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Thema: Märchen und Geschichtenfür Ki

Der verliebte Osterhase

Der verliebte Osterhase
Ein Märchen von Celine Rosenkind

Der junge Osterhase musste dieses Jahr seinem Vater kräftig zur Hand gehen.
Mutter hatte genug mit den Kleinen zu tun und er, als ältester Sohn, sollte einmal den Betrieb übernehmen.
Nur Lust hatte er gar keine.
Er hoppelte durch den Wald und sah sich mal an, was dieses Jahr so alles an netten Weibchen vertreten war. Er sah viele hübsche Häschen, aber er wollte eine besondere Braut.
Die Schmetterlinge im Bauch waren noch bei keiner Häsin aufgetaucht.
Eines Tages, die Schneeglöckchen hatten gerade ihre Nase durch die Erde gesteckt, kam eine alte Bekannte zu Besuch. Sie war in Begleitung ihrer wunderschönen Tochter Babsi.  
Schüchtern sahen die beiden sich an, als sie sich vorgestellt wurden.
In gleichen Moment, als sie den Mut hatten, sich endlich in die Augen zu schauen, da passierte es.
Ihm, Stubsi, wurde schwindelig und sie, Babsi, wurde rot vor Verlegenheit.
Da waren plötzlich diese Schmetterlinge und dieses Ohrensausen. Er mochte den Blick gar nicht mehr von der Hasendame lassen. 
Er hatte sich über beide Hasenohren verliebt und ihr ging es genauso.
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Nickname 23.02.2018, 15.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der verliebte Osterhase





Der verliebte Osterhase
ein Märchen von Celine Rosenkind


Der junge Osterhase musste dieses Jahr seinem Vater kräftig zur Hand gehen.
Mutter hatte genug mit den Kleinen zu tun und er, als ältester Sohn, sollte einmal den Betrieb übernehmen.
Nur Lust hatte er gar keine.
Er hoppelte durch den Wald und sah sich mal an, was dieses Jahr so alles an netten Weibchen vertreten war. Er sah viele hübsche Häschen, aber er wollte eine besondere Braut.
Die Schmetterlinge im Bauch waren noch bei keiner Häsin aufgetaucht.
Eines Tages, die Schneeglöckchen hatten gerade ihre Nase durch die Erde gesteckt, kam eine alte Bekannte zu Besuch. Sie war in Begleitung ihrer wunderschönen Tochter Babsi.
Schüchtern sahen die beiden sich an, als sie sich vorgestellt wurden.
In gleichen Moment, als sie den Mut hatten, sich endlich in die Augen zu schauen, da passierte es.
Ihm, Stubsi, wurde schwindelig und sie, Babsi, wurde rot vor Verlegenheit.
Da waren plötzlich diese Schmetterlinge und dieses Ohrensausen. Er mochte den Blick gar nicht mehr von der Hasendame lassen.
Er hatte sich über beide Hasenohren verliebt und ihr ging es genauso.

Mit Erlaubnis der Eltern hoppelten sie an diesem ersten Nachmittag gemeinsam durch den Wald.
Er zeigte Ihr die Gegend und warnte sie vor dem Fuchs und den Hunden.
Sie himmelte ihn aus blauen Augen an. Oft blieben sie stehen, um ihre kleinen Lauscher aneinander zu schmiegen oder ihre Nasen aneinander zu reiben. Sie erzählten sich von ihren Träumen und er sagte stolz:
"Ich werde einmal meines Vaters Nachfolger sein. Ein richtig lieber Osterhase."
Babsi schaute ihn fragend an. "Und wie ist das mit einer Familie und vielen Kindern?",
fragte sie leise. "Ja, dazu muss ich erst einmal die passende Frau finden."
Fleißig und tüchtig müsse sie sein und treu, erklärte er ihr und schaute erwartungsvoll in ihre wunderschönen Hasenaugen.
"Hast du denn schon eine in Aussicht",
fragte sie ihn schüchtern. Er schmunzelte vor sich hin und meinte: "Ja sicher, nur sie weiß es noch nicht." „Ach,“ seufzte Babsi, „wenn ich nur nicht schon verlobt wäre, ja dann.........“
Damit hatte Stubsi nicht gerechnet und es war, als würde man ihm den Boden unter den Füßen wegziehen.
Schon waren alle Träume vorbei und dabei hatte es hatte doch so schön angefangen.
Wie sollte es denn nun weitergehen?
Traurig senkte Stubsi seinen Blick.
Plötzlich schien die Sonne gar nicht mehr so schön und die Welt war wieder ein bisschen dunkler geworden. Ach, wenn er Ihr doch sagen könnte, wie ihm zumute war. Aber typisch Weibchen, dachte er, erst schmusen und flirten. um dann mit der fürchterlichen Wahrheit heraus zu rücken. Zerknirscht hoppelte Stubsi stumm neben Babsi nach Hause.
Als sie zur Höhle herein kamen, sahen die Erwachsenen die Beiden erwartungsvoll an.
Stubsi schaute traurig nach unten und Babsi errötete leicht.
Die Erwachsenen wussten sofort, was los war, hatten sie es doch im Stillen gehofft, dass eines Tages ihre Familien zusammenwachsen würden.

Babsi hoppelte zur Mutter und flüsterte ihr etwas in die Löffel".
So nennt man beim Hasen die Ohren, wisst ihr das eigentlich?
"Sohn“, sprach der Vater,"komm mit mir nach draußen.“  Er als erfahrener Hasenvater wusste Bescheid.
Er kannte seinen Jungen. Traurig erzählte Stubsi, wie sehr er sich in Babsi verliebt hatte. Dass sie jedoch bereits verlobt war und überhaupt, wie traurig er sei.
"Noch ist nicht aller Tage Abend", murmelte der Osterhase vor sich hin.
"Du musst das nicht so eng sehen". Diese Verlobung wurde beschlossen als Babsi kaum zwei Monate alt war!  Nun ist sie groß und ihr Herz wird entscheiden müssen.“
Da war ja noch Hoffnung für Stubsi. Er ballte seine kleinen Pfoten und krempelte die Ärmel hoch. "Die oder keine," sagte er, und ging zu Tante Adele, um sie um die Hand von Babsi zu bitten. Tante Adele sah die beiden jungen Hasen an:
"Ihr wollt wirklich eine Familie gründen?" fragte sie erstaunt.
"Mein Einverständnis habt ihr, nur vorher muss Stubsi noch drei Aufgaben erfüllen"!
Der alte Osterhase nickte bedächtig und gab Tante Adele recht.
Drei Aufgaben, so eine Art Reifeprüfung für das junge Paar.
Ob Stubsi diese drei Aufgaben erfüllen kann, was meint ihr? Welche Aufgaben werden das wohl sein?
Drei Aufgaben sollte er also erfüllen, unser Stubsi.
"Was soll ich tun," fragte er und schaute seinen Vater erwartungsvoll an.
"Ja nun mein Sohn, das wird nicht einfach werden," und dann erzählte er:
"Als erste Aufgabe musst du den Eiermalwettbewerb gewinnen, damit du mein Nachfolger werden kannst.
Zwölf Kandidaten musst du also schlagen.
Als zweite Aufgabe musst du dem Hund Hasso von Förster Rehbein beweisen, dass du schneller und schlauer bist als er.
Die dritte Aufgabe hat es in sich.
Du musst herausfinden, warum Opa Lampe seit Jahren ein geknicktes rechtes Ohr hat.
Das weiß keiner von uns, er behält es als sein Geheimnis."
Das waren also die drei Aufgaben.
“Na ja,” sagte sich Stubsi, so schlimm kann es schon nicht werden.
Er lief zur Babsi, gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze und hoppelte in den Wald.
Dort trommelte er all seine Freunde zusammen.
"Wollt ihr mir helfen", fragte er, „dem Hund von Förster Rehbein mal einen Denkzettel zu verpassen?“
"Oh,“ sagten die Hasen ganz leise, "der ist aber sehr gefährlich."
Dann begannen sie untereinander zu flüstern und zu kichern. Stolz ging Stubsi zum Försterhaus und setzte sich provozie- rend vor Hasso auf die Hinterpfoten. "Na Lust auf Kräfte messen," fragte Stubsi, "mal so einen kleinen Wettlauf mit mir?"
Er kicherte vor sich hin. Das brachte Hasso mächtig in Wut.
"Du weißt wohl nicht, dass ich deinem Großvater das rechte Ohr beinahe abgebissen habe, sonst würdest du wohl kaum so mutig sein," knurrte er. Das war ja ein Volltreffer.
Die schwerste Aufgabe war gelöst.  Stubsi kannte nun das Geheimnis von Opa Lampe.
Er wippte so lange herausfordernd mit seinem Stummelschwanz bis Hasso sich von der Kette riss, um über den Gartenzaun zu springen.
Stubsi rannte, wie er noch nie gerannt war. Immer, wenn der Hund glaubte, ihn erwischt zu haben, tauchte ein freches Hasengesicht hinter dem nächsten Baum auf. Und so rannte Hasso und rannte, bis er erschöpft auf dem Waldboden umfiel. Er war so müde, dass er in einen Tiefschlaf fiel.
Als er erwachte, sah er um sich herum lauter kichernde Hasen sitzen.
Welcher davon war Stubsi?
"Zweite Aufgabe gelöst, danke Jungs, ihr seid echte Freunde” sagte er und hoppelte erlöst und freudig davon.
"Vater," rief er, ich habe schon zwei Aufgaben gelöst und er erzählte alles.
Sein Vater war mächtig stolz auf ihn, das könnt ihr euch wohl vorstellen.
Ja, nur der Opa Lampe war ein bisschen knatschig, weil sein Geheimnis jetzt gelüftet war.
Der Ostereier Malwettbewerb war für Stubsi ein Kinderspiel. Er war so verliebt, dass er die schönsten Einfälle und somit auch die buntesten Eier hatte.
Er wurde zum würdigen Nachfolger für seinen Vater erklärt.
Puh, alles geschafft.
Alle waren zufrieden und nun wurde das Hochzeitsfest vorbereitet.
Stubsi baute eine wunderschöne Höhle und der ganze Wald wurde zu einem riesigen Festzelt.
Andächtig lauschten alle Waldbewohner, während der Dompfaff sie traute.
Von diesem Moment an waren Babsi und Stubsi ein glückliches vereintes Paar.
Längst haben sie schon Nachwuchs, und wenn ihr dieses Jahr durch den Wald lauft, werdet ihr sie bestimmt treffen, die kleinen Hasen.
Also haltet die Augen auf , wenn ihr spazieren geht und vergesst nicht, mir Bescheid zu sagen.




Nickname 29.03.2010, 14.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eine Halloweengeschichte



Die Mutprobe

Eigentlich begann alles mit einer harmlosen Wette.
Wie gefährlich so etwas sein kann,  hätten sich Kathrin und Paul nie träumen lassen.
Es war an einem jener heißen Sommertage. Die Dorfkinder saßen in der Schule und warteten auf das Signal für „Hitzefrei“. Unruhig rutschten sie auf ihren Stühlen hin und her als
plötzlich ein großes Auto auf den Schulhof einbog.
Nun hielt die Kinder nichts mehr auf ihren Stühlen. Sie kämpften um den besten Fensterplatz,
um zu schauen, was nun passieren würde.
Ein elegant gekleideter Mann öffnet die hintere Wagentür um einen kleinen Jungen aussteigen zu lassen.
„Ist das aber ein feiner Pinkel“; Flüsterten die Kinder, und stellten dabei fest, dass dieser Junge einen richtigen Anzug trug. „Na der wird doch wohl nicht“. Bevor Kathrin ihre Befürchtung aussprechen konnte, klopfte es an die Klassentür. Der Lehrer schien nicht überrascht zu sein als er die Tür öffnete und die Beiden hereinbat.
„Kinder das ist euer neuer Klassenkamerad Nikolas“, stellte er den Neuankömmling vor.
Dieser schaute schüchtern,  fast ein wenig ängstlich auf die Kinder, welche ihn anstarrten.
Kathrin die ihre Schulbank mit Paul teilte flüsterte: „Der passt nicht zu uns, er ist ja sooo vornehm. Da schrillte die gute, alte Schulglocke. Die Kinder vergaßen den Neuen, um ja nicht zu spät zu ihrer Verabredung am Baggersee zu kommen.
Nikolas hatte es nicht leicht unter den Dorfkindern. Während diese in kurzen Hosen und einem einfachen T-Shirt zu Schule gehen durften, musste er von Hause aus immer korrekt im Anzug die Schule besuchen. Keiner wollte auch nur eine seiner zahlreichen Einladungen in sein großes, schönes Zuhause annehmen.
Die Dorfbewohner tuschelten, wenn sie an dem großen prächtigen Haus vorbeigingen.
Keiner ahnte wie traurig der arme Nikolas war. Man hatte ihn noch niemals lachen sehn
Und wenn er durchs Dorf ging, dann war immer dieser elegante Herr bei ihm.
Kathrin  konnte ihre Neugier nicht länger zügeln.
Es war nach einem anstrengenden Schultag als sie beschloss, Nikolas auf dem Nachhauseweg
einfach  anzusprechen. Er zuckte zusammen als sie seinen Namen rief. „He du, darf ich dich heute nach den Schularbeiten einmal besuchen“, fragte sie.
Überrascht schaute er sie an und fing zaghaft an zu lächeln. „Aber sicher doch, ich würde mich riesig freuen“, war seine Antwort.
So kam es, dass Kathrin am späten Nachmittag erwartungsvoll an der Tür des prächtigen Hauses klingelte. Ein Mann in schwarzem Anzug öffnete ihr die Tür und dahinter stand Nikolas, der über das ganze Gesicht strahlte.
Er führte sie durch das große Haus, und Kathrin kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. So viele Räume und so schöne Möbel hatte sie noch niemals gesehen. Sogar ein eigenes Schwimmbad gab es und hinter dem Haus auf einer kleinen Wiese graste ein richtiges Pony.
Nikolas plapperte aufgeregt
Kathrin erfuhr an diesem Nachmittag Dinge, die ihr so fremd waren und sie begriff, wie schlimm es sein kann, wenn man zwar reich ist aber keine Eltern hat die sich um einem kümmern.
Das war alles im Grunde genommen sehr traurig.
Sie trennte sich von Nikolas mit der festen Absicht mal ernsthaft mit ihren Schulkameraden zu reden.
So geschah es dann auch. Viele Mitschüler waren einsichtig nur ihr bester Freund Paul wollte sich mit seiner Gang, nicht überzeugen lassen.
„Der soll erst  einmal beweisen, dass er klug und stark ist“, tönte es Kathrin in den Ohren. Na ja und das ja bald Halloween sei und dass ohne Mutprobe gar nichts ginge na ja, wie  das eben so ist.
Wetten dass er die niemals besteht“, triumphierte Paul und alle pflichteten im bei

So kam er dann Halloween-Tag vielmehr der Halloween-Abend!

Alle Kinder hatten Kürbisköpfe ausgehöhlt und sie zogen gemeinsam zu dem alten ausgebrannten Haus oben auf dem Hügel.

„So nun beweise einmal, dass du einer von uns bist“, sagte Paul überheblich.
Und er erzählte Nikolas, dass dieses Haus seit 3 Jahren leer stand und sich kein Dorfbewohner
Traute die von Unkraut übersäte  Treppe hinauf  zu gehen.
„Da drinnen spukt es“, erzählte Paul ganz gewichtig. „Ich mache es vor, und du machst es nach“, meinte Paul.
Die Kinder riefen alle wild durcheinander wie gefährlich es sei und jeder kannte eine grausame Begebenheit die sich in diesen Mauern abgespielt haben sollte.
Paul lachte nur und schritt langsam die Treppe hinauf.
„Au weia“, riefen die Kinder als er die quietschende Tür öffnete und dahinter verschwand.
Es war so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können.
Minuten vergingen, es geschah nichts. Plötzlich ein lautes Poltern und ein fürchterlicher Schrei. „Hiiiiilfe!“ Das war so schrecklich anzuhören, alle Dorfkinder rannten als würde es  ihnen ans Leben gehen.
Nur einer blieb unerschrocken mit seinem hell erleuchteten Kürbis stehen – unser Nikolas.
Er wartete nicht lange. Ohne zu überlegen rannte er die Treppe hinauf und landete unsanft auf dem Hosenboden.
Die Kerze in seinem Kürbiskopf erlosch und es war stockdunkel.
Als seine Augen sich an das unheimliche Schwarz  gewöhnt hatten sah er vor sich ein wildes Durcheinander. Hinter diesem Müll durch den er sich kämpfte, war eine Treppe die zu einem Kellerraum, wie sich herausstellte führte.
Ein komisches Stöhnen war zu hören und es polterte so laut, dass er wirklich Angst bekam.
Dort unten musste etwas passiert sein, dessen war sich Nikolas ganz sicher.
Sein Vater hatte ihm immer versichert, dass es keine Gespenster gäbe und seine Mutter hatte es ihm immer wieder bestätigt als sie noch lebte.
Es war die Traurigkeit die ihn hinderte weiter zu laufen und ohne, dass er es merkte, fing er an zu weinen. Sie, die Kinder konnten ja nicht wissen, dass seine Eltern bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen waren.  Und auch nicht, dass es sein Elternhaus war
welches er nach dem Brand nie wieder gesehen hatte.  Damals war er noch klein!
Mutig wischte er die Tränen ab und kletterte die Kellertreppe hinunter.
Unten herrschte wie oben ein richtiges Chaos. Plastiktonnen, alte Fahrräder, ein Schaukelpferd und vieles mehr lag dort wild durcheinander geworfen.
Er rief: „Paul, wo bist du?“  Ein lautes Stöhnen war die Antwort. Nikolas handelte wie im Traum. Er ging dem Stöhnen nach und stand vor einem Berg Müll und Unrat. „Hilf mir“ schluchzte es aus diesem Berg von Unrat... Nun begann Nikolas ohne nachzudenken mit den Händen zu graben. Er wußte ohne lange nachzudenken, dass Paul unter diesem Schuttberg nicht lange überleben konnte. So grub er was das Zeug hielt, während draußen, die halbe Dorfgemeinschaft mit Fackeln anrückte. Er hörte das Martinshorn der Feuerwehr und die Sirene des Krankenwagens.
Da war endlich das schwarze Gesicht von Paul zu sehen. Er lag mit geschlossenen Augen und gab keinen Laut mehr von sich.
Dann wurde es dunkel um Nikolas.
Als  wieder aufwacht sah er einen großen weißen Raum und im Nachbarbett lag Paul der ihn nachdenklich anschaute.
„Warum hast du uns das nicht alles früher erzählt“, fragte Paul, der inzwischen wie alle Dorfbewohner von dem schrecklichen Schicksal des kleinen Nikolas und seinen Eltern erfahren hatte.
Nikolas erklärte ihm, dass seine Eltern immer wieder gesagt hätten, dass man mit seiner Trauer alleine fertig werden müsse. Er wollte doch sein gegebenes Versprechen nicht brechen
und so hatte er geschwiegen. Es hätte doch nichts gebracht und Freundschaft wollte er nicht haben nur um des Mitleides willen.
Als Nikolas entlassen wurde erklärte ihn der Bürgermeister zum Helden des Dorfes.
Er bekam eine Medaille und Urkunden. Die Leute klatschten begeistert und das große rote Feuerwehrauto gab einmal richtig laut Alarm. Er fuhr eine große Ehrenrunde in dem Krankenwagen.
Etwas will ich Euch zum Schluss noch verraten, Nikolas wurde so später zusammen mit Paul ein richtiger Feuerwehrmann und jedes Jahr an Halloween passen die beiden auf, dass Kinder vernünftig mit den großen Kürbisköpfen und den Kerzen umgehen.

Urheberrecht Celine Rosenkind


Nickname 26.10.2009, 14.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das beleidigte Pausenbrot

Das beleidigte Pausenbrot
Paul war begeistert von seinem bunten Schulranzen.
Wie sehr hatte er sich genau diesen, zu seiner Einschulung gewünscht.
Immer wieder packte er ihn aus und ein.
Die herrlich gefüllte Federmappe mit all den bunten Stiften,hatte es ihm
besonders angetan. Wäre da nicht diese gelbe kleine Dose gewesen……
Darin solle er nun jeden Tag sein Frühstück mitnehmen, so hatte Mutter
es ihm erklärt.
Eine Brotdose also war das hässliche kleine Ding.
Hatte denn Mutter ganz vergessen, dass direkt neben der Schule dieser kleine
bunte Kiosk stand? Hier konnte man sich die herrlichsten Naschereien kaufen.
Wozu da noch Pausenbrot mitnehmen, murmelte er vor sich hin.
Lustlos sah er zu, wie Mutter ihm seine Lieblingswurst auf das Schulbrot strich.
Sie packte noch eine halbe frische Paprikaschote ein, und nickte zufrieden mit dem Kopf.
Wenn die wüsste, dachte Paul, setze sich seinen Ranzen auf den Rücken und machte sich
auf den Schulweg.
Als er sich dem kleinen Kiosk näherte, sah er eine Schlange Gleichgesinnter geduldig warten.
Wie gut, dass er sein Sparschwein erleichtert hatte, dachte er und stellte sich hinten an.
Was da alles über die Theke ging. Esspapier, Kaugummi, Cola und Kindermilchschnitten.
Soweit er es überschauen konnte, Leckereien ohne Ende.
Endlich war er an der Reihe und es fiel ihm schwer sich zu entscheiden.
Krampfhaft hielt er seine 2 Euro in der Hand, als die alte Dame ihn lächelnd fragte,
ob er denn kein Pausenbrot mitbekommen habe. „Oh, nein“, stotterte Paul und wurde puterrot,
denn das Lügen war er eigentlich nicht gewohnt.
All die herrlichen Dinge, die er für sein Geld bekam, ließen ihn schnell sein schlechtes Gewissen vergessen.
Als die Schulglocke zur Pause rief, lernte er recht schnell, wie man sein Schulbrot entsorgte!
Oh je, wie sah der Schulhof nach der großen Pause aus.
Da lagen sie im Sand, achtlos weggeworfen, die angebissenen Butterbrote.
Als der Mond durch die Wolken lugte, hörte er ein jämmerliches Weinen. Mitten auf dem
Schulhof lag, eines jener angeknabberten Pausenbrote, das ein Kind achtlos weggeworfen hatte. Der Hausmeister musste es wohl beim Reinigen des Hofes vergessen haben.
„So eine große Gemeinheit“, schimpfte es, „ bin ich etwa nicht gut genug?“
Dann stand es entschlossen auf und lief davon. Es rannte durch die Straßen der kleinen Stadt,
bis es zu einem Bäckerladen kam.
Dort schlüpfte es durch ein offenes Fenster in die Backstube, wo die geformten Brötchen und Brote darauf warteten, in den Backofen geschoben zu werden.
„Wozu wollt ihr euch backen lassen?“ Soll es euch auch so ergehen wie mir und meinen Freunden? Achtlos werfen die Kinder uns auf dem Schulhof in den Staub!“
Als die Brote das hörten, liefen sie allesamt aus dem Bäckerladen.
Am nächsten Morgen gab es in der ganzen Stadt kein Brot, und auch am nächsten und übernächsten Tag nicht. Die unfertigen Brötchen und Brote liefen den Bäckern immer wieder
vom Backblech davon – und keiner wusste, wohin.
Nun wurden die Menschen sehr nachdenklich, sie vermissten das Brot so sehr und dachten darüber nach, wie sorglos sie bisher damit umgegangen waren.
Die morgendliche Warteschlange vor dem kleinen Kiosk war mittlerweile verschwunden.
„Ach“, seufzten die Kinder, „wäre das schön, jetzt ein deftiges Pausenbrot in der Brotdose zu haben!“
Nach ungefähr einer Woche hörten die Brote auf, wegzulaufen, sie ließen sich wieder backen
wie zuvor.
Von nun an wurde kein Pausenbrot mehr auf dem Schulhof gefunden.
Wenn ein Kind ein Stückchen Brot wegwerfen wollte, brauchte nur einer zu sagen:
Denk zurück an die brotlose Zeit. Soll es uns noch einmal so ergehen wie damals?“
Die Erinnerung daran hat sofort ihre Wirkung gezeigt.

Auch Kioskbesitzerin stellte ihr Verkaufsprogramm total um.
Hier gab es nur noch Brötchen und frisches Obst zu kaufen, Milch und im Sommer natürlich Eis für den Nachhauseweg.

Urheberrecht Celine Rosenkind

Nickname 18.08.2009, 19.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Hirte mit dem goldenen Herzen



Der Hirte mit dem goldenen Herzen

Es war einmal ein junger Ziegenhirte.
Sein Zuhause war eine einsame Alm tief im Gebirge.
Hingebungsvoll und mit viel Liebe hütete er seine kleine Herde.
Arm war er und hatte keine Eltern mehr; aber der Herrgott hatte
ihm in seine Armut ein gutes Herz, ein paar blanke Augen und
einen hellen Verstand gegeben.
Menschen sah der junge Hirte in seiner Einsamkeit nur selten; dann und wann kam einmal ein Fremder, dessen Weg über die grünen Bergwiesen führte, angelockt durch des jungen Hirten liebliches Flötenspiel vorbei. Aber jeder, der mit dem hübschen blauäugigen Jüngling ins Gespräch kam, mochte ihn gerne und wunderte sich über die Worte voll Güte, Weisheit und Verstand, die aus seinem Munde kamen.
So blieb es auch nicht aus, dass man bald weit und breit von dem gütigen und klugen Hirtenknaben im Gebirge sprach. Ein goldenes Herz habe er, so wurde gemunkelt.
Nun war es vorbei mit seiner Ruhe denn viele Ratsuchende machten sich auf den Weg zu ihm.
Für jeden hatte dieser ein offenes Ohr und Herz.
Auch konnte er allen Kummer und auch das Leid verstehen. Unermüdlich erteilte er Ratschläge aber vergaß niemals darüber, seine Ziegen zu versorgen. Nur etwas war ihm zuwider. Es machte ihn traurig, wenn jemand meinte, ihm Taler schuldig zu sein.
Er verlangte lediglich als Dank, das Versprechen, so zu handeln, wie er es dem Hilfesuchenden angedeihen ließ.
Auch die Königin des Landes hörte von ihm.
Eines Tages erschien ihr Bote bei dem Jüngling mit der Bitte, sogleich zu ihr zu kommen.
„Ich will es gerne tun!“ entgegnete dieser bereitwillig, wenn du solange hier bleibst und für meine Ziegen sorgst, bis ich zurückkehre.“
Damit der Wunsch seiner Königin alsbald erfüllt würde, blieb der Bote bei der Herde, und der Hirte machte sich auf den Weg.
Am nächsten Tag hatte er ihr Schloss erreicht und trat sittsam und bescheiden, aber ohne Furcht vor die hohe Frau.
„Sei gegrüßt, Hirte mit dem goldenen Herzen,“ sprach die Königin und ihr Blick ruhte mit Wohlgefallen auf dem hübschen Jüngling. „Viel schon hörte ich von dir, nun beweise es mir, ob die Menschen recht haben ; denn alle die dich besuchten, rühmen dein goldenes Herz und deinen Verstand. Heute möchte ich dich nun selbst um Rat fragen. Ich habe Tage und Nächte nachgedacht, doch weiß ich keine Antwort.“
Bei diesen Worten zog sie ein kleines goldenes Kästchen aus ihrem Gewande, öffnete es und zeigte seinen Inhalt dem staunenden Hirten.
Es beherbergte drei Edelsteine in den Farben grün, rot und blau.
„Siehe“, fuhr die Königin fort, diese Edelsteine schickte mir meine Patin, die liebe Fee Stine, damit ich von den dreien mir einen auserwähle.
Jeder Stein besitzt eine wundersame Kraft, die dem zuteil wird, der ihn trägt. Nun sage du mir, welcher wohl der wertvollste sein mag. Welchen davon soll ich behalten?“
Der Hirte nahm zuerst den grünen Stein aus dem Kästchen, betrachtete ihn nachdenklich und sprach: „Es ist ein Smaragd, das Sinnbild für Hoffnung, und es gibt dem, der ihn trägt, die süße Hoffnung im Herzen. Sicher, nichts kann süßer sein als die Hoffnung! Doch der wertvollste dieser Steine ist er nicht Frau Königin –denn die Hoffnung stirbt in der Erfüllung!“
„Wer sagt dir das?“ fragte verwundert die Königin.
„Dies sagte mir die Kirschblüte, die sich im Frühjahr voller Hoffnung erschloss, und die starb, als sie zur Frucht sich bildete“, antwortete der Jüngling.
Er legte den Smaragd in das Goldkästchen zurück und nahm den roten Stein in seine Hand. Auch diesen betrachtete er eine Weile, dann sprach er: „Es ist ein Rubin und schenkt dem, der ihn trägt, die Liebe ins Herz. Was ist seliger als die Liebe? Und doch, Frau Königin, dieser Stein ist der wertvollste nicht, denn die Liebe stirbt oft im Leid!“
„Wer sagte dir das?“ fragte wieder erstaunt die Königin.
„Das sagte mir die stolze Rose, die im Sommer voller Schönheit blühte, und die der Sturm gebrochen“, antwortete der Jüngling und legte den Rubin in das Kästchen zurück.
Nun nahm er den blauen Edelstein in die Hand und auch diesen prüfte er lange und nachdenklich. Dann sprach er: „Es ist ein Saphir, das Sinnbild der Treue, und schenkt dem, der ihn trägt, die kostbare Treue ins Herz. Süß ist die Hoffnung; selig ist die Liebe! Aber kostbarer als beide ist die Treue, denn sie ist ewig!
Darum rate ich dir, diesen Stein zu wählen, er ist der rechte!“
„Wer sagte dir das?“ fragte aufs höchste erstaunt die Königin.
„Das sagte mir der Abendstern, der in unveränderter Klarheit jeden Abend über meiner kleinen Hütte steht.“ erwiderte der Jüngling.
Die Königin spürte in ihrem Herzen eine tiefe Zuneigung zu diesem einfachen Hirten. Sie war tief gerührt von der Weisheit seiner Worte.
„Ich wähle den blauen Stein und werde ihn immer tragen, damit mir seine Wunderkraft zu eigen werde“, sprach sie. Dich aber Jüngling, will ich fürstlich belohnen. Bleibe bei mir und führe fortan das Leben eines Edelmannes.
„Meine Freiheit und meine Tiere sind mein höchstes Gut!“ erwiderte da der Hirte, deshalb erbitte ich als Lohn, lasst mich zurückkehren zu meiner Wiese, meinen Ziegen und der kleinen Hütte.
So geschah es dann auch, und wenn man ganz still ist, kann man ihn spielen hören auf seiner Flöte, den Hirten mit dem goldenen Herzen….

© Celine Rosenkind

Nickname 20.07.2009, 16.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Warum der Bär so schlecht sehen kann




Braucht der Bär wirklich eine Brille?

Hallo meine lieben großen und kleinen Freunde

Habt Ihr gewusst, dass der Bär von allen Tieren am schlechtesten sehen kann? Deshalb trottet er auch immer ganz langsam durch den Wald und streckt dabei die Arme aus. Wenn er zu einem Augenarzt gehen würde, müsste er bestimmt eine Brille tragen vielleicht sogar mit getönten Glasern.
Armer Bär sagt Ihr?
Nun so arm ist der Bär gar nicht. Hört einmal zu.
Als der liebe Gott die Bären erschuf, sah er genau so gut wie jedes andere Tier. Kurzsichtig ist er erst geworden, als er von der Bienenkönigin für seine Naschhaftigkeit bestraft wurde. Er hat die ganze Geschichte längst bitter bereut, aber geschehen ist es damals - ja damals war er hinter dem Honig her, wie ein Hecht hinter dem Karpfen.
Wenn der Wald wie ein einziger Bienenstock duftete, und er nur daran dachte, wie der Honig jetzt durch die Waben floss, hielt er es in seiner Höhle nicht mehr aus. Er setzte seinen Hut auf und zog seine Handschuhe an, trabte durch den Wald und kam schließlich mit unschuldiger Miene bei der Bienenkönigin an. Diese war gerade dabei, mit einem Holzlöffel eine betörend duftende Mischung aus Gänseblümchenblättern, Rosenwasser und Veilchenlikör umzurühren.
“Grüß Gott, schöne Köchin“, brummte der Bär und lüftete seinen Hut. “Darf man sich erkundigen, was du da in dem Topf hast?“ Die Bienenkönigin unterbrach einen Moment ihre Arbeit und sagte: “Das ist Honig, lieber Freund, köstlicher süßer Honig“ Sie wischte sich den Schweiß von den Flügeln und fügte seufzend hinzu: “Alles gut und schön, wenn die Arbeit für uns Bienen bloß nicht so schwer wäre. Wir müssen Pollen eintragen, Waben flicken, Wachs kneten und hier den Honig umrühren.“ Hurtig ergriff der Bär die Gelegenheit und sagte mit heuchlerischer Stimme: “ Oh du Arme, wie Du mir leid tust! Kann ich Dir dabei nicht helfen? Ich bin so stark, und im Augenblick habe ich nichts Dringendes zu tun.“
“Das ist schrecklich nett von dir“, summte die Biene dankbar. “Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen“, säuselte der Bär zweideutig und ergriff rasch den Löffel, den ihm die Bienenkönigin hinhielt. “Du kannst inzwischen in aller Ruhe deine Arbeit erledigen. Dein Honig ist in den besten Händen. Ich weiß genau, wie man es machen muss.“
Erleichtert flog die Bienenkönigin davon, ohne auch nur den winzigsten Verdacht zu schöpfen. Bald darauf war sie in einer dichten Ginsterhecke untergetaucht, in der der Blütenstaub nur darauf wartete, von ihr eingesammelt zu werden. Der Bär lachte zufrieden über seine List und rieb sich erwartungsvoll die Hände. Dann steckte er seine Schnauze in den Honigtopf und hatte seinen Inhalt im Handumdrehen aufgeschleckt.
Als er sich gesättigt fühlte, trottete er in den Wald zurück, legte sich in den Schatten einer alten Eiche und fing zu schnarchen an. Am Abend kehrte die Biene zu ihrem Topf zurück.
Aber was musste sie zu ihrem Entsetzen entdecken? Kein Honig mehr, nicht ein einzigstes Tröpfchen, und alle Waben waren zerstört. Sie brach in Tränen aus und konnte sich überhaupt nicht mehr beruhigen.
Sie dachte nur daran, dass ihr Bienenvolk im Winter nichts zu essen hatte, und an Hunger sterben würde, weil dieser naschhafte Bär alles weggefressen hatte.
Sofort machte sie sich auf die Suche nach dem Übeltäter.
Sie flog und flog, bis sie ihn endlich fand. Er lag noch immer unter der Eiche. Die Pfoten hatte er über seinem Bauch der dick, wie ein Ballon war, gefaltet.
“Hab ich dich endlich, du gemeiner Dieb“ surrte die Biene “Das sollst Du mir büßen“. Damit holte sie zwei Tropfen Wachs, die sie unter den Flügeln mitgenommen hatte hervor, nahm sie zwischen ihre Vorderbeinchen, kletterte auf die große Bärenschnauze und verklebte ihrem Feind die Augenlider.
Als der Bär wach wurde und merkte, was geschehen war, fing er an zu weinen. “Oh je, oh je“, jammerte er. “Was für eine harte Strafe!“
Er erhob sich schwerfällig, aber da er ja fast nichts mehr sehen konnte, stieß er mit dem Kopf gegen den Baum, der ihm Schatten gespendet hatte.
So kam es, dass der Bär nicht mehr so gut sehen kann und seitdem, läuft
er unsicher durch den Wald.
Ja Kinder, ehrlich währt am längsten oder wie denkt Ihr darüber?

© Celine Rosenkind

Nickname 09.07.2009, 13.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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