Das Wortkarussell
 

© für den Buchwussel-Gif

 Wolfgang Stoesser



Ein schöner Ort



Zufallsspruch:
Im Gebet gleicht die Seele einer Lilie, die sich dem Sonnenstrahl gegenüber öffnet, der über ihr mit seinem Licht erscheint.

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Lyrikecke - Lyrik-Linkliste


Traumhaft

Damals
Als meine
Träume "Baden gingen"
Gab ich ihnen fürsorglich
Handtücher
 
Heute
Sind sie
Wohlbehalten wieder zurück
„Alles in trocknen Tüchern“
TRAUMHAFT
 
Urheberrecht Celine Rosenkind
 

Nickname 21.08.2010, 10.59 | PL | einsortiert in: Gedichte und Lyrik

Zu spät

Zu spät

Eingetroffen Prophezeiungen
über die
wir Erben dieser Erde lange
viel zu lange geschmunzelt
still gelächelt
mit Worten gegrinst

Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke

Verzweifelte Blicke zum Himmel
weil Gebete nicht erhört von Jenem
an dessen Existenz doch immer gezweifelt
in Zeiten wo alles noch gut gewesen
Heilige Kriege um morden zu rechtfertigen
war unser Tribut den wir ihm zollten

Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke

Feuerwalzen verbrennen
Wassermassen ertränken
Schlammlawinen begraben
Stürme erschlagen
tragen den Todesschrei hinaus
in das Weltall auf dessen Eroberung
wir so stolz - immer noch

Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke

Vergeblich das Warten
schreckliches Begreifen
dass sie nicht kommt wie einst
die weiße Taube......

Zu spät !


Urheberrecht Celine Rosenkind



Nickname 19.08.2010, 17.06 | PL | einsortiert in: Gedichte und Lyrik

So schwer...

So schwer ...

Es fällt schwer in diesen Tagen
den Kopf nicht unter dem Arm zu tragen.
Lächeln zu schenken wenn das Weinen will siegen,
auf der Erde zu bleiben; kann ja leider nicht fliegen!

Es fällt schwer in diesen Tagen
Worte zu finden welche trostspendend sind.
Wenn Feuer und Wasser die Menschen verjagen
frage ich mich; waren wir so lange blind?

Es fällt schwer in diesen Zeiten
täglich nur Positiv  zu schreiben.
Doch hilft kein jammern und trauern nicht,
nur die Hoffnung, dass nicht alles zerbricht!

© Celine Rosenkind

 

Nickname 19.08.2010, 16.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte und Lyrik

Der Narr



Der Narr
 
Ich war so oft in meinem Leben,
Ein Narr, ich wusste nichts davon,
Mit Ratschlag wollt ich helfend geben
Höhnisch Gelächter war mein Lohn !
 
Stets trug ich Herz und Ohren offen,
Für den, der schwer am Kummer trug.
Lehrte so manchen wieder Hoffen,
und galt doch oft als Neunmalklug.
 
Gewiss gab es auch Freudentage,
Denk ich heut nach, die Zahl ist klein.
Legt´ ich heut beides auf die Waage
Hat´s sich gelohnt ein Narr zu sein.?
 
Wenn es nach meiner Waage ginge,
Würd der Erfolg mich mutlos machen.
Doch mehr als tausend schwere Dinge,
Wiegt oft ein klitzekleines Lachen !
 
© Celine Rosenkind

Nickname 09.08.2010, 15.44 | PL | einsortiert in: Gedichte und Lyrik | Tags: nachdenklich

Das Gegenstück



 Das Gegenstück

Mein Wäschekorb war längst aussortiert
als ich sie sah und fragend beschaute,
da waren zwei einzelne Strümpfe noch da
und ich meinen Augen kaum traute
.
Wo waren die Gegenstücke geblieben,
sollten sie etwa in einer Ecke noch liegen,
oder vielleicht in der Waschmaschine noch hängen
gar im Sonnenschein auf der Leine noch brennen?

Ich hab nachgeschaut, hab sie nie wieder gefunden,
denk ich so nach, fühl ich mich ihnen verbunden!

War auch einmal ein kleiner Strumpf
das Gegenstück mir fehlte,
und hab begriffen damals schnell,
was für mich zum Leben zählte!

Ich habe mein Gegenstück gefunden,
die Strümpfe aber blieben verschwunden........

© Celine Rosenkind
 

Nickname 09.08.2010, 15.26 | PL | einsortiert in: Gedichte und Lyrik | Tags: nachdenklich

Der Lumpensammler

Der Lumpensammler

Ich saß an meinem Tisch im Garten,
nachdenkend über dies und das,
als plötzlich wider mein Erwarten,
Melodie so schön, die Stille durchbrach.

Erstaunt lief ich ganz schnell zur Straße,
ein kleiner Wagen fuhr vorbei,
mein Schatz auf meine Frage sagte,
dass dies der Lumpensammler sei!

Sah staunend nach dem bunten Wagen,
der langsam fuhr von Haus zu Haus
sah meine Nachbarn Sachen tragen
und räumen ihre Keller aus.

Wollt meinen Augen gar nicht trauen,
verwundert war ich, fassungslos,
nicht aufhör`n wollt ich mit dem Schauen
was man Ihm warf in seinen Schoß.

Die alte Standuhr von Herrn Scholz-
wie ehrfurchtsvoll hört ich sie schlagen,
aus wundervollem dunklem Holz,
auch sie lag auf dem kleinen Wagen.

Juliane stand am Straßenrand ,
die Kindheit hielt sie in den Armen,
Teddys und Puppen in der Hand,
ohne Bedauern , kein Abschied , kein Klagen!

Das kleine Dreirad aus Haus Nr. 7
viele Kinder fuhren auf ihm einst so stolz,
wo ist die glückliche Zeit nur geblieben,
nun muss es weg, wie das Pferdchen aus Holz!

Der Lumpensammler griff gierig zu,
ein Lächeln lag auf seinen Lippen
Topfpflanze, Vogelkäfig, Teppich und Schuh,
er brauchte nicht einmal zu bitten.

Während ich so stand und schaute,
musste ich dran denken,
wie oft ich auf Gefühle baute,
Liebe und Freundschaft gern verschenkte.

Da griff auch mancher gierig zu,
hab großzügig gegeben,
manch Mensch warf sie weg im Nu,
Gefühle achtlos zertreten!

Ich sah dem kleinen Wagen nach
mit Tränen in den Augen,
voll gepackt bis unters Dach
mit Zeitzeugen die nichts mehr taugen.

Es liegt wohl in des Menschen Natur
mit Gefühlen und Dingen so umzugehen.
Doch kann ich Euch versichern nur,
Ich werde und will das niemals verstehen!

© Celine Rosenkind

Nickname 09.08.2010, 15.10 | PL | einsortiert in: Gedichte und Lyrik | Tags: nachdenklich

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© Celine Rosenkind



Glückmomente sammle ich

lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen 

© Celine Rosenkind








Ganz privat erlebt man mich :





Gefühle muss man sorgsam hegen

mit Liebe wie mit Ehrlichkeit
es ist ein gar aufwendiges Pflegen
doch sicher ist´s es lohnt die Zeit

©Celine Rosenkind






Ist der Himmel grau
und trübe

glaub mir nur
die Sonne scheint

vom Strahlen ist sie
manchmal müde

wie auch ein Mensch
der einmal weint

© Celine Rosenkind


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