ein Fisch, sich an der Angel windet,
Ein Sehnsuchtsblick, hinaus zum Meer.
Der Rabe, der nicht nur rabenschwarz,
Der schwarze Frack, im Schrank verwahrt,
Der Baum, aus seinen Wunden tropft Harz.
Der Held, sinnlos gestorben, dort aufgebahrt.
Das Gesicht des Kindes, beim Lachen geschaut,
Das schwarze Gewand, ein Zeichen vom Sterben,
Das Kleid wunderschön, trägt die glückliche Braut,
Die gesammelten Tassen, geblieben als Scherben.
Das Vögelchen, welches beim Nestbau es schwer,
Das Gänseblümchen, ohne Gefühl achtlos zertreten,
Das Kätzchen, beim Streifzug durchs Mauselochmeer,
Das Kreuz dort am Wegrand, einladend zum Beten.
Das Leben, mit all seinen Vielseitigkeiten,
Das größte Gemälde, erscheint dafür zu klein,
Das dickste Buch, mit unendlich vielen Seiten,
Das Wunder des Lebens, malt und schreibt sich allein.
© Celine Rosenkind
Ich male dir Bilder, ganz ohne Farben,
Ich brauche auch keine Leinwand nicht.
Ich schenke dir Worte, musst nicht warten,
Ich schenke dir ganz einfach ein Gedicht!
Male so die Natur, in ihrer Pracht,
Male Menschen, die mir begegnet,
Male jedoch langsam, voller Bedacht,
Male bei Sonne, und wenn es regnet.
Die Menschen, die ich im Leben getroffen,
Die Hast, macht Kennenlernen oft schwer,
Die Hartnäckigkeit, sie lehrt Trauernde hoffen,
Die Freude und Liebe, füllt Herzen die leer.
Das versöhnende Wort, niemals ausgesprochen,
Das Grab ungepflegt, zeigt Lieblosigkeit,
Das empfindsame Herz, vom Kummer gebrochen,
Das Bild unvollendet, aus Mangel an Zeit.
Die Muschel, einst in den Dünen gefunden,
Die Wellen, wie sehr liebe ich dieses Blau,
Die Stundengläser, zeigen verbleibende Stunden,
Die Morgenstunde schenkt Wiesen mit Tau.
Ein Liebesbrief, noch unvollendet,
Ein Tagebuch, mit Seiten noch leer,
Ein Fisch, sich an der Angel windet,
Ein Sehnsuchtsblick, hinaus zum Meer.
Der Rabe, der nicht nur rabenschwarz,
Der schwarze Frack, im Schrank verwahrt,
Der Baum, aus seinen Wunden tropft Harz.
Der Held, sinnlos gestorben, dort aufgebahrt.
Das Gesicht des Kindes, beim Lachen geschaut,
Das schwarze Gewand, ein Zeichen vom Sterben,
Das Kleid wunderschön, trägt die glückliche Braut,
Die gesammelten Tassen, geblieben als Scherben.
Das Vögelchen, welches beim Nestbau es schwer,
Das Gänseblümchen, ohne Gefühl achtlos zertreten,
Das Kätzchen, beim Streifzug durchs Mauselochmeer,
Das Kreuz dort am Wegrand, einladend zum Beten.
Das Leben, mit all seinen Vielseitigkeiten,
Das größte Gemälde, erscheint dafür zu klein,
Das dickste Buch, mit unendlich vielen Seiten,
Das Wunder des Lebens, malt und schreibt sich allein.
© Celine Rosenkind
22.04.2012, 12.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten
Vorfreude

Vorfreude
Spatz und Amsel baden in der Regenpfütze
Klein Fliederbäumchen sucht sich eine Stütze
Der Seidelbast schlägt auf seine rosigen Augen
Vom Kirchturm gurren zufrieden die Tauben
Ich laufe erwartungsvoll durch unseren Garten
Staunend über die Blumen die mich erwarten
Schreibe langsam nun an meiner Verse Zeilen
Gedichte wollen reifen, brauche nicht zu eilen
So ist es wahrlich mit all den schönen Dingen
Geduld birgt das Geheimnis für gutes Gelingen
Von der Natur können wir es lernend begreifen
Was gut werden soll braucht Zeit um zu reifen
Wartezeiten mit Vorfreude gefüllt zu erleben
Schenken innere Ruhe und werden zum Segen.
© Celine Rosenkind
20.04.2012, 18.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Frühling
Richtig geparkt...
Begegnung
Ich parkte
meine Träume
auf dem
Sehnsuchtsparkplatz des
Lebens.
Nicht ahnend,
dass sie deinen
dort begegnen würden.
Für alle,
Liebe
auf den ersten Blick!
Gemeinsames
träumen
nun Selbstverständlichkeit...
©Celine Rosenkind
14.04.2012, 17.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Am Ufer meines Lebens
Ich hab mich getrennt...
Der Bursche lebt bei mir seit Jahren,
hat viel erlebt, gesehen,erfahren.
Nein, ich war nicht immer nett zu ihm,
weiß heut noch nicht, ob ers verziehen.
Die Entscheidung fällte ich ganz spontan,
er tut mir nicht gut, legt die Flügel mir lahm.
Eine Trennung auf Zeit die wollte ich haben
und kann mich an seiner Befreiung nun laben.
„Du passt nicht mehr zu mir“ erklärte ich dann,
erinnerst mich an den liebenden Mann.
So musste er dann eilig die Wohnung verlassen,
und ich, ich bin glücklich, kann es nicht fassen.
Wenn der Ehering zu klein,
muss solche Trennung manchmal sein!
© Celine Rosenkind
(auch gereimte Drabbles findet man immer öfter,
allerdings muss man auch hier immer auf die Zahl
der Worte achten~~~immer nur 100 Worte dürfen es sein.)

hat viel erlebt, gesehen,erfahren.
Nein, ich war nicht immer nett zu ihm,
weiß heut noch nicht, ob ers verziehen.
Die Entscheidung fällte ich ganz spontan,
er tut mir nicht gut, legt die Flügel mir lahm.
Eine Trennung auf Zeit die wollte ich haben
und kann mich an seiner Befreiung nun laben.
„Du passt nicht mehr zu mir“ erklärte ich dann,
erinnerst mich an den liebenden Mann.
So musste er dann eilig die Wohnung verlassen,
und ich, ich bin glücklich, kann es nicht fassen.
Wenn der Ehering zu klein,
muss solche Trennung manchmal sein!
© Celine Rosenkind
(auch gereimte Drabbles findet man immer öfter,
allerdings muss man auch hier immer auf die Zahl
der Worte achten~~~immer nur 100 Worte dürfen es sein.)

14.04.2012, 17.47 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: meine Drabbles
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Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

Zufallsspruch:
Verurteile deinen Nächsten nicht, weißt du doch nicht, was du an seiner Stelle getan hättest.
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Verurteile deinen Nächsten nicht, weißt du doch nicht, was du an seiner Stelle getan hättest.
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