Mein Wortkarussell

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Im Strom der Zeit

Hochzeitstag



Hochzeitstag
Weil Du für mich die Liebe bist
viel mehr als Gold und Geld
die Welt versinkt wenn Du mich küsst
Mann und Freund , einfach mein Held

Refrain Und als ich ja gesagt
waren die Engel Zeuge
und es wurde ein Märchen wahr
das niemals ich bereute
Glocken erklangen weit über das Land
als uns ein Goldring endlich verband

Ich denk so oft voll Glück daran
wie alles einst begann
von Stufe drei in Deinen Arm ich sprang
wie schnell die Zeit verrann

Refrain Und als ich ja gesagt
waren die Engel Zeuge
und es wurde ein Märchen wahr
das niemals ich bereute
Glocken erklangen weit über das Land
als uns ein Goldring endlich verband


Unser Weg der war oft steil und schwer
Tränen sind viele geflossen
und doch geb ich Dich niemals her
das hab im Herzen ich fest beschlossen

Refrain Und als ich ja gesagt
waren die Engel Zeuge
und es wurde ein Märchen wahr
das niemals ich bereute
Glocken erklangen weit über das Land
als uns ein Goldring endlich verband


Du bist mein Gestern Heut und Morgen
was auch kommen mag
ich teile mit Dir Kummer und Sorgen
an jedem Erdentag

Refrain Und als ich ja gesagt
waren die Engel Zeuge
und es wurde ein Märchen wahr
das niemals ich bereute
Glocken erklangen weit über das Land
als uns ein Goldring endlich verband

Urheberrecht Celine Rosenkind

aus meiner CD Leise Töne
vertont und gesungen von Frank R.

Nickname 20.04.2010, 16.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die steinernen Ostereier



Die steinernen Ostereier
(eine erlebte Geschichte)

Karin war eine energische kleine Person.
Gerade einmal sechs Jahre zählte sie. Ein kleines Mädchen mit schwarzbraunen Haaren, welches trotz allen Widrigkeiten immer ein Lächeln auf den Lippen hatte.
Es ist eben Glücksache, in welchen Schornstein man fällt, meinte sie altklug und versuchte sich damit selbst zu trösten. Es war ja auch sonst niemand da, der es getan hätte.
Recht früh musste sie für die kleinen Geschwister sorgen, weil Mutters beste Freundin eine Whiskyflasche war.
Dass diese immer gut gefüllt war,  gehörte zu Karins obersten Pflichten. Nicht darauf zu achten, wurde recht schmerzhaft bestraft.
Es war wieder einmal Ostersonntag. Einer jener Feiertage, den Karin besonders fürchtete, wusste sie doch, dass der Osterhase auch in diesem Jahr nicht kommen würde.
Auch wenn sie schon ein >großes< Mädchen war, konnte sie nicht begreifen, warum sie und ihre Geschwister immer leer ausgingen.
Kinder wie sie und ihre Geschwister, die solche Verbrecher zu Vätern hätten, würde der Osterhase meiden. So hatte ihr es die Mutter wie in jedem Jahr erklärt. Viel schlimmer als diese Erklärung empfand Karin aber den verächtlichen, fast schadenfrohen Blick auf Mutters Gesicht.
Was mochten denn die Väter bloß angestellt haben? Warum gab es mehr als einen...
Zum Grübeln blieb nicht lange Zeit.
Die kleinen Geschwister zerrten an ihrem Rock und konnten es kaum erwarten, in den Garten zu gehen. Längst drang aus dem Nachbargarten das Lachen und Jauchzen der Spielkameraden herüber.
Stefan und Alexandra hatten kleine Körbchen aufgetrieben und schauten die große Schwester erwartungsvoll an. Oh weh, jammerte ihre Seele!
Was sollte sie bloß den Beiden sagen.
Mit den Kleinen an der Hand lief sie in den Garten. Aufgeregt schauten sie dem fröhlichen Treiben der Nachbarskinder zu.
Es schien fast, als wären es auch ihre Schätze, die beim Suchen dort zum Vorschein kamen.
Karin wünschte sich nichts sehnlicher, als auch so eine kleine, heile Welt.
Angst schnürte ihr die Kehle zu. Wie würden die beiden Geschwisterchen reagieren, wenn sie wieder kein Osternest finden würden? Es musste eine Lösung geben.
Während sie Kleinen noch schauten und staunten, lief  sie zu dem kleinen Steingarten, der vorne am Garteneingang  angelegt war.
Eifrig sammelte sie die kleinsten Steine ein, welche normalerweise als Wegverzierung und Grenzen dienten.
Damit verschwand sie eilig in Großvaters Schuppen.
Mühsam kletterte sie auf die alte, rissige, hölzerne  Werkbank, um an die Farbtöpfe zu gelangen.
Nun hatte sie alles, was sie brauchte.
Kleine, runde Steine und drei Farbeimer. Schwarze, weiße und gelbe Farbe samt einem abgewetzten Pinsel, verwandelten das Grau, wenn auch etwas langsam in bunte >Ostereier!<
Stolz betrachtete die kleine Person ihr Werk und lief  zurück in den Garten.
Dort saßen zwei weinende  Kinder im Gras, um ihr zu erklären, dass der Osterhase einmal  wieder nicht an sie gedacht habe.
Aus dieser Not geboren, begann Karin wohl ihr erstes Märchen zu erfinden.
Sie erzählte, dass dem Osterhasen die Eier ausgegangen wären und deshalb viele Kinder vergeblich gesucht hätten. Sie erfand die Geschichte der bunten Ostersteine.
Ostersteine seien etwas ganz Besonderes, erklärte sie.  Auch bekämen diese nur die klugen Kinder geschenkt.
Denn nur wer einen Stein zu schätzen wisse, würde auch verstehen, wie wertvoll Steine eigentlich sind.
Stefan und Alexandra hingen gebannt an den Lippen der großen Schwester.
Ja, es leuchtete ihnen ein, dass ein Schokoladenhase innen nur hohl sei, während in einem Stein das Leben tobt. Auch, dass man einen Stein vielseitig verwenden kann, wie zum Beispiel zum Bauen von kleinen Staudämmen am Wiesenflüsschen.
Es war das schönste Osterfest, welches die Geschwister miteinander erlebt und gefeiert haben.
Den ganzen Tag über versteckten und suchten sie abwechselnd die bunten Steine.
Auch die Nachbarskinder  gesellten sich dazu und erklärten ihre Schokoladenosterhasen zu langweiligen Gesellen.

Mittlerweile sind die drei Geschwister längst erwachsen. Sie gehen eigene Wege.
Karin aber hat das Sammeln zu einer lieben Gewohnheit gemacht, denn sie glaubt heute mehr denn je, an die Macht der Steine.

Urheberrecht Celine Rosenkind


Nickname 29.03.2010, 14.52 | PL

An Eurem Grab



An Eurem Grab

Unter grünem Blättermeer seh ich sie verbleichen
Schwarz ist der Stein, den schlichte Lettern tragen
Lese eure Namen;  tief im Herzen tausend Fragen
In meinen Träumen aber kann ich euch erreichen.

Dort kann ich euch begegnen, mit euch sprechen,
Schau in Gesichter und in Mimik die ich oft gelesen,
Noch ungeboren, seid ihr um mich besorgt gewesen,
Als man mich wegnahm, mussten eure Herzen brechen.

Ich denk so oft an euch, sehne mich zurück in jene Zeit,
In jene Kindheitstage, die ich konnt bei euch verbringen.
Ihr brachtet mir das Beten bei, das Lesen und das Singen
Wenn undankbar ich war, glaubt mir ich habe es bereut.

Lasst uns im Leben nicht am Grab die Blumen schenken,
Ein Herzenswunsch von euch, den ich hab umgesetzt im Leben,
Auch hab verstanden ich, wie schön auf Nehmen reichlich Geben
Was ihr mich lehrtet wird mein Leben stets in rechte Bahnen lenken!

Urheberrecht Celine Rosenkind

Nickname 22.11.2009, 18.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mein Lied




Mein Lied

Vor langer Zeit sang ich ein Lied,
Die Melodie ging mir leider verloren.
Den Text auf einer Wiese ich schrieb
In der Kälte des Alltags ist es erfroren.

Fort ist der Garten wo ich es gesungen,
Wie auch das Haus, was ich Heimat genannt.
Vergeblich hab ich mit dem Vergessen gerungen,
Was mir blieb, wird wohl Heimweh genannt.

Mein Herz sucht Zuflucht, trauert im Traum
In vergilbten Fotos  versteckt  Erinnerungen.
Dort seh ich mich unter dem knorrigen Baum,
Denn da habe ich es als Kind stets gesungen.

© Celine Rosenkind

Nickname 22.11.2009, 18.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Am Ufer meines Lebens




Am Ufer meines Lebens

Am Ufer meines Lebens, verweile ich oft
um meinen Gedanken nachzuhängen.
Langsam und gemächlich fließt er,
der Strom meiner Erdenzeit.
Mit meinen Füßen tauche ich ein, in Vergangenheit,
in gelebtes Leben, welches er davonträgt.
Lasten, Sorgen, Kummer und Schmerz,
Erkenne ich im Treibholz wieder.
Wie leicht es vom Ufer aus gesehen wirkt!

Lustig tanzen kleine Schaumkronen über das Wasser.
Hier wohnen meine unerfüllten Träume.
Zu wissen glaube ich, dass sie bereits von Engeln erwartet,
in mein späteres Leben getragen werden.
Vielleicht werden sie dort in Erfüllung gehen, wer weiß.

Meine kleinen Glücksmomente
spült das Wasser mit all den schönen
Erinnerungen, ans Ufer.
Gierig sammele ich sie alle ein
denn
sie sind meine Wegzehrung,
wenn der
Wind des Lebens, mir
mal wieder um die Ohren pfeift.

Mit meinen Händen male ich im Ufersand
Bilder der Gegenwart,
während vom anderen Ufer bereits die Zukunft winkt.
Neugierig bin ich, was sie mir bringen wird!
Wohlwissend, dass es in meiner Macht liegt ,
sie sinnvoll zu gestalten.

Wenn ich den Fluss hinunterschaue,
sehe ich ein helles Licht.
Magisch versucht es,
mich in seinen Bann zu ziehen.
Doch meine Zeit ist noch lange nicht um - tickt meine Lebensuhr.

So stehe ich auf, klopfe mir den Sand aus meinen Kleidern,
schlüpfe in meine Schuhe, und laufe zurück in den Alltag
um zurückzukehren
an das Ufer meines Lebens……

© Celine Rosenkind
 

Nickname 25.09.2009, 19.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Auf meinem Weg

Auf meinem Weg

Damals bin ich aufgebrochen
aus der anscheinend unveränderbaren
Selbstverständlichkeit,
geflohen aus dem Alltag der Genügsamkeiten.

Innegehalten habe ich
an einem Ort von Stille gefüllt,
betrat die Schule des Lebens
zu wandeln meine Sinne.

Weitergezogen mit dem Wunsch
meine Suche nach
einer dauerhaften Quelle
möge erfolgreich enden.

Dann bin ich angekommen
habe sie erkannt,
Gottes barmherzige Weisung,
seine schöpferische Vielfalt.

Nun bin ich zu Hause in der Erkenntnis,
nicht zu sein,
sondern zu werden,
immer wieder neu zu werden!

Damals bin ich aufgebrochen
aus einer Welt die
ich heute nicht mehr mein eigen nenne
Das Ziel war so nah!

© Celine Rosenkind

Nickname 17.09.2009, 15.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lernprozess

Lernprozess

Ein Lernprozess ist dieses Leben
mal tut es gut und oft auch weh,
bin oft so ratlos gibt`s mal Scherben
weil ich so Vieles nicht versteh!

Schon als ich klein war wollte ich
hoch nach den Sternen greifen,
Großvater nahm mich in den Arm
mahnte mit seiner Stimme warm;
“dazu musst du doch erst reifen.“

So lernte ich was Leben heißt
mit allen Konsequenzen,
ging dabei auch mal zu weit,
stieß oft an böse Grenzen.

Ich die ich grenzenlos sein wollte
mir mancher Fels entgegenrollte ,
der böse Spuren hinterließ
und mir meine Richtung wies.

Mit blauen Flecken auf der Seele
und großen Narben im Gepäck,
bin ich durchs Leben dann gestolpert
fand für mich den rechten Fleck.

Nun steh ich hier , bin recht zufrieden
zumal noch Weisheit kam dazu,
und greif noch immer nach den Sternen,
hab ich denn jetzt das Recht dazu?

© Celine Rosenkind
 

Nickname 17.09.2009, 14.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Drei simple Worte



Drei simple Worte

Für all das Glück,
ein Teil von dir sein zu dürfen,
für all den Stolz,
zu dir zu gehören,
für all die Liebe,
die du mir schenkst,
für all die Angst
dich zu verlieren,
für all die Wut auf das Schicksal,
das es uns so schwer machen muss,
für all die Traurigkeit und Angst
wenn du nicht da bist,
finde ich keine Worte.
Jedoch für die Überzeugung,
die sich mit der Zeit in mir stark macht,
gibt es nur drei simple Worte:,"ICH LIEBE DICH!

© Celine Rosenkind

Nickname 11.09.2009, 17.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sinfonie des Lebens



Sinfonie des Lebens

Das Leben ist gar wunderlich
es liegt an uns zu formen,
mit mir war es nie zimperlich
ich passte nie in Normen.

Ich hasse Streit, Gewalt und Hass
versuch sie zu bekämpfen,
doch oft erleb ich, dass ich schwach,
ich hab halt meine Grenzen.

Ich mag nicht Stimmen laut und schrill
die wehtun Herz und Ohren,
mein Wesen das ist sanft und still
so bin ich schon geboren.

Mein Leben das ist die Musik,
Gefühle reif zum schreiben,
die Liebe ist mein ganzes Glück,
lass mich auf Hoffnung treiben.

Ich hab wie alle meinen Glauben
nur will ich nicht darüber reden,
den lass ich mir von keinem rauben
ich will ihn schlicht und einfach leben!

In meiner Lebensmelodie
hast Du den Schlussakkord geschrieben,
jetzt ist es eine Sinfonie
mit Liebe unterschrieben.

Wenn ich zurück schau sehe ich
das Glück und auch die Tränen,
doch das gehört zu meinem ICH
brauch mich nicht zu schämen.

Ich wünsche nur noch eines mir,
dass wir uns ewig lieben,
und steh´n wir vor der Himmelstür
auch dann zusammenblieben.

Urheberrecht Celine Rosenkind

Nickname 10.09.2009, 20.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Leben

Das Leben

Das Leben ist wie eine Lotterie, meinen viele Menschen,
sie hätten nur nicht das richtige Los gezogen.
Sie sind überzeugt , was noch schlimmer ist ,
der Nachbar, der fröhliche,
der mehr feiert,
hätte das viel bessere Los bekommen.

Doch so ganz verschieden sind die Lose nicht.
Der Eine kann sich ein paar Dinge mehr als der Andere leisten.
Aber das ist auch alles.
Der Unterschied liegt am WIE, wie man es ansieht, wie
man es annimmt. Das allerdings hängt von uns ab.

Ich habe viele Menschen getroffen,
jeder anders,
alle verschieden.
Ich habe mir ihren Kummer, ihre Sorgen angehört
und dabei mich selbst vergessen,
die blauen Flecken auf meiner Seele nicht mehr gespürt.
 Auch
die schlecht verheilten
Knochenbrüche, taten plötzlich nicht mehr weh!

Ich war einfach glücklich zuhören zu dürfen,
dankbar für das Vertrauen
und ich habe mit gelitten.
Aber etwas habe ich nie gesagt; “ ich habe nun mal kein Glück!“

Da war ER doch da, an den ich immer geglaubt habe.
ER nahm alles ohne zu schreien.
Es gab auch manche, die mit lachenden Augen von ihrem Schmerz erzählten.
Das fand ich wunderbar, sie waren und sind immer ein Teil von mir.
Gewiss, es gab auch Menschen in meinem Umfeld die ständig resignierten.
Sie hatten das
Gleiche durchgemacht oder ähnlich dem, was mir wiederfahren war.
Und doch, es ist so schade einfach aufzugeben.

Wenn wir Gott wirklich suchen --- wie weit müssen wir dann laufen???

Schau in das Gesicht der Anderen, schau in die Augen.
Es stimmt, einige sind nichts sagend und leer,
andere strahlen dich voll Zuversicht an.
Ich liebe beide, die Zuversicht und auch das Leid.

Das Leben ist manchmal wie eine Lotterie,
aber es lässt sich viel ändern, wir können, so viel daraus machen.
Wollen müssen wir nur, dass ist alles!


Ostern ------ Auferstehung------ Hoffnung!!!

Bitte stehe auf und blinzle in die Sonne oder in die Wolken.
Es ist wunderschön zu leben,
es tut weh zu leiden.
Aber es ist wunderschön zu lieben,
denn Liebe spiegelt sich in Liebe wieder.

Es gibt sie wirklich, schau in die Augen der Kinder
sie strahlen Dich an.

Ich versichere dir,
ich bin durch die Hölle gegangen,
und kann heute diese Zeilen schreiben!!!!

Ich liebe, ich lebe und ich bin so froh,
dass es einen Glauben gibt für jeden Menschen.

© Celine Rosenkind

 

Nickname 21.08.2009, 16.58 | PL

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