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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Hinter den Wolken
In meinem Reisegepäck
Wenn ich mit Gott rede,
dann sage ich ihm
alles , was mein Herz bewegt!
Ich bedanke mich
für meine Leben
für all das was er mir
mit au den Weg gab.
Ich erkläre ihm,
warum ich nicht,
ein gepresst in einer Menschenherde,
in Demut nach unten schauend-
das Vater Unser beten kann!
Ich frage ihn
was ich tun kann
als einzelner,
in meinem kleinen Umfeld,
für Frieden,
Freiheit
und
Gerechtigkeit
zu sorgen!
Ich frage ihn,
ob es ein Leben
nach dem Tod
geben wird?
Warum er es zulässt,
diese Gewalt,
diesen Rassismus,
diese Politik
in der
Menschen für
ihre Einstellung
mit dem Leben
bezahlen müssen.
Fragen über Fragen habe ich an ihn.
Ich rede mit Ihm meinem Gott jeden Tag
Ich nehme mir mehrmals
am Tag eine Auszeit,
suche mir
einen Platz
an dem ich Ruhe
finden kann,
gehe in mein innerstes Kämmerlein
und
halte ein
stilles Zwiegespräch mit
IHM.
Nur die Antworten
auf
meine Fragen
die muss ich selbst
finden.
Er hat mir gesagt:
"Alles würde ich in meinem Reisegepäck finden.“
©Celine Rosenkind
12.11.2012, 14.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Mein Karfreitag

Karfreitag
Einst bekam ein Bild ich geschenkt
Es zeigte mir wie am Kreuz du hängst.
Dann nannte man auch deinen Namen
Für dich oh Jesus gab es kein Erbarmen.
Seit diesem Karfreitag, so heißt der Tag
Dein Bild ich in meinem Herzen trag.
Von da an musst ich zur Kirche gehen
Um alles zu lernen und es zu verstehen.
So war meine Bildersammlung bald voll
Die erzählten Geschichten fand ich nicht toll.
Es war ein Karfreitag, so hieß der Tag
Als ich entschied, dass ich nicht mehr mag.
Ich wollte endlich allein mit dir reden
Viele Menschen nennen das auch beten,
ich war mir ganz sicher, groß meinVertraun
Dass mein Jesus wohne in einem Apfelbaum.
Ja, als es dann wieder Karfreitag gewesen
Habe ich zum ersten Mal in der Bibel gelesen.
Du weihtest mich in viele Geheimnisse ein,
wie spannend es ist ein Kind Gottes zu sein.
Das Leid und auch Not gehören zum Leben
Und wichtig es ist seinem Feind zu vergeben
Heut ist wieder Karfreitag und ich rede mit dir
muss nicht weit laufen, denn du wohnst auch in mir.
© Celine Rosenkind
06.04.2012, 13.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Wolkenbilder

Wolkenbilder festgehalten
jeden Tag aufs neu,
nur der Schöpfer kann gestalten
worüber ich mich freu.
Ach wie lieb ich dieses Blau
samt den Sonnenstrahlen,
doch auch das dunkel oder grau
will nur zur Vorsicht warnen.
Am liebsten mag ich Wolkenberge
so richtig weiß und bauschig,
sah auch schon Engel oder Zwerge
so wunderschön gar flauschig!
Wer in den Wolken lesen kann
braucht Herz und viel Gefühl,
glaubt mir, man fängt zu träumen an,
beim Wolkenratespiel!
© Celine Rosenkind
26.03.2012, 11.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Hinter den Wolken
Hinter den Wolken
Als ich noch klein war, damals als Kind
vertraute ich meinen Kummer dem Wind.
Er sollte ihn hoch mit den Wolken tragen,
um den himmlischen Vater um Rat zu fragen!
Denn ich glaubte, so ganz im geheim,
hinter den Wolken, da muss er doch sein!
Jahre später hörte den Pfarrer ich reden,
wie wichtig es sei in der Kirche zu beten.
Ich hab widersprochen und sagte ganz stur,
für mich wohnt der Herrgott in der Natur!
Denn immer noch glaubte ich, ganz im geheim,
dort hinter den Wolken, da muss er doch sein!
Nun bin ich erwachsen, getragen vom Glauben
war vieles auch schwer, ihn ließ ich mir nicht rauben
und kommt es mal dicke, werd ich wieder zum Kind,
schau hoch in die Wolken, schick Gebete in den Wind
Denn heute kann ich mir ganz sicher sein,
nicht nur hinter den Wolken ist der Herrgott daheim!
© Celine Rosenkind
26.02.2011, 15.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Auf der Suche

Auf der Suche
Ich hab dich in großen Kirchen gesucht
in Menschen mit schwarzen Talaren,
hab zu dir gebetet und dich auch verflucht
weil Tränen zu dir, umsonst so oft waren.
Ich war so klein und angstvoll mein Herz
doch sie sagten ich soll zu dir beten,
das Bänkchen war hart, meine Knie voller Schmerz
ich tat alles um mit dir zu reden!
Doch wunderte ich mich über die Pracht
in welcher du angeblich wohnst,
ich hatte oft Hunger und Angst in der Nacht
schlagende Hände haben mich nie verschont.
Dann wurde ich groß und begann zu denken
das konnte doch alles nicht sein,
ich versuchte meinen Kontakt zu dir selbst zu lenken
und plötzlich fühlte ich mich nicht mehr allein.
Ich las die Bibel unterm Kirschbaum im Garten,
betete leise zu dir ganz allein,
bekam stets Antwort auf all meine Fragen
musste nur still sein und hören in mich hinein.
Es begann eine Freundschaft und ein Vertrauen
dass immer mehr wuchs und gewachsen ist,
ich lernte durch dich ins Leben zu schauen,
zu verstehen das Leben und Liebe du bist.
Sie nennen dich Gott und beten in Kirchen
knien vor Figuren die dir angeblich ähnlich sind,
ich rede leise zu dir mit dem Herzen
und höre dich sagen , “auch du bist mein Kind.“
Einst habe ich dich in Kirchen gesucht
in Menschen mit schwarzen Talaren,
verzeih mir wenn ich geschimpft und geflucht,
weil Menschen nicht aufrichtig waren.
Ich weiß jetzt, du wohnst in der Natur,
dem Leben, was du gegeben
so ist meine Kirche in Wald und Flur
das zu begreifen, das nenne ich beten!
© Celine Rosenkind
21.08.2009, 17.15 | PL
Beten

Meistens bete ich ganz leise
Still im Herzenskämmerlein,
Send den Kummer auf die Reise
Aber auch das Dankbar sein
Es gibt manche schweren Tage
Die ich nicht verstehen mag,
Wenn ich sie zum Herrgott trage,
Hör ich manchen guten Rat.
Mag es nicht das Herden beten
Wie man es vorschreiben will,
Nein das ist kein innig reden
Darum schweig ich lieber still.
Die Natur ist meine Kirche,
Vogelsang der schönste Chor
Zwischen Hase, Reh und Hirsche
Kehr mein Innerstes hervor!
© Celine Rosenkind
20.07.2009, 15.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Kirchgängerin

Die Kirchgangerin
Pünktlich Sonntags um halb zehn
sah ich sie zur Kirche gehen.
Eingehüllt in schwarz ganz züchtig,
denn sie nahm die Kirche wichtig.
Mit kalten Augen und einem Lächeln
kam sie oft auch an mir vorbei,
ich grüßte sie leise fast ehrerbietig,
doch sie sah durch mich hindurch,
so, als ob ich ein niemand sei.
Klein kam ich mir vor und ich fragte mich:
“Hat sie unseren Gott lieber als ich?“
In der Kirche da saß sie in der Reihe ganz vorn,
damit ihr kein Wort der Predigt ihr ginge verlorn.
Ja, so erlebte ich sie an heiligen Tagen,
glaubte fest, sie würde viel Liebe in sich tragen,
doch eines Tages, da wurde mir klar,
dass alles nur Maskerade war.
Es war im Sommer, im Schlussverkauf,
ich ging durch ein Kaufhaus,
sah die Menschen im Rausch,
mit Gier in den Augen auf Schnäppchenjagd,
die wohl keiner verpassen mag.
Auch ich stand am Wühltisch und fand dort ein Stück,
doch plötzlich zog jemand dran, riss es wieder zurück!
Erstaunt sah ich auf, wollte höflich was sagen,
doch da traf mich ein Blick, kaum zu ertragen,
aus jenen Augen, die beim Kirchgang so warm,
sie riss weiter und ich zog zurück meinen Arm.
Blieb sprachlos nur stehn, um sie anzuschaun,
sie bebte vor Zorn, ich glaubte es kaum,
versuchte vergeblich, sie zu verstehen,
um dann wortlos ihr den Rücken zu drehen.
An jenem Tag hab ich endlich begriffen,
dass fromm aussehende Menschen nicht gut sein müssen.
Im Alltag zu strahlen und gütig zu sein
ist mehr wert, als nur Sonntags ein Christ zu sein!
© Celine Rosenkind
20.07.2009, 15.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Auf der Suche nach Gott

Es geschah in diesen Tagen, dass ein Mensch sich aufmachte um Gott zu suchen.
Sein Weg führte ihn durch viele prächtige Kirchen. Jeder Priester dieser Paläste
behauptete Gott zu kennen. Der Mensch hörte sich viele Versionen von sonderbaren Geschichten an,
nur zufrieden wollte er sich damit nicht geben. So wanderte er von Land zu Land und von Volk zu Volk. Er sah die schrecklichen Kriege, die man angeblich im Namen dessen führte,
den er nur aus Büchern kannte. Er weinte über die vielen Toten – getötet im Namen des Herrn über Himmel und Erde.
Verzweifelt und ausgebrannt beschloss er, die Suche aufzugeben.
Diesen Gott wollte er nicht, brauchte er nicht. Er hatte genug gehört und gesehen.
Wenn da nur diese innere Unruhe nicht gewesen wäre, diese Gewissheit, dass das Leben doch einen
Sinn haben müsse.
Erschöpft ließ er sich im Wald, an einem kleinen Bach nieder um seinen Durst zu stillen.
Als er sich hinab beugte um das frische Wasser zu trinken hörte er plötzlich eine Stimme.
„Oh Menschenskind, du suchtest an falschen Orten,
man kann mich nicht finden in Kirchen und Worten.
Ich bin in der Blumen duftendem Blüh´n,
in den Sternen am Himmel, die für alle glüh`n,
du findest mich im Sturm und im Wind,
in Licht, Luft und Sonne, Tau und Regen der rinnt.
Ich bin in der Vögelein Gesang,
im Lachen der Kinder wie Glockenklang!
Auch findest du mich bei den Ärmsten der Armen,
in jedem Menschen der noch fühlt das Erbarmen!
Auch bin ich im Baum, bis zum kleinsten Blatt,
im Saatkorn das aufgeht, um zu machen dich satt.
Auch bin ich dein Heimweh, deine Sehnsucht, dein Hoffen,
verschließe dein Herz nicht, lass es für mich offen.
Dann können wir stets miteinander reden.
wer fest an mich glaubt, nennt dies auch beten.
Einen ständigen Dialog mit dir -
liebes Menschenskind, das wünsche ich mir."
So plötzlich diese Stimme zu hören war, so schnell verstummte sie auch, während auf dem Bach ein helles Licht tanzte. In dem Suchenden machte sich ein großes Glücksgefühl breit.
Er bewunderte die Schönheit des Waldes, hörte mit Freude das Singen der Vögel und machte sich beschwingt auf den Heimweg.
Und mal ganz unter uns gefragt: „Was kann es Schöneres geben als zu erkennen, wie göttlich
unser Leben sein kann, wenn man auf seine innere Stimme hört?“
© Celine Rosenkind
19.07.2009, 13.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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