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Da die Jugend etwas so Wundervolles ist, bleibt es ein Skandal, dass sie an die Kinder vergeudet wird.
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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Gedichte und Lyrik
Traumhaft
Damals
Als meine
Träume "Baden gingen"
Gab ich ihnen fürsorglich
Handtücher
Heute
Sind sie
Wohlbehalten wieder zurück
„Alles in trocknen Tüchern“
TRAUMHAFT
Urheberrecht Celine Rosenkind
21.08.2010, 10.59 | PL
Zu spät
Eingetroffen Prophezeiungen
über die
wir Erben dieser Erde lange
viel zu lange geschmunzelt
still gelächelt
mit Worten gegrinst
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Verzweifelte Blicke zum Himmel
weil Gebete nicht erhört von Jenem
an dessen Existenz doch immer gezweifelt
in Zeiten wo alles noch gut gewesen
Heilige Kriege um morden zu rechtfertigen
war unser Tribut den wir ihm zollten
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Feuerwalzen verbrennen
Wassermassen ertränken
Schlammlawinen begraben
Stürme erschlagen
tragen den Todesschrei hinaus
in das Weltall auf dessen Eroberung
wir so stolz - immer noch
Zu spät, zu spät
verkündet die Totenglocke
Vergeblich das Warten
schreckliches Begreifen
dass sie nicht kommt wie einst
die weiße Taube......
Zu spät !
Urheberrecht Celine Rosenkind
19.08.2010, 17.06 | PL
So schwer...
Es fällt schwer in diesen Tagen
den Kopf nicht unter dem Arm zu tragen.
Lächeln zu schenken wenn das Weinen will siegen,
auf der Erde zu bleiben; kann ja leider nicht fliegen!
Es fällt schwer in diesen Tagen
Worte zu finden welche trostspendend sind.
Wenn Feuer und Wasser die Menschen verjagen
frage ich mich; waren wir so lange blind?
Es fällt schwer in diesen Zeiten
täglich nur Positiv zu schreiben.
Doch hilft kein jammern und trauern nicht,
nur die Hoffnung, dass nicht alles zerbricht!
© Celine Rosenkind
19.08.2010, 16.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der Narr

Der Narr
Ich war so oft in meinem Leben,
Ein Narr, ich wusste nichts davon,
Mit Ratschlag wollt ich helfend geben
Höhnisch Gelächter war mein Lohn !
Stets trug ich Herz und Ohren offen,
Für den, der schwer am Kummer trug.
Lehrte so manchen wieder Hoffen,
und galt doch oft als Neunmalklug.
Gewiss gab es auch Freudentage,
Denk ich heut nach, die Zahl ist klein.
Legt´ ich heut beides auf die Waage
Hat´s sich gelohnt ein Narr zu sein.?
Wenn es nach meiner Waage ginge,
Würd der Erfolg mich mutlos machen.
Doch mehr als tausend schwere Dinge,
Wiegt oft ein klitzekleines Lachen !
© Celine Rosenkind
09.08.2010, 15.44 | PL
Das Gegenstück

Das Gegenstück
Mein Wäschekorb war längst aussortiert
als ich sie sah und fragend beschaute,
da waren zwei einzelne Strümpfe noch da
und ich meinen Augen kaum traute
.
Wo waren die Gegenstücke geblieben,
sollten sie etwa in einer Ecke noch liegen,
oder vielleicht in der Waschmaschine noch hängen
gar im Sonnenschein auf der Leine noch brennen?
Ich hab nachgeschaut, hab sie nie wieder gefunden,
denk ich so nach, fühl ich mich ihnen verbunden!
War auch einmal ein kleiner Strumpf
das Gegenstück mir fehlte,
und hab begriffen damals schnell,
was für mich zum Leben zählte!
Ich habe mein Gegenstück gefunden,
die Strümpfe aber blieben verschwunden........
© Celine Rosenkind
09.08.2010, 15.26 | PL
Der Lumpensammler
Ich saß an meinem Tisch im Garten,
nachdenkend über dies und das,
als plötzlich wider mein Erwarten,
Melodie so schön, die Stille durchbrach.
Erstaunt lief ich ganz schnell zur Straße,
ein kleiner Wagen fuhr vorbei,
mein Schatz auf meine Frage sagte,
dass dies der Lumpensammler sei!
Sah staunend nach dem bunten Wagen,
der langsam fuhr von Haus zu Haus
sah meine Nachbarn Sachen tragen
und räumen ihre Keller aus.
Wollt meinen Augen gar nicht trauen,
verwundert war ich, fassungslos,
nicht aufhör`n wollt ich mit dem Schauen
was man Ihm warf in seinen Schoß.
Die alte Standuhr von Herrn Scholz-
wie ehrfurchtsvoll hört ich sie schlagen,
aus wundervollem dunklem Holz,
auch sie lag auf dem kleinen Wagen.
Juliane stand am Straßenrand ,
die Kindheit hielt sie in den Armen,
Teddys und Puppen in der Hand,
ohne Bedauern , kein Abschied , kein Klagen!
Das kleine Dreirad aus Haus Nr. 7
viele Kinder fuhren auf ihm einst so stolz,
wo ist die glückliche Zeit nur geblieben,
nun muss es weg, wie das Pferdchen aus Holz!
Der Lumpensammler griff gierig zu,
ein Lächeln lag auf seinen Lippen
Topfpflanze, Vogelkäfig, Teppich und Schuh,
er brauchte nicht einmal zu bitten.
Während ich so stand und schaute,
musste ich dran denken,
wie oft ich auf Gefühle baute,
Liebe und Freundschaft gern verschenkte.
Da griff auch mancher gierig zu,
hab großzügig gegeben,
manch Mensch warf sie weg im Nu,
Gefühle achtlos zertreten!
Ich sah dem kleinen Wagen nach
mit Tränen in den Augen,
voll gepackt bis unters Dach
mit Zeitzeugen die nichts mehr taugen.
Es liegt wohl in des Menschen Natur
mit Gefühlen und Dingen so umzugehen.
Doch kann ich Euch versichern nur,
Ich werde und will das niemals verstehen!
© Celine Rosenkind
09.08.2010, 15.10 | PL
Die Brennnessel
Es ist noch gar nicht lange her
da säte ich in meinem Garten,
Blumen bunt wie Lichtermeer
konnt`s blühen kaum erwarten.
Neugierig ging am Tag ich oft
zu diesem Fleckchen Erde,
hab jedes mal dabei gehofft,
dass meine Saat aufgehen werde.
Mit Pflänzchen bald schon übersät
Beweis , dass es was werde,
hab sie gegossen und gepflegt,
gedüngt den Boden der sie nährte.
Mitten drin in dieser Pracht
wuchs stolz und unbemerkt,
im Schutz der Sonne und der Nacht
ein wildes Etwas ungestört.
Ich sah die Brennnessel zu spät,
die meine Ordnung störte,
der Wind hatte sie wohl gesät
ihr Stolz mich arg betörte.
Hab sie nur aus Versehen berührt
was schmerzvoll ich bereute,
sie hat sich ehrenvoll gewehrt
mir weh zu tun sie nicht scheute.
Wütend und zornig beschloss ich spontan,
ihr nun den gar aus zu machen,
stolz und unschuldig sah sie mich an,
erinnerte mich an manche Sachen.
Ich musste an all die Menschen denken
denen ungewollt auch ich tat weh,
mir weiter ihre Freundschaft schenkten,
die niemals zornig sagten: “Geh!“
In diesem Moment habe ich begriffen,
was wahre Freundschaft wirklich ist,
nie um Verzeihung betteln müssen,
auch wenn man mal die Regeln vergisst.
Nun sah ich die Nessel mit anderen Augen
hab ihr das Brennen längst verziehn,
weil auch solche Pflanzen etwas taugen
eigene Fehler durch die “Blume“ zu sehn!
© Celine Rosenkind
09.08.2010, 14.57 | PL
Ein Versuch ist es wert...

Ich will…
Ich will es versuchen
die Welt an ihren kaputten Stellen
wieder zusammenzufügen
keine leichte Aufgabe
zu groß für mich
alleine schaffe ich es nicht
deshalb
habe ich mich auf den Weg gemacht
um Gleichgesinnte zu finden
Wen ich wohl dafür begeistern kann
Vielleicht sollte ich einen Aufruf machen
und abwarten
wie viele sich melden
nur
bis dahin ist es zu spät
Das Lachen der Ohnmacht
lähmt
nimmt mir die Luft zum Atmen
Vater wo bist Du!
© Celine Rosenkind
17.06.2010, 14.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Lebensfreude

Lebensfreude
Lass von Sorgen dich nicht plagen
Sieh das Leben ist so schön
Versuch in allen Lebenslagen
Das Positive nur zu sehn
Die Freude winkt auf allen Wegen
Die durchs Erdendasein gehen
Sie bringt uns selbst dann Kraft entgegen
Wenn wir am Scheidewege stehen
Hör wie sie rauscht die kleine Quelle
Noch sind die Wiesen saftig grün
Sieh nur den Mond er scheint so helle
Im Sternenmeer so wunderschön
Noch macht der Saft der süßen Traube
Des Menschen krankes Herz gesund
Wie gut schmeckt in der Gartenlaube
Heimlicher Kuss zu später Stund
Höre nur wie die Vögel singen
Und auch die Grille zirpt dazu
Es strömt wenn ihre Lieder klingen
Selbst in zerrissene Seelen Ruh
So wunderschön ist Gottes Erde
Ist`s wert darauf vergnügt zu sein
Drum will ich bis zu Staub ich werde
Mich dieser schönen Welt erfreuen!
Urheberrecht Celine Rosenkind
17.06.2010, 13.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Endlich Mai

jetzt zeigt der Frühling sein Gesicht
die Bäume blüh'n die Wiesen sind grün
man kann so manches Blümchen sehn
was lange in der Erde schlief,
bis Vogelsang es weckte und rief
Auch Herzen die schliefen an grauen Tagen
hört man jetzt wieder hoffnungsvoll schlagen
manch düstere Mine wird wieder hell
verzeihen und vergeben macht man schnell
die Sonnenstrahlen so warm und gut
schenken allen Lebewesen Power und Mut!
Im Mai die Liebe auch oft erblüht
macht sensibel manch hartes Gemüt
der Mai ein Geheimnis in sich trägt
was kein anderer Monat uns verrät
Ich liebe den Mai der alles macht neu
wünsch sehnslichst er ginge niemals vorbei
hab in mein Herz einen Maibaum gepflanzt
um den meine Seele das ganze Jahr tanzt
So lauf ich auch durch Regenzeiten
und wird’s mal düster tut es nicht weh
ein Lächeln kann so viel vertreiben
weil ich auch hinter den Wolken die Sonne seh
Urheberrecht Celine Rosenkind
30.04.2010, 17.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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| 27 | 28 | 29 | 30 |
Nicht nur
nach Kalendertagen
planen,lachen,
lieben,scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
© Celine Rosenkind
Glückmomente sammle ich
lebe gut von ihren Zinsen
beutelt dann das Böse mich
reichen diese um zu grinsen
© Celine Rosenkind

Ganz privat erlebt man mich :

Gefühle muss man sorgsam hegen
mit Liebe wie mit Ehrlichkeit
es ist ein gar aufwendiges Pflegen
doch sicher ist´s es lohnt die Zeit
©Celine Rosenkind

Ist der Himmel grau
und trübe
glaub mir nur
die Sonne scheint
vom Strahlen ist sie
manchmal müde
wie auch ein Mensch
der einmal weint
© Celine Rosenkind


in Tagen: 430
















