Mein Wortkarussell

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Advent und Weihnacht

Mein Weihnachtslied




Als in dunkler Nacht
(mein Text zur Weihnachtsmusik von Dietmar Well)

Als in dunkler  Nacht der Heiland kam zur Welt,
stand ein kleiner Stern allein am Himmelszelt.
Mit Gottes Liebe strahlte er so weit, so weit
um zu verkünden, nun ist es Weihnachtszeit!

Weihnacht das heißt Hoffnung, Licht und Neubeginn,
Freude zu verschenken gibt dem Leben Sinn.
Freude schenken, über Grenzen weit, so weit
um zu verkünden, nun ist es Weihnachtszeit!

Lasst uns Kerzen werden in der Dunkelheit,
Brot zusammen teilen lindert Not und Leid.
Liebe schenken, über Grenzen so weit, so weit
um zu verkünden, nun ist es Weihnachtszeit!

Wir sind alle Kinder von dem gleichen Herrn,
egal wie du ihn nennen magst er hat dich gern.
Frieden schenken, über Grenzen so weit, so weit
um zu verkünden, nun ist es Weihnachtszeit!

Als in dunkler Nacht der Heiland kam zur Welt,
stand ein kleiner Stern allein am Himmelszelt.
Lasst uns strahlen, über Grenzen so weit, so weit
wir sind alle Brüder, nicht nur zur Weihnachtszeit!

Urheberrecht Celine Rosenkind


Nickname 08.12.2017, 17.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mein erster Weihnachtsbummel heute


Ich komme gerade vom Stadtbummel heim
alles geschmückt schon für Weihnachten fein,
doch rechte Stimmung will nicht aufkommen
irgend wie fühl ich mich so traurig beklommen.

In den Gesichtern der hastenden Menschen
sah ich keine Freud, kein Augen glänzen.
Die Stimmung gedrückt wie das Himmels grau
so hab es es gesehen und ich schaue genau!

Die Freude auf Weihnacht wo ist sie geblieben
konnte Terror samt Angst sie wirklich besiegen?
Ich denk mir so stark kann auch das Böse nicht sein
und will mich wie immer aufs Weihnachtsfest freun!

©Celine Rosenkind

Nickname 24.11.2017, 17.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Auch das Leuchten will gelernt sein...



Beim Weihnachtsputz ist es geschehen was ich Euch berichten möchte...
Ich habe natürlich wie jedes Jahr dicke rote Kerzen für unsere Weihnachtsdekoration gekauft, und erledigte beschwingt, noch ein wenig alles, was man Weihnachtsputz nennt.
Auch unsere Wohnzimmerschrankwand war ein Opfer der Begierde meines Staubtuches.
Während ich sie liebevoll mit Politur bearbeitete kam ich an unserem so genannten „Kramfach“ vorbei. Hier sollen eigentlich nur Gläser und kleine Süßigkeiten gelagert sein und genau das wollte ich überprüfen. Ich öffnete also die Klappe des Fachs und erkannte, dass es einer kleinen Aufräumarbeit bedurfte, um die Ordnung wiederherzustellen. Was sich da alles angesammelt hatte... Ganz hinten in einer Ecke fand ich unsere Advent- Kerzen vom letzten Jahr. Nur halb abgebrannt, übereinander gestapelt, schienen sie mich vorwurfsvoll anzuschauen. Ich nahm sie heraus, stellte sie nebeneinander und mir war, als würde ich sie reden hören. Sie waren nur halb abgebrannt! Waren sie deshalb nicht gut genug in unserer Weihnachtsdekoration einen Platz zu finden fragte ich mich. Während ich sie von dem feinen Staub befreite, der sich im Lauf des Jahres über sie gelegt hatte, begannen meine Gedanken an zu kreisen. Ich erkannte mich in ihnen wieder. Sie taten mir unendlich leid und ich spürte diesen tiefen Schmerz, der mir oft mein Leben grau und nutzlos vorkommen lässt.
Auch ich stehe doch erst in der Mitte meines Lebens und bin bereits wie diese Kerzen aussortiert und in ein Fach gesteckt. Mein Docht gleicht dem ihren. Noch gut genug um Wärme und Licht zu verschenken. Botschaft zu verkünden, dass das Leben lebenswert, hell und schön sein kann. Durchlebte Erfahrungen haben mich klüger und weiser werden lassen.
Unendlich viel habe ich noch zu geben~~~so wie diese Adventskerzen, erst halb abgebrannt und ausgemustert. Welch eine Kostbarkeit ist diese Erkenntnis.
Ich habe sie alle vier angezündet, und ob Ihr es glaubt oder nicht, sie leuchten viel heller, intensiver und wärmer als die neu gekauften. Das macht die Erfahrung nicht wahr? Sie haben ja schließlich dass Leuchten auch lernen müssen, und sind noch lange nicht unbrauchbar.
So wie ich denke ich mir, und lächle bei diesen Gedanken.
©Celine Rosenkind

Nickname 10.12.2016, 15.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Als die Weihnachtsglocken schwiegen...



In einer großen, schönen Stadt
gab es an Kirchen reichlich viel,
nur hatten die Glocken das Läuten satt,
weil ihnen vieles nicht mehr gefiel.

So wie es Reichtum gab und Tand
wohnte auch Elend hier und Not,
die Reichen reagierten mit Unverstand
teilten nicht einmal ein Stückchen Brot !

So kam der Winter mit Schnee und Eis
die Vorweihnachtszeit war angebrochen,
die Kirchen waren geschmückt und geheizt
manch Bettler wäre gern dort untergekrochen.

Die Türen jedoch wurden nur aufgemacht,

Wenn die Reichen zum Beten sich trafen,
den Armen wurde in der Predigt gedacht
„oh Herrgott gib Ihnen ein Plätzchen zum Schlafen!“

Die Glocken hörten die Heuchelei sie wussten,
wie leicht man kann schwören,
denn kaum war der Gottesdienst vorbei,
wollte niemand das Jammern erhören.

Vor dem Verriegeln der Kirchentür
kam ein Mann mit eiligen Schritten,
auf die Frage "wohnt unser Herrgott hier,"
drehte der Pastor ihm achtlos den Rücken.

Nun beschlossen die Glocken zu schweigen
wenn Christen zum Beten sich trafen,
es war ihre Art Solidarität zu zeigen,
weil mit Nichtachtung man niemand darf strafen

So kam es, dass zur Weihnachtszeit
die Glocken blieben stumm in der großen Stadt,
den Herrgott hat das mächtig gefreut~~~
nur schade, dass der Christ nichts dazu gelernt hat

© Celine Rosenkind

Nickname 10.12.2016, 14.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein Wunder im Advent...



Es geschah an einem Sonntag mitten im Advent.
Auf unserer Einkaufstour entdeckten wir das kleine gelbe Zettelchen.
Flohmarkt im Nachbardorf und das wie gesagt, am Adventssonntag.

Ich witterte die Chance, vielleicht noch ein paar seltene, alte Bücher zu ergattern
und mein Mann brauchte zum Basteln dringend noch ein paar Trucks.
Also planten wir unseren Flohmarktbesuch, beschlossen danach unseren Hattinger
Weihnachtsmarkt zu besuchen, und in unserem Lieblingslokal essen zu gehen.
Klar , dass da Freude aufkam.

Am Sonntag war es mehr als nur stürmisch. Der Wind war eisig und das Wetter ungemütlich.
Regen hatte uns der liebe Wettermann angekündigt aber wir ließen uns nicht beirren.

Wir waren wie immer ziemlich lustig, schmiedeten Pläne fürs das bevorstehende Weihnachtsfest und waren neugierig was wir alles finden würden.

Nur wenige Buden fanden wir vor. Einige Kinder und ältere Menschen boten das Mitgebrachte auf kleinen Wolldecken oder Bettwäsche auf dem Pflaster zum Verkauf an.

Das Angebot war wirklich nicht groß! Eine alte Frau, die frierend vor einer weißen Decke stand, zog uns magisch an.
Wunderschönes edles Porzellan war dort liebevoll ausgebreitet! Sie hatte gerade ihren Wohnzimmerschrank ausgeräumt, erklärte sie uns, und dass man doch vor Weihnachten ein wenig Zubrot brauche weil die Renten so gering.
Inmitten von Sammeltassen und allerhand anderen Kostbarkeiten aber standen viele Engel.
Engel in allen Größen wunderschön waren sie anzusehen aber dementsprechend auch die Preise. Mein Sammlerherz hüpfte, denn ich hatte zwei wunderschöne Exemplare entdeckt die in meiner Sammlung noch Platz haben würden. Es war der Preis welcher mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte.

Mein Mann hat nicht lange überlegt, er wollte sofort zugreifen – er ist eben der liebste und beste Ehemann der Welt. Ich konnte ihn jedoch überzeugen, dass meine Sammlung wirklich groß genug sei.

Aber – der Mensch denkt und Gott lenkt – so heißt es doch oder?

Wir befanden uns gerade auf der gegenüberliegenden Seite, als eine Windbö über den kleinen Platz fegte. Teddys, Puppen und vieles mehr flogen wild durcheinander.
Staub hatte ich in die Augen bekommen, als ich es klirren hörte.

Oh weh, die alte Dame und das schöne Porzellan.
Als wir zu Hilfe eilten, war es schon fast zu spät. Auch die Engelchen hatte der Sturm nicht verschont und viele - fast alle – lagen zerbrochen am Rand der Decke.
Nur zwei waren heil geblieben – genau die beiden die ich gerne gekauft hätte.
Während wir uns bückten und versuchten zu trösten hörte der Sturm nicht auf und so kam es, dass mir die zwei Engelchen regelrecht entgegen flogen.

Da stand für mich fest, dass ich sie mitnehmen musste. Wir haben auch nicht mehr über Preise gesprochen. Die alte Dame zeigte mir aufgeregt das Handarbeit Zertifikat welches der rote Engel am Händchen trug. Sie hatte Tränen in den Augen, als sie auf die Scherben der anderen wirklich hochwertigen zerbrochenen Engelchen sah.

Sie meinte, ich hätte die beiden doch gleich kaufen sollen, denn anscheinend hätten sie zu mir gewollt. Ich weiß, das hört sich komisch an, und doch machte es mich nachdenklich.

So kam es, dass ich an diesem Adventssonntag zu zwei weiteren Engelchen kam.
Die Worte der alten Frau aber gehen mir nicht mehr aus dem Kopf und ihren Blick, mit dem sie uns beide ansah, den werde, ich niemals vergessen.

Schade, dass ich im Zeichnen so unbegabt bin, denn immer, wenn ich die Engelsgruppe betrachte, scheint mir, als würde die alte Frau dazwischen sitzen und mir zulächeln.

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nicht begreifen können und das ist auch gut so
glaubt Eure © Celine Rosenkind

Nickname 04.12.2016, 12.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vorweihnachtszeit


Vorweihnachtszeit

Durch kalte Luft die Glocken klingen
die Sonnenstrahlen froren längst ein.
Verstummt sind auch die Vogelstimmen,
glücklich ist wer ein warmes Daheim.

Der Weihnachtstrubel hat längst begonnen,
Bettler sitzen frierend am Straßenrand.
Hoffend darauf ein paar Cents zu bekommen,
Vergeblich wartend auf eine gebende Hand.

Festlich geschmückt in Lichter-Glanz,
locken die Läden zum Weihnachtskauf ein.
Ich verstehe diesen Trubel nicht ganz,
viele Menschen haben weder Essen noch Heim.

Bin auf der Suche nach frohen Gesichtern
mit Vorfreude in dieser Vorweihnachtszeit.
Man hat keine Zeit zu bewundern die Lichter,
weil Hektik und Stress die Menschen antreibt.

Mit nur wenigen Euros als kleine Gaben
gestalte ich froh meine Vorweihnachtszeit.
Bücke mich hinab zu jenen die nichts haben,
streichele Hände und verschenke meine Zeit!

Dort finde ich das Leuchten in den Gesichtern
darf die Weihnachtsfreude erleben pur und rein,
Und glanzlos traurige Augen werden zu Lichtern,
so sollte es nicht nur zur Weihnachtszeit sein!

© Celine Rosenkind







Nickname 30.11.2015, 11.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Grüße zum ersten Advent

Nickname 28.11.2015, 11.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Weihnachtszauber

Kleine klitzekleine Flöckchen
rieseln sanft hinab zur Erden.
Silberhell erklingt das Glöckchen,
ja, nun kann es Weihnacht werden!

Duft durch Winterwind getragen
sucht den Weg zu Nasen rot.
Es riecht wie einst in Kindertagen,
nach Zuckerwatte und Lebkuchenbrot.

Die kleine Stadt in der ich daheim,
erstrahlt in weihnachtlicher Pracht.
Mag auch das Herz so traurig sein,
kann euch versichern, es hat gelacht.

Das Lachen will ich weiterreichen,
schau mich nur an, ja auch an dich.
Dies Glücksgefühl ist ohne Gleichen,
ganz einfach herrlich weihnachtlich!

© Celine Rosenkind

Nickname 04.12.2014, 11.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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