Mein Wortkarussell

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: gegen Gewalt und Rassismus

TERROR




Man glaubt und fühlt an solchen Tagen
man könne das Leid nicht länger ertragen;
kann nicht verstehen, will es auch nicht,
dass durch Terror die ganze Welt zerbricht!

Wo sind sie nur hin die friedlichen Zeiten
wo Frohsinn und Freude uns tat begleiten?
Als man ungestraft seinen Glauben durfte leben,
ohne sich dabei  in Gefahr zu begeben.

Wer ist dieser Gott dem das Töten gefällt
mit dem Versprechen; so wird man zum Held?
Auf die Mörder würde das Paradies  warten;
mit  Jungfrauen gefüllt in dessen Garten?

So predigen es jedenfalls falsche Propheten,
die wissen doch gar nicht was sie da reden!
Ohne zu Wissen, dass es steht geschrieben,
man solle die Menschen achten und lieben.

Man glaubt und fühlt an solchen Tagen
man könne das Leid nicht länger ertragen;
kann es nicht verstehen, will es auch nicht,
dass an diesem Wahnsinn unsere Welt zerbricht!

© Celine Rosenkind 15.07.2016

Nickname 15.07.2016, 17.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mein Land



Mein Land

In meinem Land aus Fantasie
sind die Menschen glücklich,
streiten sich nie,
weil Liebe dort allein regiert,
dem Hass der Zutritt ist verwehrt,
falls er sich jemals dorthin verirrt!

Bist du einmal traurig,
vom Schicksal geschlagen,
dort musst du es nicht alleine tragen,
denn um dich herum lächelt alles dir zu,
so trocknen deine Tränen im Nu!

In meinem Land aus Fantasie
gibt`s keinen Hunger, keine Not,
dort lebt man gemeinsam in Harmonie
man teilt das letzte Stückchen Brot.

Die Armen und Nackten brauchen dort nicht zu frieren
genug warmer Stoff ist von Liebe gewebt,
es werden die schönsten Gewänder sie tragen, weil
Liebe, Freundschaft und Hoffnung dort lebt.

Die einzige Musik dort ist das Lachen,
die Angst vor Krieg ist unbekannt,
man redet nur über positive Sachen,
wer sollte da stecken Häuser in Brand?

Bomben werfen und schießen Raketen
das kommt in unserem Land nicht vor,
wir lernten das miteinander reden
haben für alles ein offenes Ohr!

Auch über Gott wird nicht gestritten
wie er denn nun wirklich heißen mag,
wir schicken gemeinsam unsere Bitten
in Frieden zu ihm an jedem Tag.

In meinem Land der Fantasie
dürfen Kinder noch froh sein und lachen,
alleine lassen wir sie nie,
sondern machen zusammen die tollsten Sachen.

Nun sag doch selbst, wäre das nicht schön
zusammen dies Land zu erschaffen,
gemeinsam in Frieden durchs Leben zu gehn
einem Lied auf den Lippen, mit Gebeten als Waffen!

© Celine Rosenkind

Nickname 18.11.2015, 15.57 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Null Akzeptanz



Null Akzeptanz

Damals als ich Kind gewesen
war die Welt so schön und rein,
ohne Fernsehen gar Zeitung lesen
fühlt ich mich sicher im daheim.

Mit dem Heute kam das Wissen
um all das Leid auf dieser Welt,
schmerzlich hab auch ich begriffen
kein Mensch darf leben, wie es ihm gefällt.

Auch dass die Götter sind verschieden,
manche gar rufen zu Mord samt Gewalt,
aber jene die diese nicht achten gar lieben
werden gerichtet von „Menschen“  so kalt.

Statt die Erde für alle fruchtbar zu machen,
so dass verhindert wird dieser Streit samt Hass,
steckt man lieber das Geld in modernste Waffen,
weil der Mensch die Barmherzigkeit lange vergaß.

Doch will ich das niemals akzeptieren
wohl wissend, dass es auch anders geht,
man müssen dieses Grauen nicht tolerieren
nur dafür sorgen, dass sich das Blatt wieder dreht!

©Celine Rosenkind  November 2015

Nickname 16.11.2015, 14.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zum Terroranschlag in Paris am 13. November 2015



Und wieder einmal hält die Welt den Atem an.....
In Trauer und tiefer Betroffenheit geschrieben sowie lieben Gedanken zu euch denen man so etwas unbeschreiblich furchtbares angetan hat.....

Nickname 14.11.2015, 18.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fremd unter Fremden

Fremd unter Fremden
weil er
sie nicht spricht,
nicht versteht,
diese Sprache,
welche
man spricht in einem Land,
wo um Arbeit er gebeten.

Nicht begreifen kann er
jene Menschen
welche ihn
misstrauisch anstarren
weil seine Hautfarbe
dunkler ist als ihre.
Fassungslos liest er
 Angst in ihren Augen,
Angst vor ihm!

Seine Heimat verloren
an einen sinnlosen Krieg,
ausgelöscht
die Menschen welche er geliebt
.

 Hier
ist er allein,
auch flehende Blicke
erwecken kein Lächeln.

Fremd unter Fremden
weil
 Menschen nicht verstehen,
nicht glauben,
dass unschuldig,
nicht verantwortlich
für Gräueltat mit Mord.

Allein und ausgegrenzt
fragt er sich
ob es gelingen wird,
Heimat zu finden
wieder neu,
ganz von vorn...

© Celine Rosenkind

Nickname 20.04.2015, 14.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedensbrücken

Brücken möcht ich bauen können
so dass unbeschwert das Wandern
Seelenbrücken des Verstehens
niemand würd mehr einsam wandern!

Könnten über steilsten Wegen
unsere Sehnsuchtswünsche senden;
Groß wär freudenvoller Segen
Mensch und Mensch zu sammenfänden.

Wenn wir Friedensworte weben
über allem Missverstehen,
Brücken bauen zwischen Seelen
würd es keinen Krieg mehr geben.

© Celine Rosenkind


Nickname 28.10.2014, 14.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Blockade

Wenn die Feder will nicht schreiben
und das weiße Blatt bleibt leer,
möcht man schrein; "zu viel das Leiden,"
Welt ertrinkt im Tränenmeer!

Wenn die Lieder nicht mehr klingen
weil er fehlt, der frohe Ton,
glücklich sein will nicht gelingen,
denn die Hoffnung zieht davon!

Wenn er zerbrach, der Traum vom Frieden,
gar um uns her die Welt zerbricht,
dann lasse dich bloß nicht unterkriegen,
auch in der Dunkelheit scheint Licht!

Bedenke; Menschheit muss noch reifen,
muss offen sein für friedlich Wort,
einst kommt der Tag und das Begreifen,
wie sinnlos Krieg, Gewalt und Mord!

© Celine Rosenkind

Nickname 28.10.2014, 14.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Kaufhaus der Gefühle

Kaufhaus der Gefühle

Stellt Euch einmal vor;
man könnte Gefühle kaufen--
dann würde wohl jeder ins Kaufhaus laufen.
Dort lägen sie alle gestapelt in Regalen ,
versehen mit Preisschildern ,
wenn`s geht ums Bezahlen.

Der Neid ist zu finden neben dem Hass
daneben die Freude mit Lachen und Spaß.
Wut , Zorn mit Aufregung dazu
daneben lagert Harmonie und Ruh.

Auch fände man das Gefühl Traurigkeit
neben den Worten --"ich hab keine Zeit,"
dort liegt die Eile zusammen mit Hast
mit mit dem Hinweis versehen; wie wichtig die Rast.
Zu kaufen auch wäre Freude und Zuversicht,
mit der Bitte, Mensch vergiss mich nicht!

Ich finde den  Mut begleitet von Kraft,
ob der wohl in meine Tasche passt?
Die Angst flüstert im Nachbarregal
mit der Frage; ob dir wirklich alles egal.
Da liegt auch die Resignation herum
mit dem Hinweis, "wer diese kauft ist dumm!"

Ganz weit hinten, da liegt die Liebe,
daneben die Zuversicht und der Friede,
staunend bleibe ich dort steh`n ~~
da kann man nicht vorüber gehn.

Ich krame mein ganzes Geld heraus
gebe dafür den letzten Pfennig aus.
Wenn`s dieses wirklich gäbe
das Kaufhaus für jedes Gefühl
wäre manches im Leben ein "Kinderspiel"!

©Celine Rosenkind
veröffentlicht in Glanzlichter der Lyrik 2001
 

Nickname 28.10.2014, 13.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mein Brief an den Frieden

So leise du bist, so bist du gegangen,
Wir haben das alles zu spät erst bemerkt.
Man hat mit dem Töten längst angefangen,
Fanatiker dem Krieg den Rücken gestärkt.

Wie schön war  die Erde als du noch regiert,
Sah Menschen lachen, nicht weinen.
Andersdenkende wurden stets toleriert,
Man schimpfte nicht im geheimen.

Nun ist alles vorbei, es ist nicht mehr egal,
Welche Sprache wir sprechen von welcher Nation,
Das Foltern und Töten geschieht nun legal,
Für das Land, für die Menschen und die Religion.

Angst, Pein und Feuer die Erde zerstört
Verbunden mit dem Hass falscher Propheten,
Die Minderheiten haben sich vergeblich gewehrt,
Wir konnten nur zu sehn, hoffen und beten.

Sie morden die Kinder ganz ohne Gewissen,
Im Irak und anderen Orten der Welt,
Sieh nur jene, die trauern und weinend vermissen,
Schau die toten Soldaten, die starben als Held!

Ach komm doch zurück, lass uns nicht im Stich,
Was soll aus uns Menschen sonst werden?
Wir vermissen dich so, es ist fürchterlich,
Dieses langsame, sinnlose, grausame Sterben.

Wir werden dich künftig auch besser behüten,
Damit so etwas nie wieder geschieht noch passiert
Werden neu dich pflanzen, wieder bringen zum Blühen,
Dafür sorgen, dass Menschlichkeit nie wieder erfriert.

Ach weißt du, ich kann nur für mich hier sprechen,
Doch weiß ich, um die Menschen die hinter mir steh`n,
Ohne dich können wir nicht kämpfen gegen Verbrechen,
Wie sie in diesen Tagen weltweit geschehn!

Um meinen Worten Gewicht zu geben,
Packe ich Trauer und Tränen mit ein,
Glaub mir ohne dich ist leben kein Leben,
Komm zurück und lass uns nicht so allein!

Diese Zeilen schrieb Dir weil wir so traurig sind
In aller Namen ein Erdenkind!

© Celine Rosenkind

Nickname 24.01.2012, 16.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Worte gegen den Krieg




Worte gegen den Krieg

Ich möchte dem Frieden Flügel verleihn
in Gebeten, welche Menschen zum Himmel schrein,
dem Hass der Politiker den Garaus machen,
verhindern, dass Kanonen und Gewehre krachen!

Ich möchte Millionen Hände halten,
Tränen sanft trocknen, die angstvoll geweint,
dass schöne Gefühle sich prachtvoll entfalten,
 die Sonne der Hoffnung für alle stets scheint.

Ich möchte Trost spenden den Müttern die weinen,
deren Söhne kämpfen an der Schwelle zum Tod,
mit den Verantwortlichen reden, die da meinen,
dass Andersdenkende ermorden tut Not!

Ich möchte mit Engelszungen reden,
mit einer Stimme wie Donnerhall,
mit riesiger Kraft Panzer und Kanonen zertreten,
Machtbesessene bringen zu Fall.

Ich möchte den Krieg in Eisen schmieden,
dass er sich nie wieder verbreiten kann,
bewirken, dass alle Menschen sich lieben,
doch frage ich mich, wie fang ich das an?

Ich möchte, dass jeder Mensch versteht,
dass ohne Menschlichkeit gar nichts geht,
begreifen, verstehen und akzeptieren,
dann wird die Gewalt müssen kapitulieren,

Staatsmänner die Krieg spielen wollen
einfach alleine lassen mit ihrem Hass,
lasst sie in die Panzer steigen mit Grollen,
dann macht auch denen der Krieg keinen Spaß!

Ich möchte es in den Himmel schreiben,
dieses "stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin",
dass jeder Mensch lese und  endlich begreifen
nur im Frieden hat unser Leben Sinn.

Ich wünsch mir, dass jeder der liest meine Zeilen,
sich Zeit nimmt sei, sie auch noch so klein,
einmal tief Luft holt um in Gedanken zu verweilen,
und nachdenklich horcht in sich hinein.

Ich wünsch mir , dass diese Worte verstanden,
auch wenn ich sie aus dem Bauch heraus schrieb,
ich sag's frei heraus ohne Umweg und Kanten;
"ich will endlich Frieden und nie wieder Krieg!"

Urheberrecht Celine Rosenkind

Nickname 21.08.2009, 16.51 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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