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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Mein Gedankengarten
Faschingszeit

Faschingszeit
Helau, Alaf es ist soweit
wir haben endlich Narrenzeit!
Ich kann die wirklich gut gebrauchen
denn mir tut der Schädel rauchen!!!
Das neue Jahr bracht knüppeldick
nicht grade schöne Dinge mit.
Hab mich gegrämt oft tränenreich,
mir wurden oft die Knie ganz weich.
Schreckensbilder , Leid und Not,
zeigten uns manch sinnlos Tod!
Zweifel auch in Faschingstagen,
werde alles besser ich nun ertragen?
Will Euch die Zeit nicht madig machen,
mir selbst fällt es wirklich schwer zu lachen.
Doch wünsch ich Euch für diese Tage,
viel Spaß und Freude~~~ohne Frage.
© Celine Rosenkind
07.02.2013, 12.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Irrtum
Wenn
du auch meinst
deine Seele verschlossen
zu halten,
so
verrät doch dein Blick,
der
Klang deiner Stimme
verbunden
mit Körpersprache
wie
du wirklich bist.
© Celine Rosenkind
22.11.2012, 13.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL
MUNDTOD
Als sie beschlossen
Mich Mundtod zu machen,
Starb auch mein Lachen ~
weil Frohsinn verschlossen.
Melodien tief gefroren,
Feder, Tintenfass verbannt.
Hoffend, dass ich verloren,
Vergaß man Herz und Verstand.
Dort aber habe ich weiter gesungen,
auch emsig Geschichten geschrieben.
So ist mir das Überleben gelungen,
Auch Erkenntnisse sind mir geblieben.
Heute suche ich selber die Stille,
Ziehe mich ganz in mein Sein zurück.
Kostbare Erfahrung prägte mein Wille
Wissend,dass es dort wohnt das Glück!
© Celine Rosenkind
20.11.2012, 13.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Pflichtkür...

Du hast sie gefunden
deine ganz große Liebe.
Du hast sie gefunden
die Frau mit den blond gefärbten Haaren,
obwohl du blonde Haare nicht magst.
Du hast sie gefunden
die Frau die dir alles verbietet
während SIE sich alle Freiheiten erlaubt.
Du hast sie gefunden
deine ganz große Liebe
mit Lügen, Verboten und
Heimlichkeiten ausgestattet.
Du hast sie gefunden
die Frau, die dir jeden Tag Eintopf vorsetzt,
deinen Tagesablauf gestaltet.
Ohne Widerspruch nimmst du alles hin.
Du hast sie gefunden
deine ganz große Liebe
in welcher Spontanität, Hobbys,
Freizeit und Träume-
keinen Platz mehr haben.
Du hast sie gefunden
die Frau die nun Dein Leben regiert.
Eure Dialoge — rote Rosen täglich-
Liebesschwüre zur Pflicht erklärt -
Sex nach Fahrplan zu festgesetzter Uhrzeit
und Dauer.
Du bist zum Schweigen verdammt
denn du willst sie nicht verlieren
Deine so große Liebe die du endlich gefunden hast.
Wieder einmal reden wir über SIE!
Du kaust gelangweilt an einem Strohhalm
während du stolz auf deinen Verlobungsring schaust.
©Celine Rosenkind
13.11.2012, 11.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Wortmalerei

Ich male dir Bilder, ganz ohne Farben,
Ich brauche auch keine Leinwand nicht.
Ich schenke dir Worte, musst nicht warten,
Ich schenke dir ganz einfach ein Gedicht!
Male so die Natur, in ihrer Pracht,
Male Menschen, die mir begegnet,
Male jedoch langsam, voller Bedacht,
Male bei Sonne, und wenn es regnet.
Die Menschen, die ich im Leben getroffen,
Die Hast, macht Kennenlernen oft schwer,
Die Hartnäckigkeit, sie lehrt Trauernde hoffen,
Die Freude und Liebe, füllt Herzen die leer.
Das versöhnende Wort, niemals ausgesprochen,
Das Grab ungepflegt, zeigt Lieblosigkeit,
Das empfindsame Herz, vom Kummer gebrochen,
Das Bild unvollendet, aus Mangel an Zeit.
Die Muschel, einst in den Dünen gefunden,
Die Wellen, wie sehr liebe ich dieses Blau,
Die Stundengläser, zeigen verbleibende Stunden,
Die Morgenstunde schenkt Wiesen mit Tau.
Ein Liebesbrief, noch unvollendet,
Ein Tagebuch, mit Seiten noch leer,
Ein Fisch, sich an der Angel windet,
Ein Sehnsuchtsblick, hinaus zum Meer.
Der Rabe, der nicht nur rabenschwarz,
Der schwarze Frack, im Schrank verwahrt,
Der Baum, aus seinen Wunden tropft Harz.
Der Held, sinnlos gestorben, dort aufgebahrt.
Das Gesicht des Kindes, beim Lachen geschaut,
Das schwarze Gewand, ein Zeichen vom Sterben,
Das Kleid wunderschön, trägt die glückliche Braut,
Die gesammelten Tassen, geblieben als Scherben.
Das Vögelchen, welches beim Nestbau es schwer,
Das Gänseblümchen, ohne Gefühl achtlos zertreten,
Das Kätzchen, beim Streifzug durchs Mauselochmeer,
Das Kreuz dort am Wegrand, einladend zum Beten.
Das Leben, mit all seinen Vielseitigkeiten,
Das größte Gemälde, erscheint dafür zu klein,
Das dickste Buch, mit unendlich vielen Seiten,
Das Wunder des Lebens, malt und schreibt sich allein.
© Celine Rosenkind
22.04.2012, 12.44 | PL
Still sein...
Still sein
eine Reise ins ICH
hineinhorchen
argumentieren
sich
auseinandersetzen
mit seinem Wesen.
Gefühle zulassen
Freude, Kummer, Nachdenklichkeit
Selbstkritik
Bilanz ziehen
Eine Reise ins ICH
mich selbst finden
neu entdecken
Still sein
für
eine kleine Weile
Wiederkommen
und
im Leben
neue
Wege gehen
bis
zum nächsten
Still sein!
© Celine Rosenkind
11.04.2012, 17.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Vorurteil
§§§Vor urteilen§§§
Vor urteilen Raum zu geben
heißt
vor dem eigenen Urteil
Menschen ins abseits zu drängen,
der Bequemlichkeit
den Vortritt zu lassen.
um mich
der Meinung anderer
anzuschließen!
©Celine Rosenkind
11.04.2012, 17.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Kreuze am Wegesrand
Kreuze am Wegesrand
Am Wegesrand da stehen sie
vereinzelt und in Scharen,
Kreuze liebevoll geschmückt,
für Menschen die einst waren.
Fahr ich vorbei, dann wird mir klar,
wie schnell es kann passieren,
ein winziger Moment reicht aus,
sein Leben zu verlieren.
War es das Tempo, Alkohol,
gar Lebensüberdruss oder beim
Spaziergang übersehn,
kam unverhofft der Schluss...
Wie mag der Mensch
gewesen sein
für den das Kreuz dort steht.
Hatte er Träume so wie ich,
hat gerne er gelebt?
Setzte er voll auf Risiko,
und verlor das Spiel,
jetzt steht ein Kreuz am Straßenrand
der Tod wartete am Ziel...
Die Kreuze dort am Straßenrand
sie lassen mich erschauern
nehme meinen Fuß vom Gaspedal
und im vorbeifahren lese ich
die Namen mit Bedauern!
Urheberrecht Celine Rosenkind
28.03.2012, 17.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Kunst des Lesens
wenn wir die Kunst beherrschen,
in den Gesichtern unserer Mitmenschen zu lesen.
© Celine Rosenkind

12.03.2012, 15.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das Buch unserer Zukunft

Momentan erleben wir fast täglich, wie schnell unser Erdendasein hinweg gefegt werden kann. Kriege, Hungersnot und Existensangst machen uns schwer zu schaffen.
Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Generationen vor uns, dies auch so empfunden haben.
Ein glückliches Leben, wer träumt nicht davon oder strebt es an.
In das Buch unserer Zukunft schreiben wir unsere Wünsche und Träume.
Es scheint oft, als würde eine unsichtbare Hand diese zerstören.
Wenn ich an die Gespräche mit Großvater denke, erinnere ich mich sehr gut, was er mir in meinen Kindertagen alles erzählt hat.
Auch er hatte es nicht leicht und Großmutter - damals als Frau noch eine richtige Zauberin des Hauses, auch nicht.
Beide versicherten mir, dass jede Generation der Menschheit es nie leicht gehabt hätte, und das würde sich nicht ändern
Als gute Christen nannten sie es Prüfungen.
Da war z. B. sein immer gut aufgeräumter Werkzeugschuppen welcher mit riesigen Geldscheinen tapeziert war. Seine ganzen Ersparnisse, damals für einen neuen Hof gedacht, wurden durch die Inflation wertlos. Viele seiner materiellen Träume sind unerfüllt geblieben aber er erklärte mir nicht nur mit Worten, wie unwichtig dies gewesen.
Großvater liebte die Erde mit all ihrer Schöpfung. Das sind Werte, die kann man nicht kaufen und alles auf ihr, und in ihr, ist nicht zu ersetzen.
Diese gilt es zu bewahren und zu schützen. Das hat oberste Priorität.
Um dieses Ziel zu kämpfen lohnt sich jeder Einsatz.
Ich muss an die ganzen Erzählungen denken in unserer heutigen traurigen und schweren Zeit.
Er, mein Großvater hat niemals seinen Mut verloren. Er hat die Hoffnung nie aufgegeben und sein Ziel, als glücklicher und dankbarer Mensch seine Erdenzeit zu verbringen erreicht.
Ich kann der momentanen Situation, die uns tägliche neue Schreckensnachrichten bringt, auch nichts Gutes abgewinnen aber ich hatte ein lebendiges und gutes Vorbild. Davon kann ich zehren. Das ist wie eine kleine Tankstelle in mir zusammen mit meinem Glauben an Gott Liebe.
Vielleicht können wir das , jeder auf seine Art , auch versuchen; versuchen Hoffnung und Mut zu schenken. Nicht mit oberflächlichen Worten sondern mit ganzer Seele.
Es ist wundervoll die Schönheiten der Natur in Wort und Bild festzuhalten. Schneller als man gedacht, hat man dann auch so ein Enkelkind auf dem Schoß sitzen, und kann wie mein Großvater erzählen und zeigen, erklären und seinen gefundenen Mut, samt Hoffnung weiterreichen . Dann ist man selbst eine kleine Tankstelle , im Herzen getragen in Zeiten, die nach uns kommen. Dankbar werden die Menschen sie weiterreichen und weiterreichen……
© Celine Rosenkind
07.03.2012, 18.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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