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Das beleidigte Pausenbrot
Das beleidigte Pausenbrot
Paul war begeistert von seinem bunten Schulranzen.
Wie sehr hatte er sich genau diesen, zu seiner Einschulung gewünscht.
Immer wieder packte er ihn aus und ein.
Die herrlich gefüllte Federmappe mit all den bunten Stiften,hatte es ihm
besonders angetan. Wäre da nicht diese gelbe kleine Dose gewesen……
Darin solle er nun jeden Tag sein Frühstück mitnehmen, so hatte Mutter
es ihm erklärt.
Eine Brotdose also war das hässliche kleine Ding.
Hatte denn Mutter ganz vergessen, dass direkt neben der Schule dieser kleine
bunte Kiosk stand? Hier konnte man sich die herrlichsten Naschereien kaufen.
Wozu da noch Pausenbrot mitnehmen, murmelte er vor sich hin.
Lustlos sah er zu, wie Mutter ihm seine Lieblingswurst auf das Schulbrot strich.
Sie packte noch eine halbe frische Paprikaschote ein, und nickte zufrieden mit dem Kopf.
Wenn die wüsste, dachte Paul, setze sich seinen Ranzen auf den Rücken und machte sich
auf den Schulweg.
Als er sich dem kleinen Kiosk näherte, sah er eine Schlange Gleichgesinnter geduldig warten.
Wie gut, dass er sein Sparschwein erleichtert hatte, dachte er und stellte sich hinten an.
Was da alles über die Theke ging. Esspapier, Kaugummi, Cola und Kindermilchschnitten.
Soweit er es überschauen konnte, Leckereien ohne Ende.
Endlich war er an der Reihe und es fiel ihm schwer sich zu entscheiden.
Krampfhaft hielt er seine 2 Euro in der Hand, als die alte Dame ihn lächelnd fragte,
ob er denn kein Pausenbrot mitbekommen habe. „Oh, nein“, stotterte Paul und wurde puterrot,
denn das Lügen war er eigentlich nicht gewohnt.
All die herrlichen Dinge, die er für sein Geld bekam, ließen ihn schnell sein schlechtes Gewissen vergessen.
Als die Schulglocke zur Pause rief, lernte er recht schnell, wie man sein Schulbrot entsorgte!
Oh je, wie sah der Schulhof nach der großen Pause aus.
Da lagen sie im Sand, achtlos weggeworfen, die angebissenen Butterbrote.
Als der Mond durch die Wolken lugte, hörte er ein jämmerliches Weinen. Mitten auf dem
Schulhof lag, eines jener angeknabberten Pausenbrote, das ein Kind achtlos weggeworfen hatte. Der Hausmeister musste es wohl beim Reinigen des Hofes vergessen haben.
„So eine große Gemeinheit“, schimpfte es, „ bin ich etwa nicht gut genug?“
Dann stand es entschlossen auf und lief davon. Es rannte durch die Straßen der kleinen Stadt,
bis es zu einem Bäckerladen kam.
Dort schlüpfte es durch ein offenes Fenster in die Backstube, wo die geformten Brötchen und Brote darauf warteten, in den Backofen geschoben zu werden.
„Wozu wollt ihr euch backen lassen?“ Soll es euch auch so ergehen wie mir und meinen Freunden? Achtlos werfen die Kinder uns auf dem Schulhof in den Staub!“
Als die Brote das hörten, liefen sie allesamt aus dem Bäckerladen.
Am nächsten Morgen gab es in der ganzen Stadt kein Brot, und auch am nächsten und übernächsten Tag nicht. Die unfertigen Brötchen und Brote liefen den Bäckern immer wieder
vom Backblech davon – und keiner wusste, wohin.
Nun wurden die Menschen sehr nachdenklich, sie vermissten das Brot so sehr und dachten darüber nach, wie sorglos sie bisher damit umgegangen waren.
Die morgendliche Warteschlange vor dem kleinen Kiosk war mittlerweile verschwunden.
„Ach“, seufzten die Kinder, „wäre das schön, jetzt ein deftiges Pausenbrot in der Brotdose zu haben!“
Nach ungefähr einer Woche hörten die Brote auf, wegzulaufen, sie ließen sich wieder backen
wie zuvor.
Von nun an wurde kein Pausenbrot mehr auf dem Schulhof gefunden.
Wenn ein Kind ein Stückchen Brot wegwerfen wollte, brauchte nur einer zu sagen:
Denk zurück an die brotlose Zeit. Soll es uns noch einmal so ergehen wie damals?“
Die Erinnerung daran hat sofort ihre Wirkung gezeigt.
Auch Kioskbesitzerin stellte ihr Verkaufsprogramm total um.
Hier gab es nur noch Brötchen und frisches Obst zu kaufen, Milch und im Sommer natürlich Eis für den Nachhauseweg.
Urheberrecht Celine Rosenkind
Paul war begeistert von seinem bunten Schulranzen.
Wie sehr hatte er sich genau diesen, zu seiner Einschulung gewünscht.
Immer wieder packte er ihn aus und ein.
Die herrlich gefüllte Federmappe mit all den bunten Stiften,hatte es ihm
besonders angetan. Wäre da nicht diese gelbe kleine Dose gewesen……
Darin solle er nun jeden Tag sein Frühstück mitnehmen, so hatte Mutter
es ihm erklärt.
Eine Brotdose also war das hässliche kleine Ding.
Hatte denn Mutter ganz vergessen, dass direkt neben der Schule dieser kleine
bunte Kiosk stand? Hier konnte man sich die herrlichsten Naschereien kaufen.
Wozu da noch Pausenbrot mitnehmen, murmelte er vor sich hin.
Lustlos sah er zu, wie Mutter ihm seine Lieblingswurst auf das Schulbrot strich.
Sie packte noch eine halbe frische Paprikaschote ein, und nickte zufrieden mit dem Kopf.
Wenn die wüsste, dachte Paul, setze sich seinen Ranzen auf den Rücken und machte sich
auf den Schulweg.
Als er sich dem kleinen Kiosk näherte, sah er eine Schlange Gleichgesinnter geduldig warten.
Wie gut, dass er sein Sparschwein erleichtert hatte, dachte er und stellte sich hinten an.
Was da alles über die Theke ging. Esspapier, Kaugummi, Cola und Kindermilchschnitten.
Soweit er es überschauen konnte, Leckereien ohne Ende.
Endlich war er an der Reihe und es fiel ihm schwer sich zu entscheiden.
Krampfhaft hielt er seine 2 Euro in der Hand, als die alte Dame ihn lächelnd fragte,
ob er denn kein Pausenbrot mitbekommen habe. „Oh, nein“, stotterte Paul und wurde puterrot,
denn das Lügen war er eigentlich nicht gewohnt.
All die herrlichen Dinge, die er für sein Geld bekam, ließen ihn schnell sein schlechtes Gewissen vergessen.
Als die Schulglocke zur Pause rief, lernte er recht schnell, wie man sein Schulbrot entsorgte!
Oh je, wie sah der Schulhof nach der großen Pause aus.
Da lagen sie im Sand, achtlos weggeworfen, die angebissenen Butterbrote.
Als der Mond durch die Wolken lugte, hörte er ein jämmerliches Weinen. Mitten auf dem
Schulhof lag, eines jener angeknabberten Pausenbrote, das ein Kind achtlos weggeworfen hatte. Der Hausmeister musste es wohl beim Reinigen des Hofes vergessen haben.
„So eine große Gemeinheit“, schimpfte es, „ bin ich etwa nicht gut genug?“
Dann stand es entschlossen auf und lief davon. Es rannte durch die Straßen der kleinen Stadt,
bis es zu einem Bäckerladen kam.
Dort schlüpfte es durch ein offenes Fenster in die Backstube, wo die geformten Brötchen und Brote darauf warteten, in den Backofen geschoben zu werden.
„Wozu wollt ihr euch backen lassen?“ Soll es euch auch so ergehen wie mir und meinen Freunden? Achtlos werfen die Kinder uns auf dem Schulhof in den Staub!“
Als die Brote das hörten, liefen sie allesamt aus dem Bäckerladen.
Am nächsten Morgen gab es in der ganzen Stadt kein Brot, und auch am nächsten und übernächsten Tag nicht. Die unfertigen Brötchen und Brote liefen den Bäckern immer wieder
vom Backblech davon – und keiner wusste, wohin.
Nun wurden die Menschen sehr nachdenklich, sie vermissten das Brot so sehr und dachten darüber nach, wie sorglos sie bisher damit umgegangen waren.
Die morgendliche Warteschlange vor dem kleinen Kiosk war mittlerweile verschwunden.
„Ach“, seufzten die Kinder, „wäre das schön, jetzt ein deftiges Pausenbrot in der Brotdose zu haben!“
Nach ungefähr einer Woche hörten die Brote auf, wegzulaufen, sie ließen sich wieder backen
wie zuvor.
Von nun an wurde kein Pausenbrot mehr auf dem Schulhof gefunden.
Wenn ein Kind ein Stückchen Brot wegwerfen wollte, brauchte nur einer zu sagen:
Denk zurück an die brotlose Zeit. Soll es uns noch einmal so ergehen wie damals?“
Die Erinnerung daran hat sofort ihre Wirkung gezeigt.
Auch Kioskbesitzerin stellte ihr Verkaufsprogramm total um.
Hier gab es nur noch Brötchen und frisches Obst zu kaufen, Milch und im Sommer natürlich Eis für den Nachhauseweg.
Urheberrecht Celine Rosenkind
18.08.2009, 19.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Märchen für Kinder | Tags: Kinder
Die Buchstabenhexe
Die Buchstabenhexe
Im Wald in einem schiefen Häuschen,
wohnt eine Hexe mit Rabe und Mäuschen.
Sie sammelt nicht Kräuter, Kröten und Stein
nein bei ihr da müssen es Buchstaben sein
Die sammelt sie fleißig in allen Größen
ja Kinder, sie kann sogar schreiben und lesen!
Sie ist recht gebildet sehr klug und auch fein,
nur denkt sie die Buchstaben gehören ihr allein.
Dass dies nicht lange so geht, könnt ihr euch denken,
es war viel zu eng in den Kisten und Schränken.
So klagt sie dem Raben und auch den Mäuschen;
"es wird für uns zu eng in dem kleinen Häuschen."
Der Rabe der krächzt: "Lass die Buchstaben laufen,
sie gehören in Bücher und die kann man dann kaufen.
Als Reime und Märchen, Lieder und Geschichten
zum Lernen für Alle , zum Schreiben und Dichten!"
Das sieht die Buchstabenhexe wirklich ein,
und schickt die gefangenen Buchstaben heim.
Nun könnt ihr sie lernen von dem A bis zum Z,
sagt Kinder ist die Buchstabenhexe nicht nett?
Urheberrecht Celine Rosenkind
Im Wald in einem schiefen Häuschen,
wohnt eine Hexe mit Rabe und Mäuschen.
Sie sammelt nicht Kräuter, Kröten und Stein
nein bei ihr da müssen es Buchstaben sein
Die sammelt sie fleißig in allen Größen
ja Kinder, sie kann sogar schreiben und lesen!
Sie ist recht gebildet sehr klug und auch fein,
nur denkt sie die Buchstaben gehören ihr allein.
Dass dies nicht lange so geht, könnt ihr euch denken,
es war viel zu eng in den Kisten und Schränken.
So klagt sie dem Raben und auch den Mäuschen;
"es wird für uns zu eng in dem kleinen Häuschen."
Der Rabe der krächzt: "Lass die Buchstaben laufen,
sie gehören in Bücher und die kann man dann kaufen.
Als Reime und Märchen, Lieder und Geschichten
zum Lernen für Alle , zum Schreiben und Dichten!"
Das sieht die Buchstabenhexe wirklich ein,
und schickt die gefangenen Buchstaben heim.
Nun könnt ihr sie lernen von dem A bis zum Z,
sagt Kinder ist die Buchstabenhexe nicht nett?
Urheberrecht Celine Rosenkind

12.08.2009, 16.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Buchwussels Gedichtewelt | Tags: Kinder
Zuckertütenzeit

Zuckertütenzeit
Kinder hei es ist soweit,
packt eifrig Eure Ranzen,
denn es ist Zuckertütenzeit,
Buchstaben und Zahlen tanzen.
Die Bilderbücher sind nun out
denn bald schon könnt Ihr lesen,
die Schulglocke übt bimmeln laut,
fragt wo ihr so lang gewesen.
Die Zahlen tanzen ringelrein,
die Buchstaben sie springen,
vorbei die Zeit wo ihr zu klein
im Schulchor mitzusingen.
Ich wünsche euch eine tolle Zeit
denn lernen das macht Freude,
sperrt Aug und Ohren auf ganz weit,
gar groß wird sein die Beute.
Was in der Zuckertüte sei,
nein, das wird nicht verraten!
Es ist bestimmt etwas dabei,
was man so braucht zum starten.
Urheberrecht Celine Rosenkind
12.08.2009, 16.28 | PL | einsortiert in: Buchwussels Gedichtewelt | Tags: Kinder
Hier bin ich dabei
In diesem wunderschönen Buch bin ich auch vertreten.
Renate M. Kaufmann ist eine begnadete Malerin - nur eines ihrer Talente!
Sie hat diese Gemeinschaftsarbeit mit uns Autoren zusammen bis über den großen Teich gebracht.
Renate M. Kaufmann ist eine begnadete Malerin - nur eines ihrer Talente!
Sie hat diese Gemeinschaftsarbeit mit uns Autoren zusammen bis über den großen Teich gebracht.
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05.08.2009, 15.21 | PL | einsortiert in: Meine Bücher bei Bookrix | Tags: Mitgemacht
Meine Tauschbörse
Meine Tauschbörse
Zur Geschäftseröffnung will ich einladen
Hab lang überlegt und eng kalkuliert
Nun ist er eröffnet mein Tauschbörsenladen
Bin mir ziemlich sicher dass er sich rentiert
Nur Schönes lagert in meinen Regalen
Das tausche ich gegen alles was schlecht
So schenk gegen Trauer ich Sonnenstrahlen
Gegen Ungerechtigkeit tausche ich Recht
Bringt man mir Hoffnungslosigkeit
So schenke ich einen Scheffel Mut mit Kraft
Die Gebrauchsanweisung liegt auch bereit
Falls der Tauschende die Anwendung alleine nicht schafft
Hab schon alle Politiker eingeladen
Weil ich Waffen und Bomben aus dem Verkehr ziehen will
Die tausche ich ein gegen Seifenblasen
Hoff auf ihre Einsicht damit es auf der Erde wird still
Verachtung und Morden will ich vernichten
Hegst Du solche Gedanken bring sie nur vorbei
Dafür bekommst Du die Gabe zu schlichten
Abneigung zum Hass leg ich gratis dabei
Den Stress und die Hektik darf man mir bringen
Ich schenke dafür Zeit im Überfluss
Auch lehre ich das Tanzen und Singen
Aus verletzenden Worten zaubere ich einen Kuss
Will gegen Kriege den Frieden tauschen
Für Umweltvergiftung gibt es Luft klar und rein
Verschlossenen Ohren schenk ich das Lauschen
Sturheit tausch gegen Verständnis ich ein.
So könnt ich erzählen noch seitenweise
Ich hoff auf Besucher aus der ganzen Welt
Zahle doch wirklich auch reelle Preise
Denk schon dass meine Idee gefällt
Ich will mein Sortiment ständig erweitern
Immer auf dem Laufenden sein
Möchte mit meinem Dienst Menschen erheitern
Drum zöger nicht lang und komm einfach mal rein!
Urheberrecht Celine Rosenkind
Zur Geschäftseröffnung will ich einladen
Hab lang überlegt und eng kalkuliert
Nun ist er eröffnet mein Tauschbörsenladen
Bin mir ziemlich sicher dass er sich rentiert
Nur Schönes lagert in meinen Regalen
Das tausche ich gegen alles was schlecht
So schenk gegen Trauer ich Sonnenstrahlen
Gegen Ungerechtigkeit tausche ich Recht
Bringt man mir Hoffnungslosigkeit
So schenke ich einen Scheffel Mut mit Kraft
Die Gebrauchsanweisung liegt auch bereit
Falls der Tauschende die Anwendung alleine nicht schafft
Hab schon alle Politiker eingeladen
Weil ich Waffen und Bomben aus dem Verkehr ziehen will
Die tausche ich ein gegen Seifenblasen
Hoff auf ihre Einsicht damit es auf der Erde wird still
Verachtung und Morden will ich vernichten
Hegst Du solche Gedanken bring sie nur vorbei
Dafür bekommst Du die Gabe zu schlichten
Abneigung zum Hass leg ich gratis dabei
Den Stress und die Hektik darf man mir bringen
Ich schenke dafür Zeit im Überfluss
Auch lehre ich das Tanzen und Singen
Aus verletzenden Worten zaubere ich einen Kuss
Will gegen Kriege den Frieden tauschen
Für Umweltvergiftung gibt es Luft klar und rein
Verschlossenen Ohren schenk ich das Lauschen
Sturheit tausch gegen Verständnis ich ein.
So könnt ich erzählen noch seitenweise
Ich hoff auf Besucher aus der ganzen Welt
Zahle doch wirklich auch reelle Preise
Denk schon dass meine Idee gefällt
Ich will mein Sortiment ständig erweitern
Immer auf dem Laufenden sein
Möchte mit meinem Dienst Menschen erheitern
Drum zöger nicht lang und komm einfach mal rein!
Urheberrecht Celine Rosenkind
05.08.2009, 15.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: In Lyrik und Reime gepackt | Tags: Schönes
Liebe ohne Ende

Liebe ohne Ende
In einem kleinen verträumten Dörfchen lebte zu meiner Jugendzeit ein altes Ehepaar.
Es unterschied sich vom Äußeren kaum von den Dorf- bewohnern.
Beide waren schon hochbetagt und gingen immer noch Hand in Hand ihren täglichen Besorgungen nach.
Abends, wenn die Bauern sich müde unter unserer alten Dorfkastanie einfanden, saßen auch die beiden Alten in ihrer Mitte.
Händchen haltend und mit einem ganz besonderen Lächeln in den gütigen Augen und auf den Lippen.
Angeregt unterhielten sie sich mit den Dorfbewohnern, während wir Kinder ausgelassen um den Kastanienbaum tanzten.
Ich selbst hatte keine Eltern und kannte Wärme und Geborgenheit nur durch meine damaligen Pflegeeltern.
Froh und dankbar war ich, wenn ich wieder einmal >zu Hause< sein durfte.
Ich konnte mich an diesen beiden Menschen nicht satt sehen.
SIE war klein und zierlich. Von der vielen Arbeit war ihr Rücken leicht gekrümmt und sie himmelte IHN aus wunderschönen graublauen gütigen Augen an.
Sie musste zu ihm aufsehen, denn er war so groß und von schlanker Gestalt.
Er schaute liebevoll auf sie hinab und drückte verstohlen ihre kleine Hand.
Ob sie wohl je gemerkt haben, wie sehr ich sie verehrte und beobachtete?
Für mich stand fest, so wollte ich auch sein, so eine Liebe wie die beiden wollte ich erleben!
Meine Pflegemutter verriet mir nach langem Drängen, dass die Beiden sich sehr spät gefunden hatten. Für eigene Kinder war es zu spät.
Der Krieg hatte in ihrem Leben eine wichtige und traurige Rolle gespielt.
Dass hinter dem Rücken getuschelt wurde, war den beiden Liebenden egal.
Sie gingen unbeirrt Hand in Hand durch unser Dorf. Man sah sie stets zusammen.
Oft sah ich sie beide wartend an der Haltestelle sitzen Hand in Hand.
Er strich ihr sanft das graue lange Haar zurück und oft küssten sie sich, ganz versunken in ihrer eigenen Welt.
Ich nahm jede Gelegenheit war, den beiden Alten zu begegnen.
Ein fröhliches "Guten Tag" und ein lieber Blick aus ihren Augen und die Welt war für mich in Ordnung.
Ich werde niemals den Tag vergessen, der mein Leben verändern sollte.
Unser Pfarrer teilte uns ein, die Erntedankspenden abzuholen. Ich hatte das große Glück die Straße zugewiesen bekommen, wo die beiden lieben Menschen wohnten.
Das Herz klopfte mir bis zum Hals, als ich zitternd und mit weichen Knien vor ihrer Haustür stand um zu klingeln.
Es dauerte eine Weile, bis die Tür geöffnet wurde.
Da standen sie beide eng umschlungen, in weiße Bademäntel gehüllt und lächelten mich an.
Diesen Ausdruck in ihren Gesichtern, diese Liebe, die aus Ihren Augen strahlten, werde ich niemals vergessen.
Zum ersten Mal hatte ich die Gelegenheit, mich mit den Beiden alleine unterhalten.
Bei anregendem Gespräch wurden Kekse geknabbert und Saft getrunken. Ich war unbeschreiblich glücklich.
Dieses kleine zu Hause der Beiden war mit, so viel Wärme und Liebe ausgefüllt, dass es mir schwer fiel, zu gehen.
Ich war ohne es zu merken, ein bisschen erwachsener geworden.
War ich oft aus Trauer über mein Schicksal schüchtern und stumm, so konnte ich jetzt selbstbewusster durch die Gassen meines Dorfes laufen.
Ich war stolz, stolz darauf, solche Menschen zu meinen Freunden zählen zu dürfen.
Wir haben oft zusammen geredet. Manche Weisheit über das Leben, die Liebe und Erwachsen werden gaben sie mir mit auch meinen Lebensweg.
Aber auch die schönsten Zeiten gehen vorbei.
Ohne Vorwarnung griff das Schicksal ein und versuchte die Beiden zu trennen.
Ich sah meine Freunde nie wieder zusammen in den Straßen oder an der Haltestelle.
Sie lief gramgebeugt allein zum täglichen Einkauf, denn er war sehr krank geworden.
Ich ahnte, dass unsere kurze, wunderschöne, gemeinsam verbrachte Zeit zu Ende war.
Nie wieder hat die kleine zierliche Frau mir zugelächelt und ich hatte Angst etwas Wunderschönes zu verlieren.
Wir alle machten uns Sorgen um das Pärchen, nur helfen konnten wir nicht.
Da war jedes tröstende Wort überflüssig.
Ich war so traurig und fühlte mich so ohnmächtig. Ich war zornig auf meinen persönlichen Gott und wollte das nicht verstehen.
Dann an einem wunderschönen Sonntagmorgen ging es wie ein Lauffeuer durchs Dorf.
Man hatte die Beiden gefunden, tot sich an den Händen haltend, in ihrem Schlafzimmer.
Beide sahen aus, als würden sie schlafen und ein friedliches Lächeln umspielte ihre bleichen Lippen.
Sie hatten den gemeinsamen Tod gewählt, um nicht getrennt zu werden.
Aus Ihrem Testament ging hervor, dass beide in einem Sarg beerdigt werden wollten und wenn man mich nicht beschwindelt hat, kam man dieser Bitte nach.
Sicher habe ich niemals wieder so geweint wie in diesen schrecklichen Tagen.
Ich hatte etwas verloren und erst viel später begriffen, dass ich eine wunderschöne Erbschaft angetreten hatte.
Der Tag der Beerdigung glich einer einzigen Prozession.
Das ganze Dorf war auf den Beinen, um den Beiden die letzte Ehre zu erweisen.
Damals sang ich im Kirchenchor. Mühsam versuchte ich es jedenfalls dieses Lied;
"So nimm den meine Hände und führe mich" zu singen.
Ich schaute in den Himmel und bildete mir ein, die beiden Hand in Hand dort oben zu sehen, mit dem ihnen ureigenem, liebevollen Lächeln.
Das Leben ging weiter, aber es war still unter unserer Dorfkastanie. Keiner hat dort jemals Ihren Platz eingenommen und oft sahen unsere Bauern verstohlen zu den beiden leeren Plätzen.
Wir Kinder tobten nicht mehr so unbekümmert herum wie einst.
Es war, als hätte dieses kleine alte Ehepaar mit seinem stillen Dasein die Liebe in unser Dorf gebracht, die uns nun so fehlte.
Zwei Menschen, unscheinbar und doch so strahlend -- es war, als hätten wir ein wichtiges Kleinod verloren.
Diese beiden Menschen haben etwas sehr Wichtiges in mir geprägt.
Die Erkenntnis wie schön Liebe sein kann und wie sie sein sollte.
Das war ihr Erbe, welches sie an mich weitergegeben hatten!
In mein Tagebuch habe ich geschrieben, nicht eher ruhen zu wollen, bis auch ich solch eine große Liebe gefunden habe.
Inzwischen habe ich sie gefunden, diese große Liebe, von der ich immer nur geträumt habe.
Ich habe den wundervollsten Mann der Welt und nun bin ich die kleine Frau, die IHN anbetet und ohne ihn nicht leben will und kann.
Wenn unsere Lebensuhr abgelaufen ist, dann will ich auch Hand in Hand mit ihm zusammen dorthin gehen, wo nur noch die Liebe regiert.
Urheberrecht Celine Rosenkind
In einem kleinen verträumten Dörfchen lebte zu meiner Jugendzeit ein altes Ehepaar.
Es unterschied sich vom Äußeren kaum von den Dorf- bewohnern.
Beide waren schon hochbetagt und gingen immer noch Hand in Hand ihren täglichen Besorgungen nach.
Abends, wenn die Bauern sich müde unter unserer alten Dorfkastanie einfanden, saßen auch die beiden Alten in ihrer Mitte.
Händchen haltend und mit einem ganz besonderen Lächeln in den gütigen Augen und auf den Lippen.
Angeregt unterhielten sie sich mit den Dorfbewohnern, während wir Kinder ausgelassen um den Kastanienbaum tanzten.
Ich selbst hatte keine Eltern und kannte Wärme und Geborgenheit nur durch meine damaligen Pflegeeltern.
Froh und dankbar war ich, wenn ich wieder einmal >zu Hause< sein durfte.
Ich konnte mich an diesen beiden Menschen nicht satt sehen.
SIE war klein und zierlich. Von der vielen Arbeit war ihr Rücken leicht gekrümmt und sie himmelte IHN aus wunderschönen graublauen gütigen Augen an.
Sie musste zu ihm aufsehen, denn er war so groß und von schlanker Gestalt.
Er schaute liebevoll auf sie hinab und drückte verstohlen ihre kleine Hand.
Ob sie wohl je gemerkt haben, wie sehr ich sie verehrte und beobachtete?
Für mich stand fest, so wollte ich auch sein, so eine Liebe wie die beiden wollte ich erleben!
Meine Pflegemutter verriet mir nach langem Drängen, dass die Beiden sich sehr spät gefunden hatten. Für eigene Kinder war es zu spät.
Der Krieg hatte in ihrem Leben eine wichtige und traurige Rolle gespielt.
Dass hinter dem Rücken getuschelt wurde, war den beiden Liebenden egal.
Sie gingen unbeirrt Hand in Hand durch unser Dorf. Man sah sie stets zusammen.
Oft sah ich sie beide wartend an der Haltestelle sitzen Hand in Hand.
Er strich ihr sanft das graue lange Haar zurück und oft küssten sie sich, ganz versunken in ihrer eigenen Welt.
Ich nahm jede Gelegenheit war, den beiden Alten zu begegnen.
Ein fröhliches "Guten Tag" und ein lieber Blick aus ihren Augen und die Welt war für mich in Ordnung.
Ich werde niemals den Tag vergessen, der mein Leben verändern sollte.
Unser Pfarrer teilte uns ein, die Erntedankspenden abzuholen. Ich hatte das große Glück die Straße zugewiesen bekommen, wo die beiden lieben Menschen wohnten.
Das Herz klopfte mir bis zum Hals, als ich zitternd und mit weichen Knien vor ihrer Haustür stand um zu klingeln.
Es dauerte eine Weile, bis die Tür geöffnet wurde.
Da standen sie beide eng umschlungen, in weiße Bademäntel gehüllt und lächelten mich an.
Diesen Ausdruck in ihren Gesichtern, diese Liebe, die aus Ihren Augen strahlten, werde ich niemals vergessen.
Zum ersten Mal hatte ich die Gelegenheit, mich mit den Beiden alleine unterhalten.
Bei anregendem Gespräch wurden Kekse geknabbert und Saft getrunken. Ich war unbeschreiblich glücklich.
Dieses kleine zu Hause der Beiden war mit, so viel Wärme und Liebe ausgefüllt, dass es mir schwer fiel, zu gehen.
Ich war ohne es zu merken, ein bisschen erwachsener geworden.
War ich oft aus Trauer über mein Schicksal schüchtern und stumm, so konnte ich jetzt selbstbewusster durch die Gassen meines Dorfes laufen.
Ich war stolz, stolz darauf, solche Menschen zu meinen Freunden zählen zu dürfen.
Wir haben oft zusammen geredet. Manche Weisheit über das Leben, die Liebe und Erwachsen werden gaben sie mir mit auch meinen Lebensweg.
Aber auch die schönsten Zeiten gehen vorbei.
Ohne Vorwarnung griff das Schicksal ein und versuchte die Beiden zu trennen.
Ich sah meine Freunde nie wieder zusammen in den Straßen oder an der Haltestelle.
Sie lief gramgebeugt allein zum täglichen Einkauf, denn er war sehr krank geworden.
Ich ahnte, dass unsere kurze, wunderschöne, gemeinsam verbrachte Zeit zu Ende war.
Nie wieder hat die kleine zierliche Frau mir zugelächelt und ich hatte Angst etwas Wunderschönes zu verlieren.
Wir alle machten uns Sorgen um das Pärchen, nur helfen konnten wir nicht.
Da war jedes tröstende Wort überflüssig.
Ich war so traurig und fühlte mich so ohnmächtig. Ich war zornig auf meinen persönlichen Gott und wollte das nicht verstehen.
Dann an einem wunderschönen Sonntagmorgen ging es wie ein Lauffeuer durchs Dorf.
Man hatte die Beiden gefunden, tot sich an den Händen haltend, in ihrem Schlafzimmer.
Beide sahen aus, als würden sie schlafen und ein friedliches Lächeln umspielte ihre bleichen Lippen.
Sie hatten den gemeinsamen Tod gewählt, um nicht getrennt zu werden.
Aus Ihrem Testament ging hervor, dass beide in einem Sarg beerdigt werden wollten und wenn man mich nicht beschwindelt hat, kam man dieser Bitte nach.
Sicher habe ich niemals wieder so geweint wie in diesen schrecklichen Tagen.
Ich hatte etwas verloren und erst viel später begriffen, dass ich eine wunderschöne Erbschaft angetreten hatte.
Der Tag der Beerdigung glich einer einzigen Prozession.
Das ganze Dorf war auf den Beinen, um den Beiden die letzte Ehre zu erweisen.
Damals sang ich im Kirchenchor. Mühsam versuchte ich es jedenfalls dieses Lied;
"So nimm den meine Hände und führe mich" zu singen.
Ich schaute in den Himmel und bildete mir ein, die beiden Hand in Hand dort oben zu sehen, mit dem ihnen ureigenem, liebevollen Lächeln.
Das Leben ging weiter, aber es war still unter unserer Dorfkastanie. Keiner hat dort jemals Ihren Platz eingenommen und oft sahen unsere Bauern verstohlen zu den beiden leeren Plätzen.
Wir Kinder tobten nicht mehr so unbekümmert herum wie einst.
Es war, als hätte dieses kleine alte Ehepaar mit seinem stillen Dasein die Liebe in unser Dorf gebracht, die uns nun so fehlte.
Zwei Menschen, unscheinbar und doch so strahlend -- es war, als hätten wir ein wichtiges Kleinod verloren.
Diese beiden Menschen haben etwas sehr Wichtiges in mir geprägt.
Die Erkenntnis wie schön Liebe sein kann und wie sie sein sollte.
Das war ihr Erbe, welches sie an mich weitergegeben hatten!
In mein Tagebuch habe ich geschrieben, nicht eher ruhen zu wollen, bis auch ich solch eine große Liebe gefunden habe.
Inzwischen habe ich sie gefunden, diese große Liebe, von der ich immer nur geträumt habe.
Ich habe den wundervollsten Mann der Welt und nun bin ich die kleine Frau, die IHN anbetet und ohne ihn nicht leben will und kann.
Wenn unsere Lebensuhr abgelaufen ist, dann will ich auch Hand in Hand mit ihm zusammen dorthin gehen, wo nur noch die Liebe regiert.
Urheberrecht Celine Rosenkind
05.08.2009, 14.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Leseproben Kurzgeschichten | Tags: Tagebuch
Der Mann ohne Gesicht
Damals in jener Zeit,
als ich ungeduldig darauf wartete,
dass eine große wundervolle Liebe
meinen Weg kreuzen würde,
träumte ich von dir jede Nacht, so intensiv,
dass ich nicht mehr aufwachen wollte;
von dir; dem Mann ohne Gesicht.
Es war immer der gleiche Traum,
in welchem wir uns regelmäßig trafen
wie, zu einem heimlichen Rendezvous
Wir bauten eine Hütte
aus ungeformten, scharfkantigen
Felssteinen, die wir versuchten,
mühsam aufeinander zu stapeln.
Noch heute merke ich,
wenn ich daran denke,
die Kraft, die Anstrengung
die ich empfand tief in mir.
Dann diese Freude,
wenn wir es geschafft hatten,
uns um den Hals fielen,
dieses Glücksgefühl,
was ich nach dem Erwachen
mit keinem Menschen teilen wollte.
In deinen Armen fühlte ich mich geborgen
ich liebte dich , den Mann ohne Gesicht.
Dich mit in meinen Alltag zu tragen,
verlieh mir ungeahnte Kräfte.
Ich trotzte allen Widrigkeiten,
die mir das Leben schwer machen wollten.
Lernte, mich auf die Dunkelheit zu freuen,
auf meinen Traum , meine Rendezvous mit dir,
dem Mann ohne Gesicht.
Du und ich haben
viele Jahre miteinander verbracht,
wir haben ganze Siedlungen
von Hütten aus Felsbrocken gebaut.
Ich traf dich,
wann immer ich Sehnsucht hatte,
wann immer ich dich brauchte.
Wenn man mich zu sehr verletzte,
flüchtete ich mich
auch am hellen Tag in deine Arme!
Tagträume mit dir,
dem Mann den ich liebte,
dem Mann ohne Gesicht.
Dann kam er,
dieser große unvergessliche Tag,
der alles schlagartig veränderte!
Ich begegnete einem Wunder,
einer Liebe so groß, so gewaltig,
die mir meine Sinne raubte.
Von da an,
beherrschte meine Liebe zu IHM
mein ganzes Ich!
Ich habe nie wieder von dir geträumt,
dem Mann, mit dem ich Hütten
aus Felsgestein baute,
dem Mann ohne Gesicht.
Wortlos bist du verschwunden
aus meinen Träumen,
aus meinem Leben!
Merkwürdig, wenn ich den Mann,
den ich liebe anschaue,
sein Gesicht sehe,
in seinen Augen diese Zärtlichkeit lese,
dann ist mir,
als würde ich dich in ihm wieder finden.
Wir haben unsere Zukunft,
unser Haus auf einen Felsen gebaut,
auf einen Felsen, so stark wie unsere Liebe,
so groß wie unser Vertrauen!
Viele Felssteine mussten wir
aus dem Weg räumen,
kantige Hindernisse,
um das Ziel zu erreichen!
Ich habe IHM oft erzählt
von meinem Traum,
mit dem Mann, den ich liebte.
Dem Mann, mit dem ich Hütten
aus Felsgestein baute;
Dem Mann ohne Gesicht!
Urheberrecht Celine Rosenkind
Wie alle Werke in dieser Rubrik,
beruht auch dieses kleine Werk, auf einer wahren Begebenheit in meinem Leben
als ich ungeduldig darauf wartete,
dass eine große wundervolle Liebe
meinen Weg kreuzen würde,
träumte ich von dir jede Nacht, so intensiv,
dass ich nicht mehr aufwachen wollte;
von dir; dem Mann ohne Gesicht.
Es war immer der gleiche Traum,
in welchem wir uns regelmäßig trafen
wie, zu einem heimlichen Rendezvous
Wir bauten eine Hütte
aus ungeformten, scharfkantigen
Felssteinen, die wir versuchten,
mühsam aufeinander zu stapeln.
Noch heute merke ich,
wenn ich daran denke,
die Kraft, die Anstrengung
die ich empfand tief in mir.
Dann diese Freude,
wenn wir es geschafft hatten,
uns um den Hals fielen,
dieses Glücksgefühl,
was ich nach dem Erwachen
mit keinem Menschen teilen wollte.
In deinen Armen fühlte ich mich geborgen
ich liebte dich , den Mann ohne Gesicht.
Dich mit in meinen Alltag zu tragen,
verlieh mir ungeahnte Kräfte.
Ich trotzte allen Widrigkeiten,
die mir das Leben schwer machen wollten.
Lernte, mich auf die Dunkelheit zu freuen,
auf meinen Traum , meine Rendezvous mit dir,
dem Mann ohne Gesicht.
Du und ich haben
viele Jahre miteinander verbracht,
wir haben ganze Siedlungen
von Hütten aus Felsbrocken gebaut.
Ich traf dich,
wann immer ich Sehnsucht hatte,
wann immer ich dich brauchte.
Wenn man mich zu sehr verletzte,
flüchtete ich mich
auch am hellen Tag in deine Arme!
Tagträume mit dir,
dem Mann den ich liebte,
dem Mann ohne Gesicht.
Dann kam er,
dieser große unvergessliche Tag,
der alles schlagartig veränderte!
Ich begegnete einem Wunder,
einer Liebe so groß, so gewaltig,
die mir meine Sinne raubte.
Von da an,
beherrschte meine Liebe zu IHM
mein ganzes Ich!
Ich habe nie wieder von dir geträumt,
dem Mann, mit dem ich Hütten
aus Felsgestein baute,
dem Mann ohne Gesicht.
Wortlos bist du verschwunden
aus meinen Träumen,
aus meinem Leben!
Merkwürdig, wenn ich den Mann,
den ich liebe anschaue,
sein Gesicht sehe,
in seinen Augen diese Zärtlichkeit lese,
dann ist mir,
als würde ich dich in ihm wieder finden.
Wir haben unsere Zukunft,
unser Haus auf einen Felsen gebaut,
auf einen Felsen, so stark wie unsere Liebe,
so groß wie unser Vertrauen!
Viele Felssteine mussten wir
aus dem Weg räumen,
kantige Hindernisse,
um das Ziel zu erreichen!
Ich habe IHM oft erzählt
von meinem Traum,
mit dem Mann, den ich liebte.
Dem Mann, mit dem ich Hütten
aus Felsgestein baute;
Dem Mann ohne Gesicht!
Urheberrecht Celine Rosenkind
Wie alle Werke in dieser Rubrik,
beruht auch dieses kleine Werk, auf einer wahren Begebenheit in meinem Leben
05.08.2009, 14.15 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Am Ufer meines Lebens | Tags: erlebt
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Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind

Gott lebt in uns und wir in ihm
das muss man nur erkennen
er ist des Lebens tiefster Sinn
egal wie wir ihn nennen
©Celine Rosenkind

Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Dem Negativen
die Stirn zu zeigen
weil es das Positive
nicht sehen will
erreicht man
mit vielen Kleinigkeiten
das will ich erreichen
weil es mein Ziel
©Celine Rosenkind


Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
© Celine Rosenkind

Ich nehme
gerne Platz
auf
hinteren Bänken;
so kann ich Jene,
die das
Rampenlicht suchen,
mit
gebührendem Abstand
bestaunen...
© Celine Rosenkind

Zufallsspruch:
Der Fähigkeit zu lieben entspricht auf der anderen Seite der Medaille die Größe des Hasses in der Welt.
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