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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Winter
Wie jedes Jahr.....

Der Winter kommt, hör Sturmes brüllen
Die Sonnenstrahlen froren längst ein
Verstummt sind auch die Vogelstimmen
Glücklich ist wer ein warmes Daheim
Der Weihnachtstrubel hat längst begonnen
Bettler sitzen frieren am Straßenrand
Hoffend ein paar Cents zu bekommen
Vergeblich wartend auf gebende Hand
Schon festlich geschmückt in Lichter-Glanz
Locken die Läden zum kaufen
Manch einer kauft die Weihnachtsgans
Braucht später nicht drum raufen.
Mein größter Wunsch in diesen Zeiten
Stößt meist auf taube Ohren
Liebe mit Menschlichkeit sollte uns leiten
Für Menschen die alles verloren!
© Celine Rosenkind
10.11.2012, 14.04 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
November
Solchen Monat muss man loben:
Keiner kann wie dieser toben,
Keiner so verdrießlich sein
Und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
Keiner so mit Sturmwind kraulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist 'ne wahre Pracht.
Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
Wie sie tanzen in dem Wind
Und so ganz verloren sind?
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
Und sie durcheinander wirbelt
Und sie hetzt ohn' Unterlass:
Ja, das ist Novemberspaß!
Und die Scheiben, wie sie rinnen!
Und die Wolken, wie sie spinnen
Ihren feuchten Himmelstau
Hier und ewig, trüb und grau!
Auf dem Dach die Regentropfen,
Wie sie pochen, wie sie klopfen!
Schimmernd hängt's an jedem Zweig,
Einer dicken Träne gleich.
O, wie ist der Mann zu loben,
Der solch' unvernünftiges Toben
Schon im Voraus hat bedacht
Und die Häuser hohl gemacht!
So, dass wir im Trocknen hausen
Und mit stillvergnügtem Grausen
Und in wohl geborgner Ruh
Solchem Greuel schauen zu!
© Heinrich Seidel
07.11.2012, 18.43 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Nebelzauber
Wenn
die Welt da draußen im Grau versinkt
in kahlen Bäumen kein Vogel mehr singt
packe ich meine Traurigkeit ein und
trage sie ganz tief in den Wald hinein
Dort
wiegen sich die Nebelfrauen
sanft im Reigen anmutig ihr Tanz
zu fein Melodien im Morgengrauen
winden aus welkem Laub manchen Kranz
Gebannt
schau ich zu diesem Winterfeste
bin fasziniert jeden Winter auf`s neu
hänge Schwermut und Trauer in kahle Äste
während ich mich auf den Frühling freu
So
hat ein jedes Ding zwei Seiten
ja auch die graue Winterzeit
hilft neuem Leben Weg bereiten
begräbt vergangenes Weh und Leid
© Celine Rosenkind
07.11.2012, 18.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Novembernebel

Novembernebel
Nebelschwaden durchziehen das Land
Verhüllen was müde mit seidenen Decken,
Verbergen sorgfältig wie von Zauberhand
Die Wiesen, den Wald, die dichten Hecken.
Der Wintersturm säuselt ein Schlaflied dazu
Bald wird auch fallen der erste Schnee,
Sanft deckt er dann alles was schlafen will zu
Eine Decke aus Eis gibt’s für Bäche und See.
In dieser Zeit,glaubt nur,es ist nicht übertrieben
Wird in der Stille manch Wunder vollbracht,
Dann werden die schönsten Märchen geschrieben
Ob am warmen Kamin oder sternklarer Nacht.
Drum liebe ich so die Nebelschwaden
Weil romantisch die Winterzeit sie gestalten,
Von ihnen lasse ich mich gerne einladen
Genieße den Winter ganz ohne zu klagen!
© Celine Rosenkind
06.11.2012, 17.44 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Novembergefühle
Novembergefühle
Willkommen heiße ich dich
mit deinem Grau,
deiner Schwermut,
der Zeit des Nachdenkens.
Ohne dich gäbe es
keinen Frühling,
keinen Sommer und
keinen richtigen Winter.
Ein Wegbereiter bist du,
die Zeit der großen Gefühle
in welcher du uns vorbereitest,
auf Schönheit und Freude.
Gäbe es dich nicht,
würden wir nie innehalten
um einmal nachzudenken;
begreifen, dass nichts
selbstverständlich ist im Leben.
Wohltuende Ruhe
verbreitest du mit deiner Stille,
den kahlen Bäumen,
den regenverhangenen Wolken.
Auf das Jahr zurückschauend,
ermöglichst du mir meine Fehler zu sehen,
mit dem Herzen zu erkennen,
um neu anzufangen.
Ohne dich und diese Traurigkeit
wüsste ich das Glück nicht zu schätzen!
Aus Selbstverständlichkeit
wird Stillstand - Tod -
sich nicht mehr neu zu entfalten.
Zu glauben perfekt zu sein,
bedeutet aufhören zu wachsen!
Wer dich richtig zu deuten vermag,
wird diese Gefühle verstehen,
deine alten knorrigen Hände nehmen
um gestärkt zu neuen Ufern aufzubrechen.
Novembergefühle
Zeit der inneren Lese,
Chance das Leben neu zu entdecken.
Urheberrecht Celine Rosenkind
12.11.2010, 17.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zwiesprache mit dem Winter
Nun hast Du wieder Einzug gehalten
auf unserer Erde.
Hast über Nacht mit Deinem weißen Gewand
alles zugedeckt mit einer dicken Schneedecke,
damit er beginnen kann, der erholsame und lange
Schlaf der Natur.
Weist Du eigentlich, dass Du für mich die zärtlichste
und sensibelste aller Jahreszeiten bist?
Gerade so, wie auch wir Menschen eigentlich sein sollten.
Nichts was Du tust, geschieht ohne Ankündigung.
Eisige Winde und frostige Erde sind Deine Boten !
So kann man sich vorbereiten, auf deine Ankunft.
Berechenbar bist Du und zuverlässig,
was uns Menschen oft fehlt.
Du bist wie das Alter in unserem Menschenleben,
nicht nur durch die weiße Farbe, nein auch durch
die Weisheit mit der Du Deine Aufgaben erledigst.
All jenes das Ergebnis wundervoller sich abwechselnder Jahreszeiten,
bei uns Menschen Lebensabschnitte genannt.
Weiß ist auch die Farbe bei uns Menschen in diesem
Abschnitt unseres Lebens gepaart mit Erfahrungen
die wir sammeln konnten, so wir es denn genutzt haben, in
Zeiten, die wir ähnlich Frühling, Sommer und Herbst durchlaufen.
Du bist ein Vorbild an Romantik und dieser melodischen Stille
die Du verbreitest. Schaffst es niemals langweilig zu sein.
Wir Menschen geben uns im Alter oft traurig unseren Erinnerungen hin-
sind lustlos, mutlos und launisch.
Warten auf den großen Schlaf der uns von der Bürde des Lebens befreien soll.
Du dagegen spielst mit tanzenden Schneeflocken, malst die herrlichsten Bilder
an Fensterscheiben, bist ein Vorbild an Kreativität und Lebendigkeit.
Es gelingt Dir sogar wärmende Sonnenstrahlen zu schicken, alles in Silberglanz
zu tauchen.
So erreichst Du immer wieder, uns auch Deine Unannehmlichkeiten als
etwas Schönes zu vermitteln.
Aus all diesen Gründen bist Du für mich ein Vorbild
weil ich in meinem Lebenswinter so sein will wie Du:
„Immer für eine Überraschung gut und fähig kleine Sternchen
in Augen zu zaubern.“
Wenn ich nur ein wenig von dem erreiche was ich mir zum Ziel
gesetzt, dann werde ich mich freuen auf die Zeit danach…
Urheberrecht Celine Rosenkind
04.11.2009, 18.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Winterwolken
vom Wind zart getragen
wattebauschähnlich
wechselnde Farbe weiß grau schneebeladen
und doch
die Wintersonne durchlassend
ziehen sie gemächlich
fast schwer fällig über
kahlen Bäumen die nicht tot
Gewässern die sanft vor sich hin plätschern
rauchenden Schornsteinen die Wärme kündend
dunklen Russ in klare kalte Luft schleudern
Herab schauend auf eine Erde
die sich vorbereitet auf den großen Schlaf
und doch vermitteln hell erleuchtete Fenster
dass da Freude ist
Geborgenheit und Zuversicht
Winterwolken
vom Wind zart getragen
was sie wohl alles sehen auf ihrer weiten Reise
durch diese Jahreszeit
Verträumt schaue ich ihnen nach
schicke Wünsche Grüße und Gebete mit
und Licht
für Jene um die es dunkel geworden ist
Wenn ich nur ein wenig mehr tun könnte...
© Celine Rosenkind
04.11.2009, 18.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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