Mein Wortkarussell

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Thema: Im Strom der Zeit

Aus gegebenem Anlass

Dabei hat das neue Jahr doch erst angefangen. Soviel Hoffnung wurde durch Angst und Leid bereits zerstört. Man kann da nicht einfach drüber hinweggehen, gar fröhlich weiterschreiben; ich kann das momentan nicht.
Deshalb einfach nur und ohne Schnickschnack noch einmal
dieses Werk; hervorgeholt nur abstauben musste ich es nicht

Brief an den Frieden
So leise du bist, so bist du gegangen,
Wir haben das alles zu spät erst bemerkt.
Man hat mit dem Töten längst angefangen,
Fanatiker dem Krieg den Rücken gestärkt.

Wie schön war die Erde als du noch regiert,
Sah Menschen lachen, nicht weinen.
Andersdenkende wurden stets toleriert,
Man schimpfte nicht im geheimen.

Nun ist alles vorbei, es ist nicht mehr egal,
Welche Sprache wir sprechen von welcher Nation,
Das Foltern und Töten geschieht nun legal,
Für das Land, für die Menschen und die Religion.

Angst, Pein und Feuer die Erde zerstört
Verbunden mit dem Hass falscher Propheten,
Die Minderheiten haben sich vergeblich gewehrt,
Wir konnten nur zu sehn, hoffen und beten.

Sie morden die Kinder ganz ohne Gewissen,
Im Irak und anderen Orten der Welt,
Sieh nur jene, die trauern und weinend vermissen,
Schau die toten Soldaten, die starben als Held!

Ach komm doch zurück, lass uns nicht im Stich,
Was soll aus uns Menschen sonst werden?
Wir vermissen dich so, es ist fürchterlich,
Dieses langsame, sinnlose, grausame Sterben.

Wir werden dich künftig auch besser behüten,
Damit so etwas nie wieder geschieht noch passiert
Werden neu dich pflanzen, wieder bringen zum Blühen,
Dafür sorgen, dass Menschlichkeit nie wieder erfriert.

Ach weißt du, ich kann nur für mich hier sprechen,
Doch weiß ich, um die Menschen die hinter mir steh`n,
Ohne dich können wir nicht kämpfen gegen Verbrechen,
Wie sie in diesen Tagen weltweit geschehn!

Um meinen Worten Gewicht zu geben,
Packe ich Trauer und Tränen mit ein,
Glaub mir, ohne dich ist leben kein Leben,
Komm zurück und lass uns nicht so allein!

Diese Zeilen schrieb Dir, weil wir so traurig sind
In aller Namen ein Erdenkind!

© Celine Rosenkind, 2004

#Krieg #Politik #Gedicht #Frieden #Brief



Nickname 06.01.2020, 15.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Antrieb


Antrieb

Neugier ist es....
Immer, wenn ich meine,
gesteckte Ziele erreicht zu haben,
zeigt das Leben mir,
dass ein Weitergehen möglich.
Die Entscheidung, ob ich mich
darauf einlassen will,
überlässt es alleine meiner Wissbegier, welche verbunden ist
mit Neugier, der ich nicht widerstehen mag.
So nehme ich auch die steinigen,
oft steilen Wege gerne in Kauf denn
bisher hat es sich immer gelohnt.

©Celine Rosenkind 




Nickname 30.09.2019, 16.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

...und als ich

….und als ich
in meinen Erinnerungen spazieren ging,
lief ich Gefahr, mich darin zu verirren.
Da sah ich mich um
im Garten meines gelebten Lebens.
Gleich wie man Spreu vom Weizen trennt,
hielt Lese ich in der Vergangenheit.
Groß ist die Freude, über das was mir geblieben
denn reichlich schönes ist mein Lohn.
Auch das was unbrauchbar erschien,
erwies am Ende sich, als Kostbarkeit ~~,
weil Weisheit fruchtbar wächst aus Leid
was man durchlebt oft tränenreich.
©Celine Rosenkind

(aus meinem Buch; noch in Arbeit;
"Annies Tochter"


Nickname 06.05.2019, 13.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jeder Tag hat das verdient....



Nickname 05.05.2019, 12.08 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sei dabei


Komm, mach mit !
Engel können in diesen Tagen
nicht über Langeweile klagen.
Sie fühlen alle sich berufen,
die Kriegsgebiete zu besuchen!

Dort wurde wie bereits beschrieben
so mancher aus dem Dorf vertrieben~
ob Mann, Frau oder Greis und Kind,
Sie mussten fliehen ganz geschwind.

Bitten und Flehen den Himmel erreichen,
Das Klima lässt sich nicht erweichen.
Naturkatastrophen zerstören das Land,
wo man einst ein wenig Nahrung fand.

So kommt es, dass in allen Erdteilen
die Menschen wieder gerne teilen.
Manch einer wächst über sich hinaus,
verkauft sogar Wohnung oder Haus.

Lasst uns helfen, schenken, geben,
Herzen zum Spenden auch bewegen,
weil man es doch allein nicht schafft,
nur gemeinsam hat man die Kraft!

Engel kann ein jeder werden
Ob im Himmel oder auf Erden,
Man braucht dafür doch nur ein Herz,
die kleinste Gabe lindert Schmerz!

Engel können in diesen Tagen
nicht über Langeweile klagen.
Sie fühlen alle sich berufen,
leidende Menschen zu besuchen!

Komm, sei dabei und reih dich ein,
lass diese Menschen nicht allein.
Dein Gewissen wird dir sagen -
so muss es sein an allen Tagen!

© Celine Rosenkind




Nickname 05.05.2019, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mensch sein und bleiben


Was wir aus unserem Leben machen,
bestimmen ganz alleine wir,
mit unseren Gesten, Worten und Taten,
die so vieles über uns verraten.

Was wir auch versuchen,
vor dem Anderen zu verstecken,
glaub nur, man wird es doch entdecken,
unser wahres ICH.

Kannst dich in Samt und Seide hüllen,
dick deine Geldbörse am Automaten füllen,
kannst fahren den allerschönsten Wagen,
doch für dein Umfeld bist du nicht zu ertragen.

Woher das kommst fragst du mich?
Aus deinem Herzen, deinem Ich.
Bist du im innersten ein Mensch geblieben,
dann werden dich deine Mitmenschen lieben.

Ehrlich und offenen sei dein Blick,
bekommst ein Lächeln stets zurück,
und auch die Liebe stellt sich ein,
es ist so leicht ein Mensch zu sein!

© Celine Rosenkind





Nickname 08.03.2019, 18.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich möchte...

Nickname 05.03.2019, 16.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dem Leben so ähnlich


Dem Leben so ähnlich.... (erlebt, gefühlt und aufgeschrieben)

Es ist mittlerweile einige Jahre her als ich es auf einem Spaziergang entdeckte~~~das RAD.
Genauer gesagt und damit man es sich vorstellen kann dieses Rad.
Mit seinen roten Speichen leuchtete es in der Herbstsonne vor einem ordentlich aufgeschichteten Holzstoß. Ich musste stehenbleiben, um es zu fotografieren. Nachdenklich habe ich eine Weile davor gestanden. Es sieht so schön und stolz aus, so als würde es den dahinter aufgeschichteten Holzstapel beschützen, dies waren meine Gedanken. Ähnlich vielen Situationen auch in unserem Leben... jedenfalls in meinem fand ich.
Alles geordnet und übersichtlich so soll es doch sein. Egal ob man seine Probleme stapelt um diese überschauen zu können oder seine Glücksmomente um sie zu verwalten.
Die Übersicht behalten in allen Lebenssituationen ist ein gutes und beruhigendes Gefühl.
Es vermittelt die notwendige Ruhe die man braucht um die schönen Seiten des Lebens genießen zu können ganz so wie diese aufgestapelten Holzscheite. Davor dann das stolze Rad gleich als Symbol für erledigt und abgeschlossene Arbeit? Energisch wirkte es auf mich und stolz. So sind wir Menschen doch, auch wenn wir Ordnung geschaffen haben in uns, für uns oder auf der Arbeitsstelle...
Viele Gedanken sind mir damals wie heute durch den Kopf gegangen.
Ein Jahr später habe ich es wieder besucht, dieses Rad samt dem Holzstapel.
Ein harter Winter lag dazwischen, aber es hatte alles gut überstanden. Es hatte stand gehalten und der Holzstapel dahinter war immer noch ordentlich.
Ich hatte ihn danach warum auch immer vergessen, bis ein Spaziergang mich vor wenigen Tagen wieder an diesen Ort zurückführte.
Fassungslos schaute ich dann auf diesen Ort.
Ein heilloses Chaos ist der Ordnung gewichen und das Rad lehnt nutzlos und müde am Zaun.
Da hat jemand aufgegeben oder hat keine Kraft mehr,waren meine Gedanken dazu.
Denken musste ich an die letzten beiden Jahre wo ich selbst kraft- und mutlos gewesen diesen Ort nicht besuchen konnte und wenn, ihn nicht beachtet habe.
Ich selbst hatte in jener Zeit weder Kraft noch Mut meine gewohnte Ordnung zu halten, Pflichten nachzukommen und fühlte mich alles andere als wohl in meiner Haut.
Ich glaube nicht an Zufälle, bilde mir auch nicht ein, dass es dem Rad und seinem Besitzer ergangen ist wie mir... Aber ist das nicht alles sehr merkwürdig?
Wie ähnlich doch dieses Rad mit seiner Geschichte, die ich darin glaube zu erkennen, meiner Lebenssituation gleicht.
Ich habe mein Chaos wieder gut im Griff, alles überschaubar geordnet und steuere neue Ziele an.
Neben dem chaotischen Holzstapel wachsen bunte Blumen~~~für mich ein Symbol der Hoffnung und ein Zeichen; alles wird wieder gut wie bei mir.... 
Ich habe diese Geschichte noch einmal hervorgeholt weil sie einfach , vielmehr dieses Erlebnis, ein wichtiger Teil von meinem Lebensweg geworden ist.
Wieder sind fast zwei Jahre vergangen und eine Auszeit , was das Schreiben betrifft, notwendig gewesen.
Nun ist es leider nicht mehr an seinem Platz;  ein Rad, welches ich als Wegbegleiter und Zeitzeuge auf einer kleinen Wegstrecke meines Lebens betrachte.
Es ist wohl morsch geworden, auseinander gefallen, bei all der abwechslungsreichen Witterung, der es über Jahre ausgesetzt gewesen.
Oft laufe ich an diesem verwaisten Holzstoß vorbei, horche in mich hinein.
Nein das Leben hat mich noch nicht morsch werden lassen. Ein wenig brüchig sind meine Knochen geworden aber das kann ich gut weg stecken, solange ich meine Seele mit Freude und Begeisterung füttere.
Übrigens in meiner Nachbarschaft habe ich ein neues Rad entdeckt... Es lehnt nicht an einem Holzstapel sondern an einer dicken Hauswand~~~eine tolle Position finde ich.
In ganz viel Lebensfreude und neuem Mut nach einer langen Auszeit grüßt den Lesenden ©Celine Rosenkind






Nickname 26.02.2019, 14.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL

DASEIN



In diesen meinen Zeiten
wird oft das Herz mir schwer;
was mich einst tat begleiten
das gibt es längst nicht mehr.

Was früher mich begeistert
ist nun nicht mehr modern,
Ratschläge wie man meistert,
hört Jugend nicht so gern.

Doch meldet sich Erinnerung
wie ich damals gewesen bin,
altklug gemeint naiv und jung,
hätte erkannt den Lebenssinn.

Oft sah ich Mutter daraufhin
sorgenvoll die Stirne runzeln,
jetzt da ich selber dies erlebt,
entlockt es mir ein Schmunzeln.

Nun steh ich selbst im Lebensherbst,
kram in der Schatzkiste des Lebens,
erlebtem Glück, Leid ja auch Schmerz,
kein Lernprozess davon vergebens.

Ich wünsche eines noch im Leben;
mir Fußspuren im Lebenssand,
als Zeugnis dass es mich gegeben,
weil ich mein Dasein traumhaft fand!

© Celine Rosenkind 2016

Nickname 23.09.2016, 16.54 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zur rechten Zeit...




Alles im Leben hat seine Zeit
hab ich einst in der Bibel gelesen,
alles im Leben hat seine Zeit
deshalb sind wir nicht früher beisammen gewesen.
Frühling, Sommer Herbst und Winter
sind in  Natur und Leben vertreten,
die Zeit zum Tanzen, die Zeit zum Weinen, und
auch zum Glück sind  vorgegeben.
Alles im Leben ist vorbestimmt,
du kannst es durch Wollen nicht ändern;
wie schön, dass wir beide so glücklich sind,
wir fanden uns, sind für einander bestimmt,
um nun gemeinsam durch`s Leben zu schlendern.

© Celine Rosenkind

Nickname 10.02.2016, 17.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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