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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Gedichte und Lyrik
Ein Menschenleben
Ein Menschenleben
Zweiundsiebzig lange Jahre
ist durchs Leben sie gerannt,
zweiundsiebzig lange Jahre,
man hat ihr soviel abverlangt.
Immer nur im Lärm der Großstadt
zog sie sieben Kinder auf,
schlechte Luft, die ihr nicht gut tat,
nahm sie all die Zeit in Kauf.
Heute ist sie alt und müde,
allein ist sie tagein tagaus.
Der Mann, den sie ein Leben liebte,
liegt auf dem Friedhof hinterm Haus.
Die Kinder gehen eigene Wege,
zum Rasten fehlt ihnen die Zeit,
sie haben keine Lust zur Pflege,
wissen nicht mal, was Mutter noch bleibt.
Zweiundsiebzig lange Jahre
wünschte sie sich insgeheim,
dass nur ein wenig Zeit sie habe,
manchmal ganz allein zu sein.
Nur, um einmal abzuschalten
wünschte sie ein wenig Ruh’,
die Stille ist kaum auszuhalten,
die Tür des Lebens, sie schlug zu.
Am Fenster sitzend sieht sie traurig
die Kinder toben, hört Hundegebell,
wünscht sich die lauten Tage zurück,
denn sie vergingen viel zu schnell.
So hat ein jedes Ding zwei Seiten,
wie alles hier auf dieser Welt.
Man muss es nur erst mal begreifen,
bevor der letzte Vorhang fällt.
Urheberrecht Celine Rosenkind
21.01.2010, 20.03 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Das alte Kind
Das alte Kind
Vergeblich sucht sie das Kind,
was einst sie gewesen,
was sie pflegte, damals zu sein.
Stets fröhlich, übermütig und unbeschwert
tanzte es wie ein Wirbelwind unter Bäumen,
während die Blätter vor Entzücken raunten.
Es liebte den Gesang der Vögel,
jubilierte mit ihnen in den schönsten Tönen.
Nichts schien falsch - schien verkehrt in jener Zeit.
Mit einem Lied auf den Lippen,
einem Traum im Herzen, glaubte es fest,
seine Bestimmung zu kennen.
Es liebte, zu malen und liebte, zu schreiben,
es fand immer eine Schönheit, in allem was es sah.
Die Zeit, erwachsen zu werden, zog achtlos an ihm vorbei.
Heute ist sie alt und die Träume verblasst,
die sie vergaß, in die Tat umzusetzen – sie zu leben.
So sind sie gegangen, mit all den schönen Melodien.
Mit traurigem Herzen und müden Augen
sucht sie vergeblich das Kind, was sie einst gewesen
und pflegte zu sein.......
Urheberrecht Celine Rosenkind
21.01.2010, 19.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Schlussbilanz
Eine Lebensbilanz
Ausgelassen
Übermütig
Ja
Fröhlich
Wie ein Kind
Toben
Ihre Gedanken umher
Hüpfen,
Springen
Auf einem Bein
Von einer Erinnerung
Zur nächsten
Purzelbaum schlagend
In jene Glücksmomente
Die rar gewesen
Innehaltend, um
Andächtig den Duft
Lebendiger Augenblicke
Zu atmen,
Tränen weinend
Über das, was ihr weh getan!
Sie tanzen um ihren
Lebensbaum,
Lassen sich fallen
In
Gras, welches weich,
Hören
Vertraute Stimmen
Vergessene Lieder
Entferntes Lachen
Rennen flink
Auf
Dem nicht immer
Sonnigen
Lebensweg entlang,
Um
Atemlos zurück
in der
Gegenwart anzukommen.
Das Schlagen
Der
Alten Wanduhr,
lässt sie zusammenzucken!
Ungläubig starrt sie
Auf ihre runzlige Hand,
Welche
Zitternd die kalt gewordene
Suppe zu löffeln beginnt…………..
Urheberrecht Celine Rosenkind
21.01.2010, 19.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Als die Erde schrie

Wie oft hat sich unsere Erde gewehrt
gewarnt mit gar vielen Signalen,
traf auf Ohren die taub nicht zugehört,
wir hausten auf ihr wie die Vandalen!
Was wir alles getan um kaputt sie zu machen,
darüber brauchen wir nicht diskutieren;
nun hat sie sich gewehrt, es verging uns das Lachen,
wir wollten nicht glauben an das „alles verlieren“!
Sie bäumte sich auf wie wir`s niemals gedacht,
zerstörte mit Beben und Wasserflut unser Eden,
jetzt hat sie uns den Tod und Zerstörung gebracht,
vor Verzweiflung und Trauer vergeht uns das Reden!
Sie hat uns in unsere Schranken gewiesen,
erinnert an Dinge die wir längst vergessen,
lasst aus den Trümmern Menschlichkeit sprießen,
endlich teilen mit den Armen Wasser und Essen.
Wie oft hat sich unsere Erde gewehrt
gewarnt mit gar vielen Signalen,
dieses Mal haben wir`s nicht überhört,
unter Tränen begraben wir die ums Leben kamen.
Das so Etwas nie wieder geschehen soll,
das wünschen sich alle Völker und Rassen,
gemeinsam die Erde zu schützen wäre toll,
den Bruder zu achten statt bekriegen und hassen.
Gute alte Mutter Erde mit all den tiefen Wunden
wir werden in Eintracht dich reparieren
nun macht die Menschheit gern Überstunden
denn wir dürfen und wollen dich niemals verlieren!
Ohne Gewähr....?
Urheberrecht Celine Rosenkind
21.01.2010, 18.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Mein Geschenk zum neuen Jahr

Ich schenke dir zum neuen Jahr
ne Wundertüte ist doch klar !
Hoffend, dass sie bis zum Ende
dir lauter schöne Dinge schenke
So schenke dir der Januar
genau so wie der Februar
wie auch der Frühlingsbote März
Glücksgefühl und frohes Herz !
Zaubern soll April und Mai
die schönste Frühlingszeit herbei.
Auch Juni, Juli und August
schenkt Sommer dir mit Reiselust
September und Oktoberzeit
schenkt Farben und Besinnlichkeit
so läßt der November sich ertragen
froh kannst du im Dezember sagen
in Rückschau auf das ganze Jahr:
"Hab Dank, weil alles wunderbar!"
Urheberrecht Celine Rosenkind
12.01.2010, 15.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zum Jahreswechsel
Das alte Jahr hat sein Büdel geschnürt
mit allem was gut war und dem was nicht schön,
stumm schaut es zurück zu Tränen gerührt,
nun kommt bald ein neues und es muss gehn!
Da war, so viel Freude und auch so viel Leid
die Angst vor Hass, Krankheit und Kriegen,
Menschen die wollten verhindern den Streit,
sie konnten durch Bitten und Beten nicht siegen.
Und doch war auch Hoffnung und Liebe zugegen,
stolz denkt unser Jahr auch an dieses zurück,
jene Menschen die versuchten das Gute zu leben
sie verschenkten mit vollen Händen das Glück!
Das alte Jahr hat sein Bündel geschnürt,
mit allem was gut war und dem was nicht schön,
hab den Hauch des neuen Jahres gespürt
mit Neugier im Herzen, was nun wird geschehen.
Doch soll ich Euch eine Botschaft verkünden
die auftrug mir das Jahr, welches nun muss gehn,
es kann alles nur sich zum besseren wenden,
wenn aus Fehler wir lernen und mit dem Herzen verstehn.
Urheberrecht Celine Rosenkind
12.01.2010, 13.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zum Jahreswechsel

Möchte sie festhalten die letzten Tage,
des alten Jahres, was nun leider muss gehn.
Gab Antworten mir auf so manche Frage,
lehrte mich Dinge im rechten Licht zu sehn!
Liebevoll zeigte es mir meine Grenzen,
für das, was ich alleine nicht ändern kann .
Ich begriff, wir müssen uns alle ergänzen,
Menschlichkeit leben das bringt uns voran
Habe von vielen Dingen Abschied genommen,
erkannt was nicht gut war, mit offenem Blick.
Bin meinen Zielen etwas näher gekommen,
endlich erkannt, wie kostbar Gesundheit und Glück .
Will das Wort Freundschaft nun ernster nehmen,
es ist so verletzbar, ein Pflänzchen so zart!
Für gemachte Fehler werd ich mich schämen,
auch öfter mal hören auf gut gemeinten Rat!
Noch ein paar Stunden bis die Glocken läuten,
denn das neue Jahr steht schon vor der Tür.
Ein Jahreswechsel hat nichts zu bedeuten,
was ich daraus mache, liegt alleine an mir!
Urheberrecht Celine Rosenkind

31.12.2009, 14.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das Weinachtsgeschenk

Mein Weihnachtsgeschenk
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür
hab lang überlegt, was schenke ich dir.
Deshalb hab mir für dich zur Heiligen Nacht,
etwas ganz etwas Besonderes ausgedacht!
Ich schenk dir in dieser heiligen Zeit
was nirgends zum Kaufen liegt bereit.
Am Weihnachtsfest wurde die Liebe geboren,
in Jesus, der von Gott wurde, auserkoren.
Er kam zur Welt so arm, klein und nackt,
drum hab 365 Päckchen für Dich ich gepackt.
Gefüllt nicht mit Tand und schnödem Geld
weil das ja doch nicht lange hält.
Die Zahl meiner Päckchen
gemessen den Tagen,
sollen samt Inhalt
durchs Jahr dich nun tragen.
Ich packte viel Mut dir und Licht hinein,
das starke Gefühl nie alleine zu sein,
ich schnürte dir Liebe und festen Glauben,
damit Ängste nicht können die dir Freude rauben.
Auch Verständnis hat drin Platz gefunden,
Einfühlungsvermögen für schwere Stunden.
Gebet und Weisheit für jeden Tag,
wenn wieder mal gar nichts gelingen mag.
Die Freundschaft und Zuverlässigkeit
das Versprechen, für dich habe immer ich Zeit,
ich packte ein, gar schöne Dinge.
damit das neue Jahr dir gelinge!
Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich dir
die gleichen Päckchen packte ich auch mir,
weil ich das alles auch gut brauchen kann;
liebe Grüße von mir,
Deinem Weihnachtsmann!
Urheberrec ht Celine Rosenkind
22.12.2009, 19.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der Christbaum

Der Christbaum
Im dunklen Walde, dicht verschneit,
da steht ein kleiner Tannenbaum,
er träumt zu dieser Winterzeit
gar einen wunderschönen Traum !
Er träumt von einem Silberkleid
und goldnem Engelshaar,
von Kinderfreud und Seligkeit,
das findet er so wunderbar.
Oh sieh, da nahet sacht, ganz sacht
ein blondes zartes Engelkind,
trägt sein Laternchen durch die Nacht,
durch Eis und Schnee, durch kalten Wind.
Vor der Tanne bleibt es stehn,
leise raunt sie im Traum;
träumte, ach so wünderschön,
sie sei der schönste Weihnachtsbaum !
Oh liebe Tanne , freue dich,
sei fröhlich und beglückt !
Du wirst zum Fest ganz sicherlich
von lieben Händen schön geschmückt.
Nun stehst du bald im Silberkleid
im schönsten Kerzenschein
und im dich her wird Seligkeit
und große Freude sein.
© Celine Rosenkind
22.12.2009, 19.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Weihnachtsengel

Die Weihnachtsengel
Weihnachtsengel fliegen durch die Lande
Schütten leis singend Licht und Liebe aus
Erneuern brüchig gewordene Liebesbande
Glaub mir, sie huschen auch zu dir ins Haus
Die Weihnachtsengel zünden helle Lichter
In manch leidender dunkler Seele an;
Strahlend fröhlich werden Trauergesichter
weil Wärme doch soviel bewirken kann !
Auch ich möchte so gern zum Engel werden
In dieser stillen und heiligen Weihnachtszeit
Möcht Lichter bringen zu allen auf Erden
Liebe verschenken, verteilen Friede und Freud !
Ich wünsch mir so sehr , dass mir dies gelingt
nicht nur in dieser andächtigen heiligen Zeit
erleben dürfen wie dein Herz jauchzt und springt
nun liegt`s nur an dir ob du dafür bist bereit…….
Urheberrecht Celine Rosenkind
22.12.2009, 19.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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Ganz privat erlebt man mich :
Ein Teil meiner
Lebensgeschichte
keinem vorbei.
Sie läßt dich auch
nicht liegen, wenn
du dich nicht im
Schatten verkriechst.



in Tagen: 253





















Es hat mir wirk