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Zwiesprache mit dem Winter

Zwiesprache mit dem Winter

Nun hast Du wieder Einzug gehalten
auf unserer Erde.
Hast über Nacht mit Deinem weißen Gewand
alles zugedeckt mit einer dicken Schneedecke,
damit er beginnen kann, der erholsame und lange
Schlaf der Natur.

Weist Du eigentlich, dass Du für mich die zärtlichste
und sensibelste aller Jahreszeiten bist?
Gerade so, wie auch wir Menschen eigentlich sein sollten.

Nichts was Du tust, geschieht ohne Ankündigung.
Eisige Winde und frostige Erde sind Deine Boten !
So kann man sich vorbereiten, auf deine Ankunft.
Berechenbar bist Du und zuverlässig,
was uns Menschen oft fehlt.

Du bist wie das Alter in unserem Menschenleben,
nicht nur durch die weiße Farbe, nein auch durch
die Weisheit mit der Du Deine Aufgaben erledigst.
All jenes das Ergebnis wundervoller sich abwechselnder Jahreszeiten,
bei uns Menschen Lebensabschnitte genannt.
Weiß ist auch die Farbe bei uns Menschen in diesem
Abschnitt unseres Lebens gepaart mit Erfahrungen
die wir sammeln konnten, so wir es denn genutzt haben, in
Zeiten, die wir ähnlich Frühling, Sommer und Herbst durchlaufen.

Du bist ein Vorbild an Romantik und dieser melodischen Stille
die Du verbreitest. Schaffst es niemals langweilig zu sein.
Wir Menschen geben uns im Alter oft traurig unseren Erinnerungen hin-
sind lustlos, mutlos und launisch.
Warten auf den großen Schlaf der uns von der Bürde des Lebens befreien soll.
Du dagegen spielst mit tanzenden Schneeflocken, malst die herrlichsten Bilder
an Fensterscheiben, bist ein Vorbild an Kreativität und Lebendigkeit.
Es gelingt Dir sogar wärmende Sonnenstrahlen zu schicken, alles in Silberglanz
zu tauchen.
So erreichst Du immer wieder, uns auch Deine Unannehmlichkeiten als
etwas Schönes zu vermitteln.

Aus all diesen Gründen  bist Du für mich ein Vorbild
weil ich in meinem Lebenswinter so sein will wie Du:
„Immer für eine Überraschung gut und fähig kleine Sternchen
in Augen zu zaubern.“
Wenn ich nur ein wenig von dem erreiche was ich mir zum Ziel
gesetzt, dann werde ich mich freuen auf die Zeit danach…

Urheberrecht Celine Rosenkind

 

Nickname 04.11.2009, 18.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten | Tags: Jahreszeiten

Winterwolken

Winterwolken

vom Wind zart getragen
wattebauschähnlich
wechselnde Farbe weiss grau schneebeladen
und doch
die Wintersonne durchlassend
ziehen sie gemächlich
fast schwer fällig über
kahlen Bäumen die nicht tot
Gewässern die sanft vor sich hin plätschern
rauchenden Schornsteinen die Wärme kündend
dunklen Russ in klare kalte Luft schleudern

Herab schauend auf eine Erde
die sich vorbereitet auf den grossen Schlaf
und doch vermitteln hell erleuchtete Fenster
dass da Freude ist
Geborgenheit und Zuversicht

Winterwolken
vom Wind zart getragen
was sie wohl alles sehen auf ihrer weiten Reise
durch diese Jahreszeit

Verträumt schaue ich ihnen nach
schicke Wünsche Grüsse und Gebete mit
und Licht
für Jene um die es dunkel geworden ist

Wenn ich nur ein wenig mehr tun könnte...

© Celine Rosenkind

 

Nickname 04.11.2009, 18.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: In Lyrik und Reime gepackt | Tags: Jahreszeiten

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Nicht nur

nach Kalendertagen

planen,lachen,

lieben,scherzen,

lasse dich

durchs Leben tragen,

mit Datenspeicherung

im Herzen

© Celine Rosenkind




Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint

© Celine Rosenkind






Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen

©Celine Rosenkind




Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen

© Celine Rosenkind



Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel

©Celine Rosenkind







Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein

© Celine Rosenkind




Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...

© Celine Rosenkind





Zufallsspruch:
Leben ist ein Darlehen, bei dem kein Rückzahlungstermin festgesetzt wurde.

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