Mein Wortkarussell

Wortkarussell - DesignBlog

Die Montagsfrage 1



Das ist nicht schwer zu beantworten... Kaufst oder leihst du Bücher lieber?

Ich bin eine totaler absoluter Bücherwurm.
Überall wo es Bücher zu kaufen gibt muss ich schauen, blättern, kaufen und auch ausleihen.
Bücher gehören seit ich lesen kann zu meinen besten Freunden.
Ich liebe den Geruch des bedruckten Papiers, das Geräusch wenn ich eine Seite umblättere.
Lasse mich ganz gefangen nehmen, kann abtauchen, verreisen und genieße es wenn meine Gefühle Purzelbäume schlagen.
Ich liebe diese Antikstände auf den Flohmärkten, stöbere als "Schreibfederchen" in den Buchwelten bei e-Bay, und Amazon hat bestimmt
schon ein kleines Vermögen an mir verdient.

Kurz gesagt, ich bin auf allen Ebenen daheim. Kaufe gerneaber leihe mir Bücher auch gerne aus.

Aber einen Herzschlag sollten sie schon haben denn ohne, sind sie nur bedrucktes Papier...

Herzlichst

Nickname 11.05.2015, 18.41| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Aktionen im Netz | Tags: Buchfresserchen, Montagsfrage,

Das große Treffen



Es war wirklich nicht mehr zu übersehen. Die Gefühle: sie wurden weniger. Zügig hatte ihre Zahl und gewaltig ihr Einfluss in den letzten Jahren abgenommen. So wurde beschlossen, eine Versammlung abzuhalten, um die Lage zu besprechen. Landeinwärts, landabwärts verbreitete sich die Nachricht, dass es ein Treffen geben sollte, schnell. Und so strömte in jener Nacht ein ganzes Heer von Gefühlen zum Versammlungsort, das sich unterdrückt, verdrängt, überspielt, versteckt, abgewiesen, ausgenutzt und auch diskriminiert fühlte.

Es soll an dieser Stelle einmal erwähnt werden, dass es grundsätzlich zwei Arten von Gefühlen gibt. Sicher höre ich jetzt so manchen sagen, „gute und schlechte!“ So wird es auch oft dargestellt und ich meine, dass diese Bewertung und Einordnung einmal eines der Themen auf der Tagung der Gefühle sein sollte. Richtig ist, dass es zwei Arten gibt. Jedoch nicht nur „gut und schlecht“ bilden den Unterschied, sondern „echt und unecht!“

Die Versammlung zu der in jener Nacht die Gefühle zusammenströmten, war ein Treffen der echten Gefühle, kurz die „Echten“ genannt. Ihre Aufgabe und Wirkung besteht darin, den Menschen wirklich lebendig sein zu lassen. Wenn ein Mensch seine echten Gefühle kennt, akzeptiert und den Mut hat, zu ihnen zu stehen, damit leben zu können, fühlt er sich stabil, wohl und gut. Das ist nicht misszuverstehen: Es gibt durchaus Konflikte in solch einem Leben.

In jüngster Vergangenheit breiteten sich ganz massiv „die Unechten" aus und schienen immer mehr Anklang zu finden, also die Gefühle die eigentlich nur Ersatz für die Echten waren.

Natürlich waren an diesem Abend der Echten, auch Spione von der anderen Seite vertreten: Sie sollten Informationen sammeln, um so gegebenenfalls Maßnahmen der Gesellschaft der Echten rechtzeitig unterwandern zu können. Für einen Unechten war es eine Leichtigkeit, sich unter die Echten zu mischen, da die Ersatzgefühle Meister in der Fähigkeit sind, als echt daher zukommen.

Doch nun wollen wir einmal hören, was es auf der Versammlung zu besprechen gab.

Eines der Echten eröffnete den Abend. "Liebe Mitgefühle! Kaum einem von uns ist es entgangen, dass wir, die echten Gefühle, immer weniger mit den Menschen zusammenkommen, angenommen werden und wirken können. Die Unechten, dieses scheinheilige Gesindel, dagegen sind gut im Geschäft. Sie mussten sich sogar dringend vermehren, um den Bedarf decken zu können. Auch haben sie äußerst erfolgreich eine Kampagne gegen diejenigen von uns durchgebracht, die nicht angenehm erscheinen und deshalb oft als negativ abgetan werden. Da werden mir die Geschwister Wut und Ärger, das Selbstvertrauen, der Ehrgeiz ebenso wie die Trauer, die Angst und Furcht und viele andere zustimmen; eben all jene, die angeblich nicht mehr gesellschaftsfähig und >angebracht< sind.

Lasst uns gemeinsam überlegen, ob wir etwas tun können, damit die Menschen tiefer fühlen, uns akzeptieren und dadurch auch selbst echter werden."

Es wurde eine lange Nacht.

Nach diesen einleitenden Worten meldete sich ein Gefühl zu Wort, groß und mächtig von Statur, jedoch verhärmt und verunsichert in der Ausstrahlung. "Ich bin Stellvertreter für die Wut. Wie unser liebes Mitgefühl einleitend ganz richtig sagte haben wir Wutgefühle immer weniger Gelegenheit, zum Ausbruch zu kommen. Wir können, ebenso wie der Ärger, den Menschen noch so sehr quälen, bedrängen- oftmals kommen wir damit nicht durch. Überall hört man auch, der Mensch soll sich im >Griff haben<, sich >zusammenreißen<, nur keine >Blöße< zeigen usw.."

Hier gab es zustimmendes Gemurmel und Applaus, denn die Wut hatte einen sehr wichtigen Punkt angesprochen, der fast allen Gefühlen Schwierigkeiten machte.

Durch die allgemeine Zustimmung sichtlich ermuntert setzte die Wut ihre Rede fort: "Meine Konkurrenten Zerstreuung, Unehrlichkeit, Heuchelei und wie sie alle heißen machen mir schwer zu schaffen.

Aber besonders besorgt bin ich darüber, dass ich unsere aller härtesten Gegner immer häufiger antreffe..." - Hier machte die Wut, deren Rede immer flammender wurde, eine Pause. - "Immer mehr begegne ich bei den Menschen der Angst, mit all ihren Varianten im Schlepptau, von der Feigheit über die Ungerechtigkeit bis hin zur Selbstaufgabe und Resignation.

Wenn ich auch noch so heftig tobe, so gelingt es den Menschen doch erstaunlich oft, mich zu unterdrücken und weg zustecken. Und es würde euch schaudern, wüsstet ihr, wie viele darauf auch noch sooo stolz sind..."

„Stolz sind! Das glaubst du doch wohl nicht wirklich! Meine liebe Wut, wenn ich auch all deinen bisherigen Ausführungen zustimmen kann, hier muss ich einhaken“, meldete sich hoch erhobenen Hauptes ein Vertreter des Stolzes. „Wir wissen wohl alle, dass es sich hier um den falschen Stolz handelt, der von den Unechten so eifrig angepriesen wird. Wirklichen Stolz kennen doch nur die wenigsten.“

„Sicher, da muss ich dir zustimmen“, räumte die Wut ein. „Ich habe mich etwas ungenau ausgedrückt. Auch mir ist lange kein Mensch mehr begegnet, der wirklich stolz war. Wie ich schon sagte, sind die meisten angepasst.“

Und so fuhr die Wut fort, „das Ärgste ist, ich bin sicher, dass die meisten Menschen so weit von ihren echten Gefühlen entfernt sind, sich gare nicht wohl fühlen.“

"Da kann ich nur zustimmen, leider..." meldete sich ein sehr zart und zerbrechlich anmutendes Gefühl zu Wort. "Ich bin die Liebe" sprach es, "und wenn ich euch erzähle, was die Menschen mir, und damit sich selbst antun, wird noch deutlicher, wie schlimm und bedenklich die Situation ist. Fast immer wenn ich auftauche, ist das ja - das wird hier niemand abstreiten - ein erfreuliches Erlebnis. Wie oft werde ich herbeigesehnt, gewünscht und sogar besungen. Aber bald schon - oft stehe ich fassungslos davor, wie schnell gibt es Probleme, - Probleme, die daraus entstehen, dass die meisten Menschen mich gar nicht richtig verstehen.

Liebe verspüren heißt für viele, Ansprüche stellen zu können, den anderen zu formen und lenken zu wollen, ihm Vorschriften machen zu können uws.. Na ja ihr kennt das ja alle. Es gibt Tausende von Varianten, die die Menschen erfinden um sich zu quälen. Und so fühle ich mich manchmal machtlos und gerupft durch die Eifersucht und die daraus entspringende Unehrlichkeit und Intrige. Diese Scheingefühle haben die Unechten ja nur zu gut eingeführt."

Die Stellvertreterin der Liebe machte eine Pause und tat einen tiefen Seufzer. "Ihr könnt bestimmt nachfühlen, wie mir zumute ist, wenn ich bei zwei Menschen erwacht bin und wenn sie mich dann- nach den Phasen der Eifersucht, der Gewöhnung, der Unehrlichkeit und Feigheit - zerstören. Und sollten sie sich abfinden, dann fristen sie ihr Leben in Anpassung und Selbstaufgabe nebeneinander her vor dem Fernsehgerät, oft angefüllt mit Alkohol und Tabletten oder anderen Drogen.

"Meine liebe Liebe", sagte da eine leise, aber doch auffallend feste Stimme, "du sprichst bei diesen Menschen von >sich abgefunden haben< und von >Selbstaufgabe<. Wenn dem wirklich so wäre, dann wäre das ja nicht so schlimm, aber im allgemeinen herrschen auch hier die Unechten. Es handelt sich um die Resignation und die Lüge.

Was den Alkohol, die Tabletten und all den anderen Ersatz betrifft, gebe ich dir natürlich recht", seufzte die Demut. „Wie sollten sie es denn auch sonst ausschalten“, warf die Enttäuschung ein. „Ihr glaubt kaum, wie oft wir, gerade wir. Die Enttäuschung, der Schmerz, die Trauer und die Wut, durch diese Mittelchen verdrängt werden sollen!“

„Und dann glauben die Menschen auch noch, sie hätten mich erreicht“, maulte die Zufriedenheit. „Nichts haben sie erreicht, außer billigem Ersatz und Selbstbetrug“, fügte sie unzufrieden hinzu.

So ging es die ganze Nacht hindurch. Die Spitzel von der Gegenseite machten sich eifrig Notizen.

Der Egoismus beschwerte sich lang und eindringlich über die Diskriminierung, die ihm seit langem widerfuhr: "Wenn die Menschen aus lauter Angst vor mir nur noch sich anpassen, gegen sich leben und dann zwangsweise hinterhältig und intrigant werden, kann ihnen das ja letztendlich einfach nicht gut tun. Wie oft stehe ich dem hilflos gegenüber." endete er schließlich leise.

Die Zuneigung, die Verantwortung, die Geborgenheit, der Hass, die Neugier und der Ekel, sie alle meldeten sich zu Wort. Nur noch die lange Rede des Selbstvertrauens will ich wiedergeben. Was die anderen zu berichten hatten, wissen wir eigentlich alle selbst: Wir wissen es, wenn wir ganz ehrlich zu uns sind.

Der Stellvertreter des Selbstvertrauens war der vorletzte Redner. „Liebe versammelte Gefühlswelt“, begann er vorsichtig. „Es soll keine Protzerei sein, aber ihr wisst alle, welchen Stellenwert ich in unserer Welt und bei den Menschen habe. Oftmals bedarf es erst meiner, damit andere Gefühle eine echte Basis, eine Chance haben – und der Mensch auch.“

Hier gab es wieder einmal Zustimmung. Das Selbstvertrauen, seines Standes gerecht werdend, brauchte diese zwar nicht, freute sich aber doch darüber und fuhr fort: „Weil ich und alle meine Kollegen aber so wichtig sind, begegnet uns ein relativ neues Problem: Die Gegenseite hat uns zu einem Modewort kreiert. Das hat ausgesprochen fatale Folgen. Wir wissen alle, dass viele Menschen, um uns als Gefühl aufzubauen, manchmal Hilfe von anderen brauchen. Das ist sehr ernst zu nehmen. Seit aber die Unechten es geradezu modern gemacht haben, Selbstvertrauen zu üben, Selbstverwirklichung zu suchen, Selbstbehauptung zu trainieren oder wie immer sie das nennen und verpacken, gibt es ein solches Überangebot an angeblichen Wegen zum „Seelenheil“ und ein solches Durcheinander, dass die Menschen überhaupt nicht mehr Bescheid wissen und vom echten Selbstvertrauen sehr weit entfernt sind oder ihnen manchmal der letzte Rest geraubt wird.

Die Unechten verdienen daran sehr gut und stellen einfach alle wirklichen echten Bemühungen, Selbstvertrauen zu erlangen, als veraltet hin.

Es ist sogar soweit gekommen, dass Menschen, die wirklich Hilfe suchen (Hilfe brauchen ja noch viel mehr), sich verunsichern lassen und nun auch bald meinen, Selbstvertrauen könne man ihnen einsetzen wie einen Herzschrittmacher oder wie Zahnersatz einbauen oder aufkleben wie ein ABC-Pflaster.

Und schon sind diese Menschen wieder da, wo sie schon einmal gescheitert sind, sie legen die Verantwortung für ihr Wohlbefinden in andere Hände ... und wo, bitte, bleibe ich da!?“ schloss das Selbstvertrauen.

Wie schon gesagt, es wurde eine lange Nacht

Die Gefühle, so unterschiedlich sie auch sind, kamen am Ende überein, dass sie es auf gar keinen Fall noch einmal riskieren wollten, die Menschen für eine Nacht zu verlassen, um weitere Versammlungen abzuhalten.

Wie Beobachter berichteten war zuviel in dieser Nacht passiert, als die Menschen einmal ohne echte Gefühle waren. Gott sei Dank war es nur eine Nacht, aber die Verantwortung trat ganz entschieden dafür ein, dass ein weiteres Treffen ein zu großes Risiko sei, weil die Menschen damit völlig von den Gefühlen verlassen seien. Angst und Furcht malten darauf beeindruckend aus, was hätte geschehen können, hätte dieses Treffen tagsüber stattgefunden.

Somit hatte die Hoffnung das Schlusswort. "Wenn wir Echten uns nur in der Nacht wegstehlen können und uns sicher sind, es gäbe eine Katastrophe, wären wir einen Tag nicht da, dann können wir sicher davon ausgehen, dass die Unechten uns zwar kurzfristig ersetzten können, auf Dauer aber nie. Dazu sind wir zu tief im Menschen verwurzelt.

Wir Echten gehören einfach zum Menschen und in diese Welt. Wir sind nicht unter den Tisch zu diskutieren, und wir müssen uns verstärkt durchsetzen, bei den Menschen konsequent bemerkbar machen, damit sie aufwachen und ihre Chancen wahrnehmen.

Manchmal wird es ihnen wehtun, und sie werden lange brauchen, bis sie uns wieder zulassen und unseren Wert erkennen, und sie werden zu kämpfen haben mit denen, die länger schlafen und sich den Unechten hingeben. Aber ich bin mir sicher, das wir letztendlich den Sieg davontragen." so endete die Hoffnung.

Sie erhielt Beifall, wenn auch nur geteilten. Und ebenso geteilt war die Stimmung, als die langsam auseinander strömten. Der Morgen graute. Viele waren sich nicht sicher, ob sie sich durchsetzen können, weil die Konkurrenz durch die Unechten sehr groß war. Andere vertrauten auf ihre Ursprünglichkeit, die einfach Gültigkeit hat.

Einig jedoch waren sie sich, dass sie als Gefühle dem Menschen zwar beistehen können, dass sie aber nicht allein für ihn und sein Wohlbefinden verantwortlich waren. Das ist der Mensch mit seinem Verstand im gleichen Maße. Und gerade auch dieser Verstand ist ein ernstzunehmender Gegner, wenngleich er ursprünglich als Partner der Gefühle gedacht ist. Die Unechten gehen jedoch in der Regel über den Verstand. Sie hatten das Denken des Menschen schon zum Teil erobert, was ein weiteres Hindernis für die Gefühlswelt darstellte.

Die Gefühle trennten sich mit dem festen Vorsatz, sich weiterhin in den Menschen bemerkbar zu machen und niemals aufzugeben.

Hast du es auch schon gespürt?

Der Verfasser ist unbekannt

Nickname 10.05.2015, 14.59| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: gelesene, gefundene Perlen

Gleichberechtigung



Gleichberechtigung

Von unserem Hund will ich berichten
er ist so süß, ich hab ihn lieb
was ich erlebt will ich verdichten
drum lest das Werk was ich einst schrieb.

Fröhlich begann ich mein Tagewerk zu vollbringen
wie immer mit Humor , Gesang und frohem Mut
so kann man trister Hausarbeit was schönes abgewinnen,
weil man dann alles noch viel lieber tut.

Ich war fast fertig, wollte Kaffeepause machen
die hat ich mir verdient, so dachte ich es mir,
ein Blick in Brunos Augen brachte mich zum lachen,
er ist ja auch so putzig dieses liebe Tier.

 Spürte  ein Bedürfnis welches  jeder wohl kennt,
da hilft nur eins, man muss zum Badezimmer traben,
unser Bruno mit zu diesem Ort dann rennt,
kann das Alleinsein ohne mich halt nicht ertragen.

Und als ich dann auf diesem Örtchen weilte
um es erleichtert wieder zu verlassen,
sah fassungslos ich zu wie Bruno mich anpeilte,
was dann geschah das konnte ich kaum fassen!

Mühsam hob er  das Beinchen so kurz
die weißen Kacheln in seinem Visier,
frech strullerte er los - es war ihm ganz schnurz
stolz sagte sein Blick;"jetzt ist es auch mein Revier!"

©Celine Rosenkind

Nickname 10.05.2015, 14.34| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Den Tieren gewidmet | Tags: Bruno, Seelen auf vier Pfoten,

Es ist unsere Bestimmung...



"Jeder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten !
Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht,
dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist,
über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht.
Wir fragen uns, wer ich bin, mich brillant,
großartig, talentiert, phantastisch zu nennen ?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes,
der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere."
...sagte einst Nelson Mandela

Nickname 10.05.2015, 11.05| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonnenstrahlen für den Tag | Tags: Morgengruß8

Zum Muttertag



Schon lange ist er überholt
der Tag wo man ihr Achtung zollt,
der Tag wo man ihr schenkt Pralinen,
weil sie als Mutter brav tat dienen.

Denn man ist Hipp und auch modern,
erloschen ist der Glanz samt  Stern,
man schaffts mit links tönen die Jungen
weil es doch ihnen auch  gelungen.

Nur etwas sollte man bedenken
die Kita kann nicht alles lenken,
auch schafften neue Schulsysteme
Eltern und Kind arge Probleme.

Dann ist die Großmutter gefragt
denn sie hilft gerne aus mit Rat,
und auch den Opa wird man brauchen
wenn Enkelkind beginnt  zu rauchen.

So könnt man lange diskutieren,
würde dabei viel Zeit verlieren
sollte man beim Blumen schenken
dies alles nicht einmal bedenken ?
 
Dann wird man nicht als Last empfinden
den Strauß für diesen  Tag zu binden
und man wünscht froh weil man es mag,
nen wunderschönen Muttertag !

© Celine Rosenkind 2015

Nickname 09.05.2015, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: In Lyrik und Reime gepackt | Tags: Muttertag

Nicht nur am Muttertag...



Unvergessen

Unter grünem Blättermeer seh ich sie Verbleichen
Schwarz ist der Stein, den schlichte Lettern tragen,
Lese eure Namen;  tief im Herzen tausend Fragen~
In meinen Träumen aber kann ich euch erreichen.

Dort kann ich euch begegnen, mit euch sprechen,
Schau in Gesichter und in Mimik die ich oft gelesen,
Noch ungeboren, seid ihr um mich besorgt gewesen,
Als man mich weg nahm, mussten eure Herzen brechen.

Ich denk so oft an euch, sehne mich zurück in jene Zeit,
In jene Kindheitstage, die ich konnt bei euch verbringen.
Ihr brachtet mir das Beten bei, das Lesen und das Singen
Wenn undankbar ich war, glaubt mir ich habe es bereut.

Lasst uns im Leben nicht am Grab die Blumen schenken,
Ein Herzesswunsch von euch, den ich hab umgesetzt im Leben,
Auch hab verstanden ich, wie schön auf Nehmen reichlich Geben
Was ihr mich lehrtet wird mein Leben stets in rechte Bahnen lenken!

© Celine Rosenkind

Nickname 09.05.2015, 11.41| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Bahnhofstraße 41 | Tags: Muttertag, Erinnerung, Kindheit,

So schafft man es bestimmt....



Wer Menschen
froh machen will,
muss Freude in sich haben Wer Wärme in die Welt bringen will,
muss Feuer in sich tragen.
Wer Menschen helfen will, muss von Liebe
erfüllt sein. Wer Frieden auf Erden schaffen will,
muss Frieden im Herzen gefunden haben.
© Phil Bosmans

Nickname 09.05.2015, 10.53| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sonnenstrahlen für den Tag | Tags: Morgengruß7

Die Macht des gesprochenen Wortes....



Die Macht des gesprochenen Wortes wird oft unterschätzt.
Ein inniges Lob auszusprechen fällt manch einem Menschen schwerer als jene Worte
die wütend und zornig den Mund verlassen.
Damit verleihen sie dem Negativen meist eine verheerende Macht.
Werden zur zerstörenden Kraft welche Menschen auf beiden Seiten nur unglücklich machen kann.
Wie schön aber ist es wenn man aus all den Eigenschaften seiner Mitmenschen das Positive, das Wertvolle und Gute versucht zu sehen.
Das Positive zu erkennen und es zu loben  bringt Zufriedenheit, Glück und Erfolg  für Sender und Empfänger des gesprochenen Wortes.
So verleiht man dem Guten Kraft, weckt es auf, möge es auch in noch so kleiner Form vorhanden sein.
Dies ist der Prozess des „Wache-Stehens an der Tür seiner Gedanken“.
Anfangs ist es nicht leicht aber sehr lohnend wenn es immer öfter geschieht
um schließlich eine liebe Gewohnheit zu werden.
©Celine Rosenkind 2015

Nickname 08.05.2015, 10.54| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sonnenstrahlen für den Tag | Tags: Morgengruß6

Du allein



Du allein darfst und kannst entscheiden was in deinem Herzen Heimat nehmen darf.
In deinem Herzen lässt sich sowohl ein Himmel als auch eine Hölle einrichten.
Beides ist möglich und geschieht oft ganz unbemerkt.
Deshalb stehe Wache an der Tür deiner Gedanken damit nicht ungebetene Gäste
aufgebautes Glück und Harmonie zerstören.
 © Celine Rosenkind 2015

Nickname 07.05.2015, 08.24| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonnenstrahlen für den Tag | Tags: Morgengruß5

Maizauber



Wie ist die Welt doch wunderschön,
liegt bunt in schillernd Blütenmeer,
da will mein Aug nicht satt sich sehen,
der Monat Mai gefällt mir sehr.

Sein Einzug lautstark unterstützt
mit Vogelsang gleich Symphonie,
plus Sonnenstrahlen  gut gemixt,
erstrahlt sein Grün voll Harmonie.

Wollt ich den Maizauber beschreiben
tät ich mich schwer, fänd Worte nicht,
auch würd ich, will nicht übertreiben,
ihm widmen mehr als ein Gedicht!

©Celine Rosenkind Mai 2015

Nickname 01.05.2015, 11.31| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frühling

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